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Schweiz fordert vor der UNO nachhaltige Migrationspolitik

Publiziert: 01.03.16, 21:03 Aktualisiert: 02.03.16, 06:59

Migration und Mobilität bestimmen in den kommenden 15 Jahren weltweit die politische Agenda – die Mobilität der Menschen müsse aber in eine nachhaltige Entwicklung zum Wohle aller übersetzt werden, sagte der Schweizer Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York, Jürg Lauber, im Rahmen des Globalen Forums für Migration und Entwicklung.

Die Schweiz arbeitet an Empfehlungen, wie das Global Forum on Migration and Development (GFMD) mithelfen kann, die Agenda für nachhaltige Entwicklung bis 2030 voranzutreiben.

Zusammen mit Bangladesch hat die Schweiz den Vorsitz einer Arbeitsgruppe, die Vorschläge für das Forum im Hinblick auf die vergangenes Jahr verabschiedete Nachhaltigkeitsagenda erarbeitet.

Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele werde die Staaten in die Lage versetzen, mit der wachsenden Zahl von Migranten und gewaltsam Vertriebenen umzugehen, sagte Lauber am Dienstag in New York weiter.

Seit dem Zweiten Weltkrieg seien nie mehr Menschen als heute auf der Flucht gewesen. Dies führe auch zu Millionen von vertriebenen Kindern ohne Zugang zu qualitativ hochwertiger Primar- und Sekundarbildung. Das Recht auf Bildung müsse deshalb auch für Flüchtlingskinder umgesetzt werden. (sda)

Flüchtlinge in Idomeni an der mazedonischen Grenze

Idomeni kommt nicht zur Ruhe: Am Montag sind mehrere 100 Flüchtlinge aus der verschlammten Zeltstadt in Richtung Mazedonien aufgebrochen. X01507 / STOYAN NENOV
Das Ziel des Trecks ist offenbar eine Lücke in den Grenzanlagen nahe der griechischen Ortschaft Chamilo. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer westlich von Idomeni. EPA/EPA / NAKE BATEV
Die Flüchtlinge im Lager sollen eine Karte der Region herumgereicht haben, auf der die noch offenen Durchlässe in der Grenze zu sehen sind. Die griechische Polizei versucht die Flüchtlinge zu stoppen. X01507 / STOYAN NENOV
Diese weigern sich aber bislang, umzukehren. X01507 / STOYAN NENOV
In Idomeni sitzen immer noch rund 44'000 Flüchtlinge fest. EPA/EPA / NAKE BATEV
Sie protestieren gegen die geschlossenen Grenzen. EPA/ANA-MPA / YANNIS KOLESIDIS
Die Bilder aus der Zeltstadt sind bedrückend. EPA/EPA / NAKE BATEV
Die Flüchtlinge sind vor Wetter und Kälte kaum geschützt. X01507 / STOYAN NENOV
«Frei, frei, wir können rüber» – am 29. Februar 2016 stürmten Flüchtlinge die Grenze. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
Die Polizei versuchte, die Lage mit Tränengas unter Kontrolle zu bringen. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
Mitten unter den Flüchtlingen auch Kinder. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
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Hunderte Menschen versuchten, den Grenzzaun zu überwinden. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
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Was ihnen teilweise auch gelang. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
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AP/AP / Petros Giannakouris
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AP/AP / Petros Giannakouris
AP/AP / Petros Giannakouris
AP/AP / Petros Giannakouris
AP/AP / Boris Grdanoski
Die Lage an der mazedonischen Grenze war lange prekär. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
Sie hatten Wochen an der Bahntrasse ausgeharrt. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
Dabei entstanden diese eindrücklichen Aufnahmen. X03131 / ALEXANDROS AVRAMIDIS
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AP/AP / Petros Giannakouris
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AP/AP / Petros Giannakouris
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EPA/ANA-MPA / HARIS IORDANIDIS
EPA/ANA-MPA / HARIS IORDANIDIS
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X00025 / YANNIS BEHRAKIS
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