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Heftiger Taifun steuert auf Tokio zu - Verkehrschaos befürchtet

Publiziert: 10.10.19, 20:56 Aktualisiert: 10.10.19, 20:56

Ein heftiger Taifun nimmt Kurs auf Japan. Bahnbetreiber des Inselreiches kündigten bereits am Donnerstag starke Einschränkungen des Verkehrs für das Wochenende im Westen und Osten einschliesslich der Hauptstadt Tokio an.

Der Wirbelsturm «Hagibis» mit Windgeschwindigkeiten nahe seines Zentrums von bis zu 270 Kilometern pro Stunde droht, am Wochenende in der Region Kinki im Westen des Landes, wo auch die Grossstadt Osaka liegt, auf Land zu treffen.

Sehr eindrücklich:

Nach Einschätzung der japanischen nationalen Wetterbehörde nimmt der Taifun dann auch Kurs auf die Region Kanto, in der die Städte Tokio und Yokohama liegen. Er dürfte die Regionen mit starken Sturmböen und Regenfällen überziehen und könnte auch für Überschwemmungen sorgen.

Die Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) teilte mit, alle Inlandsflüge von und zu den Tokioter Flughäfen Haneda und Narita zu streichen. Die Bahngesellschaft East Japan Railway erklärte, der Betrieb des Hochgeschwindigkeitszuges Shinkansen sowie der Betrieb von lokalen Zügen dürften im Osten und Nordosten Japans eingestellt werden.

Rugby-WM-Spiele abgesagt

Wegen des nahenden Taifuns wurden auch zwei Spiele bei der laufenden Rugby-Weltmeisterschaft in Japan abgesagt. Die Partien Neuseeland gegen Italien in Toyota und England gegen Frankreich in Yokohama fallen am Samstag aus. Alle Teams erhalten nach Angaben des Veranstalters zwei Punkte. Italien ist dadurch ausgeschieden.

Nie zuvor in der 32-jährigen Geschichte des Turniers mussten Begegnungen abgesagt werden. Es wäre unverantwortlich, wenn man die Mannschaften, Fans und Helfer den Folgen des erwarteten Taifuns ausgesetzt hätte, hiess es. Der Taifun werde zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Verkehrs in Tokio, Yokohama und Toyota führen.

Auch die Veranstalter des für Sonntag vorgesehenen Formel-1-Rennens in Suzuka beobachten die Auswirkungen des Taifuns. Nach derzeitigem Stand könnte die Qualifikation am Samstag beeinträchtigt werden. (sda/dpa/bal)

Goldener Herbst

Zürich: Menschen geniessen das herrliche Herbstwetter am See. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Zürich: Eine Frau geniesst das herrliche Herbstwetter am See. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Zürich: Die ganze Schweiz zog es nach draussen. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Zürich: Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft hatte alle Hände voll zu tun. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Gurnigel: Wanderer geniessen das schöne Wetter mit Blick auf Wetterhorn, Schreckhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Spaziergang am Davosersee. KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Ein Mann fischt bei spätsommerlichem Wetter in der Aare bei Solothurn. KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Blätter leuchten in der Herbstsonne. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Gurnigel: Ein Schläfchen nach der Wanderung. KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Ein Wanderer ruht sich auf einer Bank aus, am Sonntag, 19. Oktober 2014, auf dem Gurnigel im Kanton Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider) KEYSTONE / PETER SCHNEIDER
Wanderer marschieren bei herrlichem Herbstwetter von Bad Ragaz durch die Taminaschlucht nach Pfäfers. GAETAN BALLY / GAETAN BALLY
Das Berner Münster (rechts) und die Peter-und-Paul-Kirche (links). KEYSTONE / PETER KLAUNZER
Wasserspiel in Genf. KEYSTONE / MARTIAL TREZZINI
Solothurn: «Gang doch e chli der Aare naa / Dere schöne, schöne, schöne grüene Aare naa». KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Wenn die Blätter fallen. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Die kleine Amelie geniesst das herrliche Herbstwetter in Zürich. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Zürich: Sommer, Sonne, Strand – oder so ähnlich. KEYSTONE / ENNIO LEANZA
Meggen: Ein Admiral-Schmetterling holt sich in der Herbstsonne Nektar von einer Efeublüte. KEYSTONE / SIGI TISCHLER

Taifun «Faxai» hinterlässt in Tokio grosse Schäden

Video: SRF / Roberto Krone

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