Pankratius ist der erste Eisheilige. Und er wurde seinem Ruf durchaus gerecht: In der Nacht auf Dienstag wurde die Schweiz nördlich der Alpen mit Polarluft geflutet.
In St. Gallen sank das Thermometer rapide von über 16 auf 0.2 Grad. Örtlich lag ein Schäumchen Neuschnee bis gegen 800 Meter, wie MeteoNews berichtet. Nur in den Alpentälern und im Süden blieb es milder.
Während sich der Norden abkühlte, staute sich im Tessin die Feuchtigkeit. Es kam gestern Montag lokal zu starken Niederschlägen. An der Messstation Mosogno verzeichnte MeteoNews beispielsweise 92 Millimeter Regen.
Heute dürfte die Bise im Verlauf des Tages die Wolkendecke aufreissen. SRF Meteo rechnet im Norden mit 13 Grad, im Tessin mit 21. Bis zur «Kalten Sophie» am Freitag wird es eher kühl bleiben.
Gemäss MeteoSchweiz fallen die Eisheiligen in Mitteleuropa auf die Tage vom 11. bis zum 14. Mai. Es sind die Namenstage von Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius. Als Abschluss dieser Kaltphase folgt die Kalte Sophie am 15. Mai. (sda/mlu)
Video: watson / Corsin Manser, Emily Engkent