International
Migration

Osama Abdul Mohsen, der von der ungarischen Kamerafrau zu Fall gebracht wurde, kommt heute in Madrid an – und arbeitet vielleicht schon bald wieder als Fussballtrainer

Der syrische Flüchtling Osama Abdul Mohsen und sein Sohn werden von Kamerafrau Petra Laslo zu Fall gebracht (08.09.2015).
Der syrische Flüchtling Osama Abdul Mohsen und sein Sohn werden von Kamerafrau Petra Laslo zu Fall gebracht (08.09.2015).
Bild: MARKO DJURICA/REUTERS

Osama Abdul Mohsen, der von der ungarischen Kamerafrau zu Fall gebracht wurde, kommt heute in Madrid an – und arbeitet vielleicht schon bald wieder als Fussballtrainer

16.09.2015, 18:3916.09.2015, 18:40

Der syrische Flüchtling, dem die ungarische Kamerafrau Petra Laszlo an der Grenze zu Serbien gemein ein Bein stellte, wird bald mit seinem Sohn in einem Vorort Madrids ein neues Leben beginnen. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, hat eine spanische Fussballschule Osama Abdul Mohsen eine Wohnung vermittelt.

Laut Luiz Miguel Pedraza von der Cenafe-Schule werden Mohsen und sein Sohn heute Mitternacht per Zug in Madrid erwartet, begleitet von einem Absolventen der Schule.

Fussballschule Cenafe
Fussballschule Cenafe
bild via cenafe.es

Offenbar wird Mohsen, der bereits in Syrien Fussballtrainer war, in Getafe wohnen. Die Schule würde ihm gerne eine passende Stelle vermitteln. Allerdings müsste er erst Spanisch lernen.

Petra Laszlo wurde unmittelbar nach dem Vorfall vom Fernsehsender N1TV entlassen. Sie hat sich inzwischen entschuldigt.

Dir gefällt diese Story? Dann like uns doch auf Facebook! Vielen Dank! 💕

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Schlagabtausch mit Journalist: FBI-Direktor Patel wegen Alkoholvorwurf unter Druck
Ein Investigativreport erhebt schwere Vorwürfe gegen FBI-Direktor Kash Patel. Nun wehrte er sich bei einer Pressekonferenz. Es kam zu einem heftigen Schlagabtausch.
Am Mittwoch stand FBI-Direktor Kash Patel im Presseraum des US-Justizministeriums und stellte sich den Fragen der Journalisten. Als der NBC-Reporter Ryan Reilly Patel nach den kürzlich publik gewordenen Vorwürfen zu seinem angeblichen Alkohohlmissbrauch fragte, setzte der Trump-Vertraute zu einer beispiellosen Verteidigungsrede an. «Ich will hiermit klarstellen, dass ich auf die Fake-News-Mafia nichts gebe. Je lauter die wird, desto mehr zeigt mir das, dass ich meinen Job richtig mache.»
Zur Story