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Die Spieler des SC Bern verdienen im Moment nicht ihr volles Salär. Bild: KEYSTONE

Der SCB zahlt nur noch 70 Prozent der Löhne

Es geht also doch: Beim SC Bern sind die Spieler damit einverstanden, dass im Mai nur 70 Prozent des Salärs bezahlt und der Rest gestundet wird.

Publiziert: 13.05.20, 10:21 Aktualisiert: 13.05.20, 13:54

Das grösste Problem der Hockeyfirmen in Zeiten der Virus-Krise: keine Einnahmen, aber hohe Lohnkosten. Da noch nicht einmal klar ist, wann die Saison beginnt und wann vor Zuschauern gespielt werden kann, ist es auch nicht möglich, mit dem Saisonkartenverkauf im Mai zu beginnen. Beim SCB kommt hinzu, dass die Einnahmen aus Gastronomie zu einem grossen Teil weggebrochen sind. Mit seinen 16 Beizen im Grossraum Bern erzielt der SCB rund die Hälfte des Konzernumsatzes von gut 60 Millionen.

«Wir haben unsere finanzielle Situation den Spielern offen dargelegt und jeder hat Verständnis für die aktuelle Situation.»

Marc Lüthi, SCB-CEO

Was tun, wenn kein Geld reinkommt, aber die Löhne bezahlt werden müssen? Die Lohnkosten müssen runter. SCB-Mitbesitzer, Verwaltungsrat und Manager Marc Lüthi hat eine Lösung gefunden. Alle Spieler, die mehr als 100'000 Franken verdienen, bekommen im Mai «nur» 70 Prozent ihres Lohnes ausbezahlt. Den Rest stunden sie dem SCB.

Will heissen: es ist kein Lohnverzicht. Die nicht ausbezahlten 30 Prozent werden gutgeschrieben und erst dann fällig, wenn der Spielbetrieb und die Gastronomie wieder normal laufen. Wenn es im Extremfall um die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens geht, könnte aus der Stundung sogar ein Verzicht werden.

«Wir werden nun Monat für Monat die Lage neu beurteilen.»

Marc Lüthi, SCB-CEO

Ausgenommen von dieser Regelung sind lediglich die Spieler, die weniger als 100'000 Franken verdienen und die ausländischen Arbeitnehmer, die schon unter Vertrag stehen. Die Löhne des ausländischen Personals laufen erst ab dem 1. August.

Lüthi will die Lohn-Situation mit seinen Spielern jeden Monat neu anschauen. Bild: KEYSTONE

Marc Lüthi sagt: «Wir haben unsere finanzielle Situation den Spielern offen dargelegt und jeder hat Verständnis für die aktuelle Situation.» Die Lösung gelte für den Monat Mai. «Wir werden nun Monat für Monat die Lage neu beurteilen.» Es ist also denkbar, dass der SCB bis zur uneingeschränkten Wiederaufnahme des Spielbetriebes «nur» 70 Prozent der Löhne auszahlen muss.

Für die entsprechenden Verhandlungen muss nicht mehr die ganze Mannschaft antraben. Die Spieler haben die Verhandlungskompetenz an einen «Wirtschaftsrat» um Captain Simon Moser delegiert.

Captain Simon Moser verhandelt mit einigen Mitspielern für die ganze Mannschaft. Bild: KEYSTONE

Die Lohnstundung hat Marc Lüthi vor versammelter Mannschaft – unter Einhaltung der gesetzlichen Distanzvorschriften – vorgetragen und durchgebracht. Er sagt, eine Massnahme von dieser Tragweite sei Chefsache.

Wie viel Geld kann der SCB durch die Lohnstundung einsparen? Marc Lüthi sagt: «30 Prozent». Ja, klar, aber wie viel Geld ist das? «Ich habe schon hundert Mal gesagt, dass wir nicht über Zahlen reden.»

So bleibt nur eine Schätzung. Es dürfte sich um eine Summe von rund 300'000 Franken handeln, die der SCB nun im Mai nicht auszahlen muss.

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NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

HC Davos: 5 - Marc Gianola. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
HC Davos: 69 – Sandro Rizzi. PHOTOPRESS / JUERGEN STAIGER
HC Davos: 78 – Jan von Arx. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC Davos: 83 – Reto von Arx. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
SC Bern: 0 – René Kiener. KEYSTONE / Marcel Bieri
SC Bern: 6 – Peter Stammbach.
SC Bern: 7 – Martin Rauch. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
SC Bern: 12 – Roland Dellsperger. KEYSTONE / STR
SC Bern: 16 – Sven Leuenberger. KEYSTONE / MARTIN SCHWEIZER
SC Bern: 18 – Renzo Holzer.
SC Bern: 22 – Patrick Howald. KEYSTONE / JUERG MUELLER
SC Bern: 26 – Marc Reichert. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
SC Bern: 28 – Martin Plüss. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
SC Bern: 31 – Renato Tosio. KEYSTONE / EDI ENGELER
SC Bern: 32 – Ivo Rüthemann. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
SC Bern: 39 – Marco Bührer. KEYSTONE / URS FLUEELER
SC Bern: 72 – David Jobin. KEYSTONE / PETER KLAUNZER
ZSC Lions: 15 – Mathias Seger KEYSTONE/TI-PRESS / GABRIELE PUTZU
ZSC Lions: 21 – Reto Sturzenegger. KEYSTONE / STR
ZSC Lions: 23 – Chad Silver. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
ZSC Lions: 31 – Ari Sulander. KEYSTONE / URS FLUEELER
EHC Kloten (wegen der Nostalgie noch dabei): 4 – Marco Klöti. KEYSTONE / GABI MUELLER
EHC Kloten: 7 – Peter Schlagenhauf. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 20 – Reto Pavoni. KEYSTONE / JUERGEN STAIGER
EHC Kloten: 21 – Roman Wäger. KEYSTONE / SIGI TISCHLER
EHC Kloten: 22 – Viktor Stancescu. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
EHC Kloten: 24 – Felix Hollenstein. KEYSTONE / STR
EHC Kloten: 26 – Mikael Johansson. KEYSTONE / CHRISTOPH RUCKSTUHL
EHC Kloten: 32 – Anders Eldebrink. KEYSTONE / KARL MATHIS
EV Zug: 20 – Philipp Neuenschwander. KEYSTONE / MICHAEL KUPFERSCHMIDT
EV Zug: 21 – Patrick Fischer. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
EV Zug: 33 – André Künzi. KEYSTONE / EDI ENGELER
EV Zug: 57 – Fabian Schnyder keystone / ENNIO LEANZA
HC-Fribourg-Gottéron: 4 – Christian Hofstetter.
HC-Fribourg-Gottéron: 10 – Mario Rottaris. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
HC-Fribourg-Gottéron: 13 – Benjamin Plüss. KEYSTONE / PATRICK B. KRAEMER
HC-Fribourg-Gottéron: 19 – Philippe Marquis. KEYSTONE / EDI ENGELER
HC-Fribourg-Gottéron: 44 – Shawn Heins. KEYSTONE / SALVATORE DI NOLFI
HC-Fribourg-Gottéron: 85 – Gil Montandon. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Fribourg-Gottéron: 90 – Wjatscheslaw Bykow. KEYSTONE / LUKAS LEHMANN
HC Fribourg-Gottéron: 91 – Andrei Chomutov. KEYSTONE / ALESSANDRO DELLA VALLE
HC Lugano: 1 – Alfio Molina. KEYSTONE / STR
HC Lugano: 2 – Sandro Bertaggia. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 3 – Julien Vaucliar. KEYSTONE / ADRIEN PERRITAZ
HC Lugano: 4 – Pat Schafhauser. KEYSTONE / GABRIELE PUTZU
HC Lugano: 8 – Steve Hirschi. TI-PRESS / SAMUEL GOLAY
HC Lugano: 33 – Petteri Nummelin. KEYSTONE / KARL MATHIS
HC Lugano: 40 – Flavien Conne. KEYSTONE / LAURENT GILLIERON
HC Lugano: 44 – Andy Näser. PHOTOPRESS / KARL MATHIS
HC Ambri-Piotta: 8 – Nicola Celio. KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS
HC Ambri-Piotta: 15 – Dale McCourt. KEYSTONE
HC Ambri-Piotta: 19 – Peter Jaks. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
HC Ambri-Piotta: 46 – Paolo Duca. TI-PRESS / FRANCESCA AGOSTA
EHC Biel: 30 – Olivier Anken. KEYSTONE / STR
EHC Biel: 12 – Mathieu Tschantré. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
SCL Tigers: 12 – Todd Elik. KEYSTONE / MARCEL BIERI
SCL Tigers: 17 – Daniel Aegerter. KEYSTONE / EDI ENGELER
SCL Tigers: 26 – Martin Gerber. KEYSTONE / ARNO BALZARINI
SCL Tigers: 44 – Walter Gerber. KEYSTONE / MICHELE LIMINA
Genève-Servette HC: 0 – Daniel Clerc.
Genève-Servette HC: 4 – Eric Conne.
Genève-Servette HC: 6 – Fritz Naef.
Genève-Servette HC: 12 – Philippe Bozon. PHOTOPRESS / FABRICE COFFRINI
Genève-Servette HC: 24 – Jean-François Regali.
Genève-Servette HC: 28 – Igor Fedulov.
Lausanne HC: 10 – Gérard Dubi.
Lausanne HC: 16 – Claude Friederich.
Lausanne HC: 21 – Beat Kindler. KEYSTONE / FABRICE COFFRINI
Lausanne HC: 39 – Cristobal Huet. KEYSTONE / VALENTIN FLAURAUD
SCRJ Lakers: 6 – Cyrill Geyer. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

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