Aktuelle Themen:

Milliarden-Schadenersatz für Dammbruch: Brasilianische Firma muss tief in die Tasche greifen

Publiziert: 03.03.16, 00:36 Aktualisiert: 03.03.16, 15:23

Vier Monate nach dem verheerenden Dammbruch in Brasilien hat das Bergbauunternehmen Samarco Schadenersatzzahlungen über umgerechnet 5,1 Milliarden Franken zugestimmt. Der Vereinbarung mit der Regierung schlossen sich auch Samarcos Eigner BHP Billiton und Vale an, wie die beteiligten Parteien am Mittwoch mitteilten.

Mit dem Geld sollen die durch die grösste Umweltkatastrophe des Landes entstandenen Schäden behoben werden. Vale erklärte, Zivilklagen und Strafermittlungen würden durch das Abkommen nicht abgedeckt.

Anfang November war der Damm eines Abwasser-Beckens einer Samarco-Erzgrube gebrochen. Der austretende Klärschlamm begrub ein Dorf unter sich und verseuchte das Tal des Flusses Rio Doce. 19 Menschen kamen ums Leben, Hunderte verloren ihre Häuser. (wst/sda/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben