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Schlaf, Lämmchen, schlaf. Regisseur Germinal Roaux verliebte sich beim Dreh in dieses zarte Tier. Bild: screenshot rts

Kinderpolizisten, Tierkinder, Tragödien: 6 tolle Schweizer Kurzfilme zum Lockdown

33 Schweizer Filmschaffende haben für SRF die Zeit des Lockdowns in Kurzfilmen festgehalten. Wir haben sie alle geschaut. Hier sind unsere Lieblinge.

Publiziert: 24.05.20, 18:41 Aktualisiert: 25.05.20, 10:20

Homeschooling-Horror

Kinder sind das gar nicht heimliche Herz von COLLECTION LOCKDOWN, der in Rekordzeit von Filmemacherinnen und Filmemachern aus allen Landesteilen realisierten Kurzfilmsammlung zum Thema Corona. Denn plötzlich wurden die Kinder zum Zentrum einer verkürzten Welt. Und zum komischen Spiegel ihrer Eltern.

Ganz besonders lustig ist dies in «Heimschule bei Klugscheissers» (doofer Titel) von Thomas Haemmerli: Die Mini-Mes eines typischen, in die Jahre gekommenen Zürcher Kreativwirtschaftlers wissen genau, was der Unterschied zwischen Madrid und Magritte ist. Doch weil sie Kinder sind, müssen alle Ambitionen wieder und wieder an ihrer anarchischen Ausgelassenheit scheitern. So wie der Vater an den Gebrauchsanweisungen von Instrumentenbauern und Computerfabrikanten scheitert.

Frühlings-Fieber

Germinal Roaux aus Lausanne geht nach Wochen zuhause mit seiner Kamera nach draussen, um endlich den Frühling wiederzusehen. Und obwohl er diesem in Schwarz-Weiss begegnet, entfaltet sich vor unseren Augen eine Orgie der Wiedersehensfreude, die total elektrisiert.

«Revoir le printemps» huldigt schlafenden Lämmchen und Bienen auf Blüten, dem Rauschen des Baches und dem Wind in den Bäumen. Man will das sehen, riechen, spüren, streicheln, es ist wie ein Frühlingsgedicht, das sich plötzlich zu einem ins Bett legt und Liebe macht. Sensationell schön (zum Film gelangt ihr, wenn ihr auf dieser Seite runterscrollt).

Bild: Screenshot rts

Kamera-Terror

Kinder zeigen uns die Welt, wie sie ihnen nicht gefällt – und das gefällt wiederum uns gar nicht. Ist aber natürlich erneut sehr lustig. Denn was findet sich in so einem Filmemacher-Haushalt im Überfluss? Kameras! Sieben Stück insgesamt. Kein Wunder, beginnen da die Kinder – ganz nach dem Vorbild der Erwachsenen – auch mit Kameras Dinge zu beobachten. Und andere zu überwachen. Und so verwandeln sich in «2 Kinder – 7 Kameras – 1000 Verbote» von Luise Hüsler die lieben Kleinen von Ein- und Ausgesperrten allmählich in kleine Polizisten.

Berg-Philosophen

Undenkbar, dass eine Schweizer Kurzfilm-Auswahl ohne Berge auskäme. «Echo» von Noël Dernesch zeigt zwei Männer aus Grindelwald, die viel über den Tod und das Alleinsein nachdenken. Man dürfe sich von der Todesangst aber nicht lähmen lassen, sagt der eine, sonst könne man ja gleich «nur noch wandern».

Der andere erzählt von der Pest, die auch in Grindelwald gewütet habe, und dass er schon sein Leben lang mit einer neuen Krankheit rechne, gegen die es noch kein Medikament gebe. Jetzt ist sie da. Und angesichts der ewigen Eigernordwand und mit der Pest-Anekdote im Rücken wird man noch einmal von einem neuen Schauern gepackt.

Eltern-Freuden

Lugano. Mann, Frau, Kind und Katze. Homeschooling und Homefriseuring, was beides nur mit sehr viel Liebe auszuhalten ist. Und dann wird der ganz normale, in allem leicht gelähmte Lockdown-Alltag mit hyperlebendigen Ultraschallbildern gegengeschnitten, die live aus dem Spital über den Bildschirm zuhause flimmern, denn im Bauch der Frau befindet sich ein weiteres Kind.

«Quasi padre, quasi figlio» ist eine definitiv im Rausch der Glückshormone entstandene, rührende Liebeserklärung von Niccolò Castelli an jene Menschen (und Viecher), die eine vermeintlich kleingeschrumpfte Welt für ihn zu einer riesengrossen machen (zum Film gelangt ihr hier). Dieser Tipp ist Anna Rothenfluh und Rafi Hazera gewidmet.

Bild: screenshot rsi

Lebens-Leichtigkeit

Eigentlich ist es tragisch: Da ist Andrea Stakas neuer Spielfilm «Mare» gerade mal drei Tage in den Kinos – und schon legte der Lockdown alles still. So viel Arbeit war umsonst gewesen. Also beschliesst sie, sich dem zu widmen, was bleibt: ihrer Familie. Das Resultat: «My mom, my son and me». Sie fragt ihren Sohn und seine drei Freunde, mit denen er Homeschooling macht, über Dinge aus, über die besonders Söhne nicht gerne Auskunft geben. Zum Beispiel über die Liebe.

Und sie spricht mit ihrer alten Mutter. Fürchtet sich diese? Nein. Wie solle sie schon krank werden, wenn sie eh nur einmal die Woche in einer leeren Migros einkaufen gehe? Verwandte und Freunde aus der alten Heimat, dem ehemaligen Jugoslawien, wo strikte Ausgangssperre herrscht, schicken Botschaften und Videos, eine Freundin zählt jeden Tag die Schritte, die sie in der Wohnung macht. Nicht nur die Zürcher, auch die internationale Familie ist sich näher. Und in der Zeit der grossen Beschränkung machen kleine Freiheiten das Leben ungeahnt leicht.

Science Fiction und die grosse Leere

Als SRF die Schweizer Filmszene vor wenigen Wochen dazu aufrief, den Lockdown kreativ zu begleiten, wurden 80 Ideen eingegeben, 33 erhielten den Zuschlag. Also Geld und technische Unterstützung. Neben den oben genannten – allesamt Dokumentarfilme –, gibt es auch ein paar fiktionalisierende Versuche, die in der Umsetzung (Drehbuch, Schauspielerführung) leider deutlich abfallen.

Dabei sind einige der Ideen interessant: «Nebenwirkungen» von Karim Patwa und «Virula» von Frédéric Gonseth & Catherine Azad nähern sich Corona mit Scinece-Fiction-Versuchen: Patwa erzählt von einer Epidemie, deren Überlebende sich in Zombie ähnliche Tiere verwandeln, und Gonseth/Azan erfinden eine Seuche, die nur Kinder befällt und damit die Zukunft verhindert – theoretisch jedenfalls.

Die Filme «Business as usual» von Daniel Wyss, «Raum für Revolution» von Nathalie Pfister oder «Von gestern auf heute» von Jela Hasler sind dem Phänomen der Leere gewidmet, den Autobahnen, auf denen man zu Fuss gehen könnte, den Betonstädten, deren brutalistische Architektur erst zutage tritt, wenn sie nicht mehr bevölkert sind. Da bleiben Monumente des Stillstands und die Realisierung, wie chaotisch und vibrierend der Mikrokosmos des Privaten im Lockdown plötzlich wurde. Und wie tot das grosse öffentliche Draussen.

Die Kurzfilme aus der Deutschschweiz finden sich unter diesem Link. Alle aus der Romandie auf dieser schön kuratierten Seite. Und die Bündner und Tessiner Beiträge hier.

Diese Persönlichkeiten haben uns 2020 schon verlassen

Im Bild: Sean Connery, Mike Shiva, Chadwick Boseman, Elizabeth Wurtzel, Diana Rigg, Olifr M. Guz, Diego Maradona, Ruth Bader Ginsburg und Stella Tennant.
Der französische Modeschöpfer Pierre Cardin (hier mit Mireille Mathieu) stirbt am 29. Dezember im Alter von 98 Jahren in der Nähe von Paris. Gamma-Rapho / Patrice PICOT
Der Tessiner Architekt und Architekturprofessor Luigi Snozzi stirbt am 29. Dezember. Er wurde 88 Jahre alt. KEYSTONE / STR
Am 28. Dezember stirbt der australischstämmige Schweizer Country-Sänger Jeff Turner an den Folgen eines Hirnschlags. Hier ist er mit Sandra Studer zu sehen, beide sangen in den 90er-Jahren auf der CD «Anderscht und doch glich». KEYSTONE / STR
Am 26. Dezember stirbt der ehemalige Doppelagent George Blake 98-jährig in seiner Wahlheimat Russland. Er arbeitete für den britischen Geheimdienst MI6 und für das russische KGB. 1961 wurde er in England zu 42 Jahren Haft verurteilt, floh jedoch aus dem Gefängnis und gelangte über die DDR in die Sowjetunion. Hulton Archive / Wojtek Laski
Das britische 90er-Jahre-Supermodel Stella Tennant stirbt am 22. Dezember völlig unerwartet fünf Tage nach seinem 50. Geburtstag. Tennant, einst Muse von Karl Lagerfeld und Gesicht von Chanel, hinterlässt vier Kinder. Conde Nast Collection Editorial / Arthur Elgort / Conde Nast
Der französische Schauspieler Claude Brasseur (hier mit Brigitte Bardot) stirbt mit 84 Jahren am 22. Dezember in Paris. ullstein bild / ullstein bild Dtl.
Alt Bundesrat Flavio Cotti (zwischen seinen Amtskollegen Moritz Leuenberger und Adolf Ogi) verstirbt am 16. Dezember mit 81 Jahren an den Folgen einer Corona-Erkrankung. keystone / ALESSANDRO DELLA VALLE
Der Brite David John Moore Cornwell arbeitete in den 50er- und 60er-Jahren für den MI5 und den MI6. Weltberühmt wurde er unter dem Namen John le Carré als Autor von Spionageromanen. Zu seinen Werken gehören «Tinker Taylor Soldier Spy» oder «Der Spion, der aus der Kälte kam». Am 12. Dezember stirbt er 89-jährig in Truro, Cornwall. The LIFE Picture Collection / Ralph Crane
Der südkoreanische Regisseur Kim Ki-duk («Bad Guy», «Bin-Jip») stirbt am 11. Dezember mit 59 Jahren in Riga, Lettland, an Covid-19. Sein Tod ist ein Schock. keystone / Pavel Golovkin
Die britische Schauspielerin Barbara Windsor trug den Titel einer «Dame» und spielte in 1668 Folgen der Kultsoap «EastEnders» mit. Am 10. Dezember stirbt sie mit 83 Jahren. Mirrorpix / Mirrorpix
Valéry Giscard d'Estaing war von 1974 bis 1981 Staatspräsident von Frankreich. Am 2. Dezember stirbt er 94-jährig an einer Covid-19-Erkrankung. Wikimedia
Die bekannte deutsche Film- und Bühnenschauspielerin Jutta Lampe stirbt am 3. Dezember 82-jährig in Berlin. ullstein bild / ullstein bild
Dieser starke Brite heisst Dave Prowse und steckte viele «Stars Wars»-Filme lang im Kostüm von Darth Vader. Am 28. November stirbt er mit 85 Jahren in London. Mirrorpix / Mirrorpix
Die deutsche Fitness-Influencerin Josi Maria stirbt Ende November mit nur 24 Jahren auf Gran Canaria an ihrer langjährigen Magersucht. https://www.instagram.com/p/CDHSumsgcPl/
Am 25. November stirbt der argentinische Jahrhundertfussballer Diego Armando Maradona erst 60-jährig in Tigre, Argentinien. Anfang November musste er sich einer Operation wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn unterziehen. Hier ist er mit der Band Queen zu sehen (1981). nexia-club.ru / nexia-club.ru
Der deutsche Komiker Karl Dall stirbt am 23. November nach einem Schlaganfall mit 79 Jahren in Hamburg. keystone / Roland Scheidemann
Die Schweizer Skirennfahrerin Doris De Agostini stirbt am 22. November 62-jährig nach kurzer, schwerer Krankheit. www.imago-images.de / SVEN SIMON
Berlins Promi-Friseur Udo Walz stirbt am 20. November im Alter von 76 Jahren. keystone / Britta Pedersen
Der Zürcher Kinderarzt und Sachbuchautor Remo Largo hat Abertausenden von überforderten Eltern mit seinen Büchern «Babyjahre» und «Kinderjahre» geholfen. Er stirbt am 11. November im Alter von 76 Jahren. keystone / GAETAN BALLY
Während Jahrzehnten moderierte Alex Trebek die legendäre Quizshow «Jeopardy!». Der kanadisch-amerikanische Fernsehmoderator erliegt am 8. November seiner Krebserkrankung. Er wurde 80 Jahre alt. keystone / Carol Kaelson
Und wieder ist ein Bond tot! Jetzt Sean Connery (hier in «From Russia with Love»). Am 31. Oktober stirbt der 90-jährige Brite in Nassau auf den Bahamas. AP United Artists and Danjaq, LLC / ANONYMOUS
Alt Bundesrat René Felber stirbt am 18. Oktober 87-jährig. keystone / STR
Lange hatte der ukrainische Fitness-Influencer Dmitriy Stuzhuk zu den Corona-Leugnern gezählt. Der 33-Jährige erliegt Mitte Oktober dem Covid-19-Virus. https://www.instagram.com/p/CGVXb6mHmEZ/?utm_source=ig_embed
Die Schauspielerin Conchata Ferrell ist für immer Haushälterin Berta aus der Sitcom «Two and a Half Men» (hier mit ihren Kollegen). Sie stirbt am 12. Oktober im Alter von 77 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts. keystone / Matt Sayles
Der deutsch-österreichische Kabarettist und Journalist Herbert Feuerstein (hier 1992 rechts neben Harald Schmidt in der TV-Show «Schmidteinander») stirbt am 7. Oktober 83-jährig in Erftstadt bei Köln. Hulton Archive / United Archives
Eddie Van Halen, einer der grössten Gitarristen der Rockgeschichte, verliert am 6. Oktober im Alter von 65 Jahren seinen Kampf gegen den Krebs. «Jump» machte ihn weltberühmt. keystone / Greg Allen
Der Song «I Can See Clearly Now» machte Johnny Nash 1972 unsterblich. Mit 80 Jahren stirbt der Sänger am 6. Oktober. keystone / Orie Collins
Der japanische Modeschöpfer Kenzo Takada (hier 1977 mit der italienischen Schauspielerin Gina Lollobrigida, die ihm einen Award verlieh, weil er unter die zehn elegantesten Männer der Welt gewählt worden war), erliegt am 4. Oktober mit 81 Jahren Corona. keystone
Die französische Chanson-Sängerin Juliette Gréco stirbt am 23. September im Alter von 93 Jahren in ihrem Haus in Ramatuelle an der Côte d'Azur. sda / Boris Roessler
Seit 1993 war die linke Juristin Ruth Bader Ginsburg Beisitzende Richterin (Associate Justice) am Supreme Court der Vereinigten Staaten. Am 18. September stirbt die 87-Jährige an den Folgen einer Krebserkrankung. AP / JACQUELYN MARTIN
Der Schweizer Hellseher, Unternehmer und Fernsehmoderator Mike Shiva erliegt am 11. September mit 56 Jahren seiner Krebserkrankung. KEYSTONE / URS FLUEELER
Am 10. September stirbt die britische Schauspiellegende Diana Rigg (hier 1969 mit George Lazenby) mit 82 Jahren an Krebs. Sie wurde in der TV-Serie «The Avengers» («Mit Schirm, Charme und Melone») zur Style-Ikone der 60er-Jahre. Zuletzt spielte sie die intrigante Olenna Tyrell in «Games of Thrones». keystone / Bob Dear
Der deutsch-türkische Schauspieler Birol Ünel (hier mit Sibel Kekilli) erliegt am 3. September 59-jährig in einem Berliner Spital seiner Krebserkrankung. AP / JOCKEL FINCK
Am 28. August stirbt der erst 43-jährige Hollywoodstar Chadwick Boseman an den Folgen einer seit vier Jahren dauernden Krebserkrankung. Als Titelheld des Marvelfilms «Black Panther» schrieb er 2018 afroamerikanische Filmgeschichte. Zuvor hatte er schon die schwarzen Ikonen Jackie Robinson und James Brown verkörpert. AP/Marvel Studios
Der 38-jährige amerikanische Singer-Songwriter Justin Townes Earle stirbt am 20. August, die Todesursache ist unbekannt. keystone / KABIR DHANJI
Der leidenschaftliche Politiker, ehemalige Parteipräsident der SP und Nationalrat Helmut Hubacher stirbt am 19. August 94-jährig in Porrentruy. keystone / KARL-HEINZ HUG
Der 72-jährige britische Schauspieler Ben Cross («Chariots of Fire», «Star Trek») stirbt nach kurzer, schwerer Krankheit am 18. August in Wien. keystone / Jon Furniss
Der Immobilienentwickler Robert Trump (links), der jüngere Bruder von Donald Trump (rechts), stirbt am 15. August 71-jährig. keystone / Diane Bondaress
Der nigerianisch-amerikanische Basketballer Michael Ojo kollabiert am 7. August während eines Trainings in Serbien und stirbt wenig später an einem Herzinfarkt. Er wurde 27 Jahre alt. keystone / MATTEO BAZZI
Am 4. August beschliesst Daisy Coleman, Missbrauchsopfer und Protagonistin der Netflix-Doku «Audrie & Daisy», ihrem Leben mit nur 23 Jahren ein Ende zu setzen. Getty Images North America / Matt Winkelmeyer
Der britische Regisseur Alan Parker drehte nicht nur «Evita» mit Madonna (im Bild), sondern auch «Midnight Express», «Angel Heart» oder «Fame». Er stirbt am 31. Juli mit 76 Jahren in London. keystone / Daniel Muzio
Der Rapper Malik B., Gründer und langjähriges Mitglied der Band The Roots, stirbt am 29. Juli im Alter von 47 Jahren. Die Todesursache ist unbekannt. keystone
Olivia de Havilland spielte unter sehr vielem anderen in «Gone With the Wind» die sanfte Widersacherin von Scarlett O'Hara. Am 26. July stirbt sie im legendären Alter von 104 Jahren. keystone
«Glee»-Star Naya Rivera wird am 13. Juli tot im kalifornischen Lake Piru gefunden. Fünf Tage zuvor entdeckte man ihren vierjährigen Sohn allein auf einem Boot. Sie wurde 33 Jahre alt. keystone / Chris Pizzello
Benjamin Keough, hier mit seiner Schwester Riley und seiner Grossmutter Priscilla Presley, war der einzige Enkelsohn von Elvis Presley. Er stirbt am 13. Juli im Alter von 27 Jahren. keystone / LANCE MURPHEY
Zwei Jahre lang kämpft die Schauspielerin Kelly Preston gegen den Brustkrebs, am 12. Juli stirbt sie 57-jährig. Seit 1991 war sie mit John Travolta verheiratet. keystone / FRANCK ROBICHON
Der legendäre italienische Filmkomponist Ennio Morricone – hier mit Sophia Loren –, der von Sergio Leone bis Quentin Tarantino unvergleichliche Scores schrieb, stirbt am 6. Juli im Alter von 91 Jahren. keystone / DANILO SCHIAVELLA
Der kanadische Schauspieler Nick Cordero verliert am 5. Juli den Kampf gegen Covid-19. Er stirbt mit 41 Jahren. keystone / Brad Barket
Der britische Schauspieler Ian Holm («Alien», «Brazil», «Lord of the Rings») stirbt am 19. Juni 88-jährig an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung. keystone / Jon Furniss
Der spanische Schriftsteller Carlos Ruiz Zafon verkaufte von seinen Bestsellern, etwa «Der Schatten des Windes», Millionen. Er stirbt an den Folgen einer langen Krebserkrankung am 19. Juni mit 55 Jahren. keystone / ALBERTO ESTEVEZ
Ihr Song «We'll Meet Again» trug die britischen Truppen durch den Zweiten Weltkrieg, und als die Queen ihre Corona-Durchhalte-Rede hielt, zitierte sie Vera Lynn. Die Britin, die zur «Persönlichkeit des Jahrhunderts» ernannt wurde, stirbt am 18. Juni im hohen Alter von 103 Jahren. sda / Sean Dempsey
Der deutsche Schauspieler Claus Biederstaedt war ein Superstar des deutschen Wirtschaftswunderkinos. Er stirbt am 18. Juni im Alter von 91 Jahren. sda / STR
K-Pop-Star Yohan, Mitglied der Band TST, wird am 16. Juni tot aufgefunden. Er wurde nur 28 Jahre alt. via instagram @y_haa.n
Bonnie Pointer war eine der drei Pointer Sisters, die mit Hits wie «I'm so Excited» weltberühmt wurden. Sie stirbt am 8. Juni mit 69 Jahren an einem Herzstillstand. keystone / George Brich
Sein Künstlername war Gottlieb Wendehals, sein grösster Hit die «Polonäse Blankenese». Am 2. Juni stirbt Werner Böhm 78-jährig auf Gran Canaria. Von Die silberlocke, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17592758
Der bulgarische Verpackungskünstler Christo verhüllte zusammen mit seiner Frau Jeanne Claude den deutschen Reichstag, Flüsse und Bäume, nichts war ihnen zu gross. Am 31. Mai stirbt er 84-jährig in seiner New Yorker Wohnung. keystone / Brennan Linsley
Irm Hermann war Geliebte, Muse und Diva von Rainer Werner Fassbinder und später eine wichtige Schauspielerin in Arbeiten von Christoph Schlingensief. Am 26. Mai stirbt sie im Alter von 77 Jahren. sda / Gregor Fischer
Der Schweizer Bauunternehmer Walter Beller – hier mit Gattin Irina – stirbt am 19. Mai mit 71 Jahren. KEYSTONE / WALTER BIERI
Frankreichs grosser Schauspielstar Michel Piccoli (hier mit Liv Ullmann, 1974 in Cannes) stirbt am 12. Mai im Alter von 94 Jahren. AP / Jean-Jacques Levy
Der Schauspieler und Komiker Jerry Stiller (hier mit seinem Sohn Ben), bekannt aus «Seinfeld» und «King of Queens», stirbt am 11. Mai mit 92 Jahren in New York. AP / Charles Sykes
Die Soulsängerin Betty Wright stirbt am 10. Mai 66-jährig an den Folgen einer Krebserkrankung. AP / Wilfredo Lee
Little Richard, der grosse Rock'n'Roll-Pionier, dessen Sound die Jugendkultur der 50er-Jahre revolutionierte, erliegt am 9. Mai im Alter von 87 Jahren einer Krebserkrankung. AP / Patrick Semansky
Er wird zum Opfer von Covid-19: Der Illusionist und Raubtierdompteur Roy Horn stirbt am 8. Mai mit 75 Jahren, rund 17 Jahre nachdem der folgenschwere Biss eines weissen Tigers die Show-Karriere des Duos Siegfried & Roy beendet hatte. Roy blieb nach dem Unfall halbseitig gelähmt. AP / Louie Traub
Der britische Rapper Ty erliegt am 7. Mai mit nur 47 Jahren einer Covid-19-Infektion. Anfang April begab er sich in Behandlung, wenig später musste er in ein künstliches Koma versetzt werden. youtube
Die jamaikanische Sängerin Millie Small wurde 1964 mit «My Boy Lollipop» zum millionenfach verkauften One-Hit-Wonder-Weltstar. Wenig später zog sie sich aus der Öffentlichkeit zurück und verarmte. Am 5. Mai starb sie im Alter von 73 Jahren in London an einem Schlaganfall. youtube
Die 30-jährige Countrysängerin Cady Groves wird am 2. Mai tot in ihrer Wohnung in Nashville aufgefunden. Sie litt besonders im Lockdown unter psychischen Problemen, soll jedoch eines natürlichen Todes gestorben sein, sagt ihre Familie. Nsirotta1/wikipedia
Florian Schneider-Esleben (im Bild – von 1976 – rechts aussen) gehörte zu den vier Gründern der deutschen Elektro-Band Kraftwerk. Der Musiker erliegt am 30. April mit 73 Jahren in Düsseldorf seiner Krebserkrankung. Ueli Frey/ wikipedia
Bollywood-Star Rishi Kapoor stirbt am 30. April mit 67 Jahren an den Folgen von Leukämie. AP / Rafiq Maqbool
Bollywood-Star Irrfan Khan (hier links im Bild mit dem Cast von «Slumdog Millionaire») stirbt am 29. April mit 53 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung. EPA / PAUL BUCK
Am 27. April stirbt der beliebte deutsche Schauspieler und Musicaldarsteller Ron Holzschuh («Alles was zählt», «Verbotene Liebe») nach kurzer schwerer Krankheit. Er wurde 50 Jahre alt. rtl
Am 26. April stibt der Schweizer Topbanker und UBS-Verwaltungsratspräsident Marcel Ospel an Krebs. Er wurde 70 Jahre alt. KEYSTONE / MARTIN RUETSCHI
Honor Blackman, die hier von Sean Connery geküsst wird, war das Bond-Girl Pussy Galore in «Goldfinger». Am 5. April stirbt sie 94-jährig. AP
Bill Withers sang «Ain't no Sunshine». Muss man mehr sagen? Am 30. März stirbt der 81-jährige an Herzproblemen in Los Angeles. AP / Reed Saxon
Der polnische Komponist Krzysztof Penderecki schrieb legendäre Soundtracks zu Filmen wie «The Shining», «Der Exorzist», «Inland Empire», «Shutter Island» und der dritten Staffel von «Twin Peaks». Er stirbt am 29. März im Alter von 86 Jahren. EPA / DIEGO AZUBEL
Der hessische Finanzminister Thomas Schäfer wird am 28. März tot aufgefunden. Vermutet wird ein Suizid aufgrund einer allzu grossen Belastung des 54-Jährigen durch die Corona-Krise. dpa / Arne Dedert
Der französische Cartoonist Albert Uderzo stirbt am 24. März im Alter von 92 Jahren. Gemeinsam mit dem Comicautor René Goscinny schuf Uderzo 1959 den klugen kleinen Gallier Asterix und dessen umfangreichen Freund Obelix. AP / OLIVIER BOITET
Der deutsche Neurologe und Neurochirurg Jörn Kubicki, Lebensgefährte des ehemaligen Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit (rechts), stirbt am 28. März an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. Er war 54 Jahre alt. EPA / CLEMENS BILAN
Der amerikanische Dramatiker Terrence McNally fällt am 24. März im Alter von 81 Jahren dem Coronavirus zum Opfer. Seine Musicals «Ragtime» und «Kiss of the Spiderwoman» waren Welthits. AP / H. RUMPH JR
Der Country-Musiker Kenny Rogers (hier mit Dolly Parton) stirbt am 20. März mit 81 Jahren. AP / DOUG PIZAC
Der schwedisch-deutsche Schauspieler Max von Sydow (links) spielte in Filmen wie «Der Exorzist», «Das siebente Siegel», «Minority Report» oder «Shutter Island». Eine seiner letzten Rollen war der Three-Eyed Raven in «Game of Thrones». Er stirbt am 8. März 90-jährig in der Provence. HBO
Der erst 20-jährige Rapper Pop Smoke wird am 19. Februar bei einem Raubüberfall in seinem Haus in den Hollywood Hills erschossen. AP
Der britische DJ und Musikproduzent Andrew Weatherall stirbt am 17. Februar überraschend mit 56 Jahren an einer Lungenembolie. Er war ein Wegbereiter von Acid House und arbeitete mit Künstlerinnen und Künstlern wie Björk, New Order, Stereo MCs und den Chemical Brothers zusammen. wikipedia/ tom mcshane
Am 17. Februar stirbt der frühere Manchester-United-Torwart Harry Gregg im Alter von 87 Jahren. Gregg wurde als «Held von München» berühmt, als er 1958 bei einem Flugzeugunglück zwei Teamkollegen sowie eine Schwangere und ihr kleines Kind aus den Trümmern rettete. 23 Menschen starben bei dem Unglück. AP
Die britische TV-Moderatorin Caroline Flack (40) wird am 15. Februar tot in ihrer Wohnung gefunden. Sie hatte Affären mit Harry Styles und Prinz Harry und hätte am 4. März vor Gericht erscheinen sollen, weil sie ihren Ex-Freund mit einer Lampe beinahe erschlagen hatte. Joel C Ryan/Invision/AP/Invision / Joel C Ryan
Der deutsche Performancekünstler Ulay (rechts, 1977) – bürgerlich hiess er Frank Uwe Laysiepen – war lange Jahr der kreative und private Partner von Marina Abramovic (links). Am 2. März stirbt er im Alter von 76 Jahren in Ljubljana. Getty Images Europe / Laura Lezza
Als der Schauspieler und Bankräuber Burkhard Driest am 1. Februar 1974 in einer Talkshow auf Romy Schneider trifft, sagt sie zu ihm: «Sie gefallen mir. Sie gefallen mir sehr.» Am 27. Februar 2020 stirbt er 80-jährig in Berlin. Peter Bischoff / Peter Bischoff
Die afroamerikanische Mathematikerin Katherine Johnson trug unter anderem entscheidend zur Berechnung der Flugbahnen für den ersten bemannten Flug zum Mond bei. Dafür wurde sie 2015 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet. Johnson stirbt am 24. Februar im Alter von 101 Jahren. EPA/EPA / MICHAEL REYNOLDS
Die Schauspielerin Lynn Cohen kennen wir aus «Sex and the City», «The Hunger Games», «The Marvelous Mrs. Maisel» und weiteren 110 Rollen. Sie stirbt am Valentinstag im Alter von 86 Jahren. AP / Jordan Strauss
Der deutsche Filmregisseur Joseph Vilsmaier (hier mit Reinhold Messner) wurde mit Filmen wie «Comedian Harmonists» und «Schlafes Bruder» berühmt. Am 11. Februar stirbt er im Alter von 81 Jahren. EPA / URSULA DUEREN
Hollywood-Legende Kirk Douglas stirbt am 5. Februar im biblischen Alter von 103 Jahren. Er hinterlässt unter anderen seinen Sohn Michael Douglas. AP / Jim Pringle
Die Zürcher Radiolegende und Schauspielerin Elisabeth Schnell stirbt am 1. Februar im Alter von 90 Jahren an den Folgen einer Erkrankung in Lauenen. KEYSTONE / MONIKA FLUECKIGER
Die amerikanische Bestseller-Krimi-Autorin Mary Higgins Clark stirbt am 31. Januar im Alter von 92 Jahren. AP / MIKE DERER
Bei einem tragischen Helikopterabsturz in Kalifornien kommen der Basketball-Superstar Kobe Bryant (41) und seine Tochter Gianna (13) am 26. Januar ums Leben. AP / Chris Carlson
Am 21. Januar stirbt der britische Schauspieler, Komiker und Monty-Python-Mitbegründer Terry Jones 77-jährig. Hier sehen wir ihn 2005 auf dem Titlis. EPA / URS FLUEELER
Der Schaffhauser Olifr M. Guz, Sänger der Aeronauten und Musikproduzent, stirbt am 19. Januar im Alter von 52 Jahren nach mehreren Herzinfarkten im Zürcher Unispital. Er wartete vergeblich auf ein Spenderherz. CGK Music / DigitalSG
Am 17. Januar stirbt die 92-jährige Kanadierin Thérèse Tanguay-Dion. Ihre jüngste Tochter heisst Céline Dion. Daneben gebar sie zwischen 1946 und 1968 acht weitere Töchter und fünf Söhne. instagram/ celinedion
Buck Henry (rechts, hier bei einem SNL-Sketch mit Bill Murray und Laraine Newman) schrieb Drehbücher zu Filmen wie «The Graduate», «Heaven Can Wait» und «To Die For» (mit Nicole Kidman). Er stirbt am 8. Januar mit 89 Jahren an einem Herzversagen. AP/NBC / Alan Singer
Die amerikanische Autorin und Journalistin Elizabeth Wurtzel wurde mit «Prozac Nation», dem Buch über ihre Sucht nach der Glücksdroge Prozac, weltberühmt. Am 7. Januar stirbt sie mit 52 Jahren an Brustkrebs. via instagram/ @elizabethwurtzel/ @amyguip
Der amerikanische Konzept- und Medienkünstler John Baldessari stirbt am 2. Januar mit 88 Jahren in Venice, Kalifornien.
Am 1. Januar, fast fünf Jahre nach dem Tod seiner Ex-Freundin und Tochter von Whitney Houston, Bobbi Kristina Brown, stirbt der 30-jährige Nick Gordon an einer Überdosis Heroin und weiterer Drogen. AP / Donald Traill

Der Grenzzaun ist Geschichte

Video: SRF / SDA SRF

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