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HANDOUT - Das Wrack eines Motorrads und ein stark beschaedigtes Buswartehaeuschen, nach einem toedlichen Selbstunfall in der Nacht auf Samstag, 24. Mai 2008, in Haegendorf SO. Die 125er Crossmaschine war einer Polizeipatrouille aufgefallen, weil sie mangelhaft beleuchtet war. Um es einer Kontrolle zu unterziehen, folgten die Polizisten dem in Richtung Olten fahrenden Zweirad. Da der Lenker nicht auf Haltezeichen reagierte, wurde am Patrouillenfahrzeug kurz das Blaulicht eingeschaltet. Anstatt anzuhalten, erhoehte der Motorradfahrer die Geschwindigkeit rasant und ueberholte die noch vor ihm fahrenden Autos. Nun unter Verwendung der Warneinrichtung aus Blaulicht und Horn folgten die Beamten, gemaess Angaben von Drittpersonen, dem Motorrad in einem Abstand von 60-70 Metern. Ohne seine rasante Fahrweise zu anzupassen, fuhr der Toeff-Fahrer auf den Kreisel bei der SABAG zu, wo er die Herrschaft ueber seine KTM verlor und frontal gegen ein Buswartehaeuschen prallte. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch auf der Unfallstelle verschied. (KEYSTONE/KAPO SOLOTHURN) ** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: Keystone

Strassenverkehr

Für Velofahrer und Fussgänger ist Lugano gefährlich, Töfffahrer sollten Winterthur meiden

In Lugano verunfallten pro Einwohner und Kilometer am meisten Fussgänger und Velofahrer. Bei den Töfffahrern hält Winterthur den Negativrekord. Positiv fallen die Städte Bern, Basel und Luzern auf.



In Basel und in St. Gallen hat es 2013 statistisch die wenigsten Verkehrsunfälle mit Verletzten gegeben: Pro 50'000 Einwohner wurden in Basel 84 Unfälle gezählt und in St. Gallen 85. Am unteren Ende der Liste der zehn grössten Schweizer Städte stehen Biel und Genf.

In Biel waren 150 Unfälle auf 50'000 Einwohner registriert worden, in Genf 147, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Montag meldete. Das Mittel aller Städte lag bei 121 Unfällen und 142 Verletzten oder Toten.

Schaut man sich die Durchschnittswerte der Jahre 2009 bis 2013 nach Fortbewegungsart an, schneidet Lugano bei den Fussgängern und Velofahrern am schlechtesten ab. Am wenigsten verunfallte Fussgänger pro 50'000 Einwohner bezogen auf die zurückgelegten Kilometer gab es in den Städten Bern und Winterthur. Bei den Velofahrern ist Basel am sichersten. Töfffahrer schneiden statistisch in Winterthur am schlechtesten, in Luzern am besten ab.

Städte wurden sicherer

Insgesamt wurde der Stadtverkehr sicherer: Im Mittel von 2009 bis 2012 ereigneten sich in Städten 140 Unfälle mit 164 Verletzten oder Toten. Von den zehn erfassten Städten haben sich neun zum Teil markant verbessert. Einzig in Genf stieg die Zahl der Unfälle und der Verletzten im Vergleich zum Durchschnitt von 2009 bis 2012 an.

In die Statistik aufgenommen wurden von der Polizei registrierte Verkehrsunfälle der Jahre 2004 bis 2013, in die mindestens ein Fahrzeug oder ein Fussgänger verwickelt war. Ebenso wurden die Zahlen der Verletzten und Getöteten ausgewertet. Die Statistik erfasst Bern, Zürich, Basel, Genf, Lausanne, Luzern, Lugano, St. Gallen, Biel und Winterthur. (whr/sda)

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