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Zum ersten Mal in der Schweiz kommen selbstfahrende Busse im öffentlichen Verkehr zum Einsatz. X00265 / RUBEN SPRICH
In Sitten verkehren ab dem 23. Juni 2016 zwei solche Postautos. KEYSTONE / MANUEL LOPEZ
Die elektrisch angetriebenen Busse waren in den vergangenen Monaten auf Privatgelände getestet worden und kommen nun zum ersten Mal im öffentlichen Raum zum Einsatz. X00265 / RUBEN SPRICH
Sie verkehren zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof. X00265 / RUBEN SPRICH
Bei den Testfahrten bis im Oktober 2017 ist stets ein Sicherheitsfahrer an Bord. X00265 / RUBEN SPRICH
Er kann über einen der zwei Notfallknöpfe in den Shuttles eine Vollbremsung einleiten. X00265 / RUBEN SPRICH
Die Busse verfügen neu über eine Klimaanlage, eine permanente Lüftung und Scheibenwischer für eine freie Sicht durch die Frontscheibe. X00265 / RUBEN SPRICH
Die selbstfahrenden Busse erreichen eine Geschwindigkeit von maximal 20 km/h und verfügen über elf Sitzplätze. KEYSTONE / MANUEL LOPEZ
Für den Pilotversuch in Sitten waren Sonderbewilligungen notwendig. KEYSTONE / MANUEL LOPEZ

Erstmals in der Schweiz: Durch Sitten kurvt ab sofort ein Postauto ohne Chauffeur

Publiziert: 23.06.16, 14:15 Aktualisiert: 23.06.16, 17:53

Zum ersten Mal in der Schweiz kommen selbstfahrende Busse im öffentlichen Verkehr zum Einsatz. In Sitten verkehren ab Donnerstag zwei solche Postautos. Noch überwachen sogenannte Sicherheitsfahrer den Betrieb.

Die elektrisch angetriebenen Busse waren in den vergangenen Monaten auf Privatgelände getestet worden und kommen nun zum ersten Mal im öffentlichen Raum zum Einsatz. Sie verkehren zwischen dem Stadtzentrum und dem Bahnhof.

Notfallknöpfe leiten Vollbremsung ein

Bei den Testfahrten bis im Oktober 2017 ist stets ein Sicherheitsfahrer an Bord. Er kann über einen der zwei Notfallknöpfe in den Shuttles eine Vollbremsung einleiten, wie Daniel Landolf, Direktor von Postauto Schweiz, am Donnerstag vor den Medien in Sitten sagte. Zudem hilft er Fahrgästen mit Rollstühlen oder Kinderwagen beim Ein- und Aussteigen.

Die Fahrzeuge wurden nach den ersten Tests aufgerüstet. Sie verfügen neu über eine Klimaanlage, eine permanente Lüftung und Scheibenwischer für eine freie Sicht durch die Frontscheibe. Eine zweite Batterie vergrössert zudem die Reichweite der Shuttles, damit sie zwischen sechs und zwölf Stunden ohne Aufladen rollen können.

Spitzengeschwindigkeit 20 km/h

Zudem wurden die Fahrzeuge mit einer Rampe ausgerüstet, damit sie für Personen mit eingeschränkter Mobilität frei zugänglich sind. Die selbstfahrenden Busse erreichen eine Geschwindigkeit von maximal 20 km/h und verfügen über elf Sitzplätze.

Für den Pilotversuch in Sitten waren Sonderbewilligungen notwendig. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) und das Walliser Strassenverkehrsamt gaben grünes Licht für die Tests. Dabei bewegen sie sich rechtlich noch auf Neuland.

Eigene App

Die gesetzlichen Bestimmungen für den Einsatz autonomer Fahrzeuge auf öffentlichen Strassen sind derzeit noch nicht abschliessend geregelt. Vorerst verkehren die Busse von Dienstag bis Sonntagnachmittag.

An einer Haltestelle auf der Place du Midi sehen die Fahrgäste auf einem Bildschirm in Echtzeit, wo sich die beiden Fahrzeuge befinden. Auch über eine App können Passagiere die Position der Shuttles abrufen.

Kein Ersatz für Postauto-Linien

Die Postauto Schweiz AG empfiehlt Fahrgästen, sich vorgängig über den Einsatz der Fahrzeuge zu informieren. Ob diese verkehren, hängt auch von der Wetterprognose, dem Zustand der Strassen, Veranstaltungen oder Baustellen auf der Route ab.

Das Transportunternehmen testet mit den Shuttles die Möglichkeit, Orte zu erschliessen, die bisher nicht vom öffentlichen Verkehr bedient werden können. Dazu zählen Fussgängerzonen, autofreie Ortschaften oder Firmengelände.

Es ist jedoch nicht das Ziel, bestehende Busslinien durch autonome Fahrzeuge zu ersetzen. Am Projekt sind auch die ETH Lausanne (EPFL), die Fachhochschule Westschweiz (HES-SO), die Stadt Sitten und der Kanton Wallis beteiligt. (whr/sda)

Karambolagen, Mord und Kuppelei: Zürcher Polizeibilder von anno dazumal

Das Stadtarchiv Zürich verfügt über einen grossen Schatz an historischen Fotografien. Wir zeigen dir 35 Trouvaillen aus dem Bestand der Stadtpolizei Zürich.
1936: Schwarzbrennerei, Brandschenkestrasse 14. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1930: Tramunfall, Gloriastrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1940: Unzüchtige Bilder, Kanonengasse 29, Restaurant Marconi. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1920: Tram-Autokollision, Badenerstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1933: Unterschlagung, Giesshübelstrasse 36 Quelle: Stadtarchiv Zürich
1921: Eisenbahnunglück, Herdernstrasse, SBB. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1933: Einbruch, Sihlfeldstrasse 65. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1935: Verkehrsunfall, Langstrasse-Heinrichstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1922: Abtreibung und Kuppelei, Mainaustrasse 32. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1933: Brandfall, Neumarkt 13. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1938: Mord-Versuch, Löwenstrasse 40. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1921: Auto-Kollision, Selnaustrasse-Gerechtigkeitsgasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1928: Totschlag, Tramdepot Burgwies. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1921: Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1922: Kuppelei, Mainaustrasse 32. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1921: Auto-Unfall, Heimplatz. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1942: Fahrlässige Tötung, Bahnhofquai 15. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1923: Tram-Auto-Kollision, Seestrasse-Schulhausstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1924: Sachbeschädigung Hakenkreuz-Schmiereien, Synagoge Löwenstrasse 10. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1936: Mordversuch, Militärstrasse 106. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1943: Velo-Diebstähle. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1924: Auto-Tram-Kollision, Löwenstrasse-Bahnhofplatz. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1941: Kommunistische Propaganda. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1925: Verkehrsunfall, Seefeldstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1925: Abtreibung und Kuppelei, Höschgasse 52. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1925: Auto-Unfall, Rotbuchstrasse 56. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1940: Sprengstoffanschlag, Maschinenfabrik Oerlikon. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1942: Politische Malereien, Kreis 4/5. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1929: Auto-Unfall, Gessnerbrücke-Kasernenstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1929: Doppelmord, Pfingstweidstrasse 20. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1936: Umkippen einer Leiter, Bahnhofstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1931: Mordversuch, Hirschengraben 22. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1938: Verkehrsunfall, Kurvenstrasse-Beckenhofstrasse. Quelle: Stadtarchiv Zürich
1939: Ballon-Explosion, Hallenstadion. Quelle: Stadtarchiv Zürich

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