Fähre vor Griechenland in Brand
Drama vor der Küste Griechenlands. EPA/ANSA/RAINEWS24 / RAINEWS24 / HANDOUT
Auf einer Autofähre mit 411 Passagieren und 56 Besatzungsmitgliedern an Bord ist Feuer ausgebrochen.
Etwa 200 Menschen haben das Schiff der griechischen Linie ANEK offenbar verlassen können, die übrigen sitzen noch immer auf der brennenden Fähre fest. EPA/ANSA/ RAINEWS24 / RAINEWS24 / HANDOUT
Hohe Wellen und Wind bis Stärke 8 behindern die Evakuierung. Der Sender Skai berichtete von Passagieren, die in Panik ins Wasser gesprungen seien. EPA/ANSA/ RAINEWS24 / RAINEWS24 / HANDOUT
Unter den Passagieren der in der Adria brennenden griechischen Fähre «Norman Atlantic» befinden sich auch zehn Schweizer Staatsangehörige. EPA/ANSA/ RAINEWS24 / RAINEWS24 / HANDOUT
AP/SKAI TV Station / skai tv
AP/SKAI TV Station / skai tv
Die «Norman Atlantic» hatte den Hafen im griechischen Patras um 5.30 Uhr (4.30 Uhr MEZ) in Richtung der italienischen Stadt Ancona verlassen. 33 Seemeilen (gut 60 Kilometer) von der kleinen Insel Othonoi entfernt sendete die Besatzung ein Notsignal. X90016 / PAOLO GANGEMI
Rettungskräfte bergen Passagiere. EPA/ANSA / BIAGIO CLAUDIO LONGO
Wegen dem schlechten Wetter ist die Rettung kein leichtes Unterfangen. EPA/ANSA / BIAGIO CLAUDIO LONGO
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Rettungsaktion aus der Luft. Das Unterfangen ging auch in der Nacht weiter. AP/Italian Navy
Dichter Rauch: Brandnester machen den Rettungsleuten weiter Schwierigkeiten. EPA/ANA-MPA/www.skai.gr / www.skai.gr / HANDOUT
Ein Journalist interviewt nach der Brandkatastrophe einen Passagier. AP/AP / Luigi Mistrulli
Mindestens 13 Menschen kamen bei dem Schiffsungklück ums Leben. Die Zahl der Vermissten ist wegen möglicher blinder Passagiere und unstimmiger Passagierlisten noch nicht geklärt. EPA/ANA-MPA / STAMATIS KATAPODIS
Die stark beschädigte «Norman Atlantic» wird in den Hafen von Brindisi geschleppt. EPA/ANSA / BIAGIO CLAUDIO LONGO
Schwelbrände erschweren auch Tage nach dem Brand auf offener See die Bergungsarbeiten. AP/AP / Antonio Calanni
Wieviele Menschen in dem Schiff ihr Leben verloren, ist deshalb immer noch unklar. X03151 / CIRO DE LUCA
Das schwer beschädigte Schiff im Hafen von Brindisi. AP/AP / Antonio Calanni
Seil gerissen
Unfall bei Bergungsarbeit auf der Adria-Fähre – Zwei Albaner tot
Zwei albanische Seemänner sind am Dienstag ums Leben gekommen, als sie einen Schlepper mit der am Sonntag in Brand geratenen Autofähre Norman Atlantic vertauen wollten.
Ein Seil sei gerissen, ein Seemann war dadurch sofort tot, der zweite starb wenige Minuten später, während ihn Ärzte versorgten, berichteten Hafenbehörden in der albanischen Hafenstadt Vlora laut italienischen Medien. Ein weiterer Seemann sei in kritischem Zustand und wurde von einem italienischen Helikopter in ein albanisches Spital geflogen, berichtete das albanische Verteidigungsministerium.
Die Norman Atlantic wird inzwischen von Schiffen der albanischen Marine nach Vlora geschleppt. Italienische Schlepper begleiten das Schiff.
Verwirrung um Passagierliste – 51 Menschen «fehlen»
Die Situation von Dutzenden geretteten Personen, deren Namen nicht auf der Passagierliste standen, war am Dienstagvormittag weiter unklar. Es fehlten noch mindestens 51 Personen, die auf der Liste angegeben sind, darunter einige italienische Lkw-Fahrer, teilte die Marine mit.
Das italienische Aussenministerium versuchte, die Situation zu klären. Einige Passagiere, zu denen man keinen Kontakt hat, könnten in Igoumenitsa ausgestiegen sein, wo das Schiff einen Zwischenstopp eingelegt hatte.
Laut der offiziellen Liste befanden sich 478 Menschen an Bord der Autofähre, darunter 56 Besatzungsmitglieder. Nicht ausgeschlossen wird zudem, dass sich illegale Migranten an Bord der Norman Atlantic befanden. (meg/sda/apa/dpa)
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