Bushido vs. Abou-Chaker: In Deutschland kommt's zum Rapper-Prozess
Deutsch-Rapper Bushido.
Bild: EPA
Es gibt Neuigkeiten im Konflikt zwischen den einstigen guten Freunden Bushido und Arafat Abou-Chaker. Nach der Anklageerhebung gegen den Clan-Chef im Herbst 2019 kommt es jetzt zum Prozess, wie zuerst die «Bild am Sonntag» berichtete. Die Staatsanwaltschaft wirft Arafat und dreien seiner Brüder schwere Körperverletzung und Erpressung vor.
Der 43-jährige soll Bushido, kurz nach dessen Trennung von den Abou-Chakers, stundenlang in dessen Büro eingesperrt und bedroht haben. Man habe ihn auf eine hohe Abfindung erpressen wollen, heisst es.
Am 21. April soll der Prozess beginnen. Als Zeugen lädt die Staatsanwaltschaft einige grosse Namen aus der Szene vor.
Die Vorgeschichte von Bushido und Abou-Chaker:
Lange schien die Partnerschaft zwischen dem Rapper und dem Clan-Boss besser denn je zu laufen. Bushido produzierte fleissig Alben, was die Partnerschaft vor allem für Arafat Abou-Chaker besonders lukrativ machte. 2010 war er mit dem Film «Zeiten ändern Dich» das erste Mal auf der Kino-Leinwand zu sehen.
Doch im September 2018 erschien Bushidos 13. Soloalbum «Mythos» und im Zuge dessen die Single «Mephisto». In diesem Song herrscht ein ganz anderer Tonfall als in allem, was der Berliner bis dahin veröffentlicht hatte. In jeder Zeile des zehn minütigen Disstracks wetterte er gegen seinen Noch-Partner Arafat Abou-Chaker, ohne ihn namentlich zu erwähnen. Er stellte ihn als heuchlerisch, tyrannisch und unberechenbar dar, kurz: als der Teufel in Person.
Daraufhin wurde es laut um die Partnerschaft der früher so engen Freunde. In dieser Zeit soll es auch zu dem Vorfall gekommen sein, wegen dem sich Abou-Chaker nun vor Gericht verantworten soll.
Bekannte Rapper der Szene vorgeladen
Im Gerichtsverfahren geht es auch um die Auswertung eines Handys, mit welchem ohne die Kenntnis der Beteiligten der Tathergang aufgezeichnet worden sein soll. Auf der Aufnahme soll auch Capital Bra zu hören sein.
Capital Bra.
Bild: dieserbobby/Two Sides
Der Berliner stand für einige Monate bei Bushidos Label unter Vertrag, bis sie sich jedoch im Streit trennten. Capital Bra warf dem Rapper-Kollegen damals vor, mit der Polizei zu kooperieren.
Als Zeugen sollen ausserdem die Rapper Shindy, Farid Bang, Fler und Kollegah vorgeladen worden sein.
(vdv)
American Music Awards für Nicki Minaj, The Weeknd und One Direction
Die Rapperin Nicki Minaj wurde bei den American Music Awards am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles als beliebteste Rap/Hip-Hop-Künstlerin und für das beliebteste Rap/Hip-Hop-Album («The Pinkprint») ausgezeichnet. X90045 / MARIO ANZUONI
The Weeknd gewann als beliebtester Soul/R'n'B-Künstler und für das beste Soul/R'n'B-Album. Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Die englisch-irische Boyband One Direction gewann wie bereits im vergangenen Jahr die Königskategorie «Künstler des Jahres», ausserdem wurden sie zum dritten Mal in Folge zur beliebtesten Pop-Band des Jahres gekürt. Getty Images North America / Kevin Winter
Moderiert wird die Veranstaltung von Sängerin Jennifer Lopez... Getty Images North America / Kevin Winter
... in vielen verschiedenen Kleidern, etwa diesem gelben Hingucker.... Getty Images North America / Kevin Winter
... diesem tiefausgeschnittenen Hosenanzug... Getty Images North America / Kevin Winter
Mal mit Haarknoten... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Mal mit engelsgleichen Strähnen... X90045 / MARIO ANZUONI
Oder mit zurückgebundenem Haar und Knotenkleid. Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Ausserdem traten Stars wie Gwen Stefani... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
...Meghan Trainor und Charlie Puth... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
...Nick Jonas... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
...Justin Bieber... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Ariana Grande (Bild) und Alanis Morrisette auf. Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Celine Dion sang ein Lied in Erinnerung an die Opfer der Terroranschläge von Paris... Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
... und auch Schauspieler Jared Leto gedachte der Opfer der Terroranschläge. X90045 / MARIO ANZUONI
Und sein Schauspielkollege Harrison Ford ehrte den Star-Wars-Filmmusikkomponisten John Williams. X90045 / MARIO ANZUONI
Zum Schluss gibts Nicki Minaj noch von vorne... die hat doch nicht etwa ihr Handy bei der Preisverleihung...?! Matt Sayles/Invision/AP/Invision / Matt Sayles
Die meisten Preise bekam bei den 43. American Music Awards eine Künstlerin, die gar nicht da war: Taylor Swift war mit sechs und damit den meisten Nominierungen in den Abend gegangen, bekam dann auch drei Preise, holte aber keinen davon persönlich ab und liess sich auch sonst im Saal und auf dem roten Teppich nicht blicken. Evan Agostini/Invision/AP/Invision / Evan Agostini
«F*ck you!» – Eminems Disstrack gegen Trump
Video: watson / Roberto Krone
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