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Ölministerium: Explosion auf iranischem Öltanker im Roten Meer

Publiziert: 11.10.19, 08:55 Aktualisiert: 11.10.19, 15:15

Ein brennender Öltanker. Jedoch nicht der iranische. Bild: EPA ISNA NEWS AGENCY

Das iranische Ölministerium hat eine Explosion auf einem iranischen Öltanker im Roten Meer bestätigt. Laut Ölministerium wurde das Schiff am Freitagmorgen 60 Seemeilen von der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda entfernt von zwei Raketen getroffen.

Es habe jedoch keine Verletzte gegeben und alle Besatzungsmitglieder seien wohlauf, so das Ministerium laut Nachrichtenagentur IRNA. Auch die Schäden seien gering und die Crew haben das Schiff wieder unter Kontrolle. Experten untersuchen jedoch weiterhin die Ursache der Explosion. Zu dem angeblichen Raketenangriff gab das Ölministerium keine weiteren Details bekannt. (sda/dpa)

Angriff auf Erdölraffinerie in Saudi-Arabien

Das Satellitenbild der Nasa zeigt Brände nach einem Drohnenangriff auf zwei wichtige Ölanlagen im Osten Saudi-Arabiens. Die jemenitischen Huthi-Rebellen bekannten sich zu dem Angriff. Die Halbinsel rechts im Bild ist Katar, bei der Insel handelt es sich um Bahrain. AP NASA Worldview
Dieser Bildausschnitt eines Videos zeigt aufsteigenden Rauch von der angegriffenen Ölraffinerie in Buqyaq, Saudi-Arabien. AP
US-Präsident Donald Trump hat den Urhebern des Anschlags mit einem Vergeltungsschlag gedroht. Trump schrieb auf Twitter: «Es besteht Grund zu der Annahme, dass wir den Täter kennen.» Die USA stünden Gewehr bei Fuss, warteten aber auf Angaben der Saudis, wen sie für den Angriff verantwortlich machen. AP / Evan Vucci
Dieses Satellitenbild zeigt das Ausmass der Angriffe: Dicker Rauch steigt auf über der grössten Ölraffinerie von Saudi-Arabien. AP
US-Aussenminister Mike Pompeo hingegen machte den Iran direkt für die Attacken verantwortlich und schrieb auf Twitter: «Inmitten der Rufe nach Deeskalation hat der Iran jetzt einen beispiellosen Angriff auf die Welt-Energieversorgung verübt. Es gibt keinen Beweis, dass die Angriffe vom Jemen kamen.» EPA / MICHAEL REYNOLDS
Die US-Regierung hat am Sonntag ebenfalls Bilder veröffentlicht, unter anderem dieses hier. Es zeigt die Schäden an der Infrastruktur der Ölraffinerie. AP
Ein weiteres Bild der US-Regierung zeigt Einschusslöcher an den Öltanks. Der Angriff führte zur vorübergehenden Stilllegung der Anlage. Die Raffinerie produziert normalerweise 5,7 Millionen Barrel Öl pro Tag, das entspricht 5 Prozent der weltweiten, täglichen Versorgung. AP
In der Grossaufnahme sind die gesamthaften Schäden besser auszumachen. AP
Die jemenitischen Huthi-Rebellen haben den Angriff für sich proklamiert. AP
Der Iran wies die Vorwürfe vehement zurück. Pompeos Unterstellungen seien absurd, unerklärlich und daher auch halt- und wirkungslos, sagte Aussenamtssprecher Abbas Mussawi in Teheran. Im Bild: Irans Präsident Hassan Rohani AP

Trump will ein Politikwechsel im Iran

Video: SRF / Roberto Krone

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