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Seit Kafi dieses FB-Profilbild hat, wollen sehr viele Männer mit ihr befreundet sein. Sie könnte ein anderes wählen, aber das kommt ihr nicht in den Sinn. Bild: Kafi Freitag

FRAGFRAUFREITAG

FragFrauFreitag

Liebe Kafi, kürzlich habe ich eine Person auf Facebook angefreundet. Sie hat meine Freundschaftsanfrage sehr schnell angenommen. 

Und ich habe mich gefreut; umso mehr, als sie eine wirklich attraktive Frau ist! Ich finde, das darf man auch sagen, wenn es so ist. Oder? Auf jeden Fall habe ich es getan. Es war kein blöder Spruch, keine Smileys dabei. Sie hat aber bis jetzt nicht reagiert. Sonst kommt sie mir sehr offen und herzlich vor. Vielleicht hätte ich es doch besser nicht tun sollen? Oder soll ich ihr vielleicht nochmals schreiben? Danke und liebe Grüsse. Marco, 43



Lieber Marco 

Vielen Dank für Ihre Frage. Sie ist sehr spannend und auch in einem grösseren Zusammenhang von Interesse. Also ich meine, auch nebst Facebook, im absolut richtigen und realen Leben. Darum habe ich mir auch im Bezug auf einen grösseren Zusammenhang Gedanken gemacht. Und die will ich gerne mit Ihnen teilen.

Wann immer ich etwas Gender-mässiges schreibe, gelte ich schnell mal als reaktionär und bekomme aufs Dach. Schlimmer noch, wenn ich von alten instinktiven Mustern rede, die wir Menschen in uns tragen und die Männer von Frauen unterscheiden. Wenn ich das tue, dann bekomme ich viele Zuschriften und werde schulmeisterlich darüber aufgeklärt, dass diese Muster allesamt überhaupt keine Rollen mehr spielen, weil wir doch so furchtbar aufgeklärt sind und zivilisiert und überhaupt, Frauen und Männer sind gleich. Da lache ich dann immer laut und hege etwas Mitleid mit den KommentarschreiberInnen. Und so wird es auch dieses Mal sein, aber ich will es dennoch tun. Nun denn.

Frauen und Männer haben andere Aufgaben in die Wiege gelegt bekommen. Die des Mannes ist es, sein Erbgut möglichst breit zu streuen. Ich höre jetzt schon den Aufschrei der unglaublich modernen, aufgeklärten Männer. Aber ich bleibe mit meiner Aussage laut und deutlich: Männer haben den tief verankerten Wunsch, so viel wie möglich zu ficken und so viele Frauen wie möglich zu schwängern, damit der oben erwähnte Auftrag ordentlich ausgeführt wird. Die Gesetze bezüglich der Unterhaltspflicht dämmen den Wunsch nach einer Schwangerschaft natürlich ein, aber er ist dennoch unterbewusst vorhanden, darum kümmern sich auch nicht die Männer um die Verhütung, sondern die Frauen.

Wir Frauen haben nämlich einen vollkommen anderen Auftrag. Unsere Aufgabe ist es, nur den besten, stärksten und schönsten potenziellen Erzeuger in unser Bettchen zu lassen und dann möglichst zu schauen, dass er bei uns bleibt und die gemeinsame Brut mit uns aufzieht. Wir Frauen kümmern uns demnach um die Verhütung und steuern, von wem wir schwanger werden wollen und von wem nicht. Diese Auswahl findet natürlich schon früher statt, indem wir bestimmen, wer mit uns Sex haben darf und wer nicht. Wir sind also prinzipiell schon mal am längeren Hebel, tragen dann allerdings schlussendlich auch die Verantwortung.

Männer kümmern sich darum, dass die Menschheit nicht ausstirbt. Frauen darum, dass die Menschheit nicht verblödet.

Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, was das mit Ihrer harmlosen FB-Frage zu tun hat und warum ich mal wieder so weit ausholen muss. Und ich antworte Ihnen, weil es für das Verständnis dieser Thematik wichtig ist!

Auch ich bekomme immer mal wieder einen Smiley oder ein ernsthaftes Kompliment übermittelt. Und ich weiss damit umzugehen. Wenn man die Intention hinter solchen Avancen erkennt, dann kann man damit effizient umgehen. Bei mir äussert sich diese Effizienz, in dem ich nicht darauf antworte. Man kann das arrogant nennen, aber das ist es nicht. Es ist nur eine konsequente Antwort meiner Muster und instinktiven Aufgaben auf die Muster und instinktiven Aufgaben der Männer. Verstehen Sie, was ich meine? Nein?

Ok. Ich will es Ihnen anders erklären. Angenommen, ich antworte darauf, indem ich ein harmloses und kurzes «Danke und Gruss» zurückschreibe. Für mich bedeutet das «ich schätze Dein Kompliment und freue mich darüber.» Nicht mehr und nicht weniger. Denn wenn ich mehr wollte, dann wäre der Satz nicht dort fertig, wo er es ist, sondern es würde noch etwas mehr da stehen. Zum Beispiel ein «Du bist sehr charmant und auch nicht ohne» oder was in diesem Stil.

Der Mann ist aber vollkommen anders programmiert und folgert aus dem «Danke und Gruss» ein Interesse meinerseits und geht darauf in die Vollen. Ich habe das schon zig Mal erlebt, Sie dürfen mir also getrost glauben. Was daraus abzuleiten ist, ist Folgendes: Der Mann interpretiert jegliche Reaktion, die kein klipp und klares NEIN ist, als «ja». Oder doch zumindest als «vielleicht».

Wir Frauen ticken genau andersrum. Wir zweifeln und grübeln noch über ein klar ausgesprochenes «JA». Ob es nicht doch vielleicht ein «Nein» oder zumindest ein «vielleicht» ist. Das ist der Grund, warum ich eine volle Inbox habe von unsicheren Frauenfragen, die sich darauf beziehen, ob sich Typ X auch wirklich für sie interessiert oder nicht. Diese Frage wird mir ein Mann niemals stellen, weil er in der Regel immer probieren wird, ob er eine Chance hat. Daran ist nichts verkehrt und nichts schlimm. Es ist die logische Folge der Tatsache, dass er sein Erbgut streuen muss. Würden Männer sich auch unentwegt fragen, ob die Frau vielleicht auch will und tatsächlich Interesse hegt, die Menschheit wäre vor langer Zeit ausgestorben.

In Ihrem Beispiel ist die von Ihnen beschriebene Frau attraktiv, offen und herzlich. Ich werde nun den Teufel tun und die Frage auf mich beziehen. Aber ich will Ihnen trotzdem einen kleinen Einblick in meine Gefühlswelt geben. Vielleicht macht es das Ihnen einfacher, mit der Nicht-Reaktion der attraktiven, offenen und herzlichen Frau besser umzugehen. Auch ich bin ein sehr offener und herzlicher Mensch. Ich habe die Menschen gern, unabhängig davon, ob diese alt oder jung, männlich oder weiblich sind. Das führt mich immer wieder in Situationen (und zwar immer mit Männern), in denen diese Offenheit und Herzlichkeit vollkommen missverstanden wird. Wenn ich einem Mann zulache oder ihn freundlich grüsse, dann ist dieser überzeugt, dass ich Interesse an ihm hege. Dass ich den Mann davor und die alte Frau danach ebenso herzlich grüsse, blendet er sehr grosszügig aus. Wenn er nun wirklich mutig ist, wird er mich mit seiner Annahme konfrontieren. Das passiert praktisch nie im direkten, mündlichen Austausch, sondern meistens schriftlich im niederschwellig funktionierenden Facebook. (Für die persönliche Konfrontation, Face to Face reicht der Mut dann eben doch nicht, aber auch egal.) Ich erhalte nun also eine Zuschrift, mit oder ohne Smiley und Teddybärlisticker.

Darüber könnte ich mich nun ärgern, weil ich es eine Zumutung finde. Aber das tue ich nicht. Schliesslich bin ich selber schuld daran, dass Männer meine Art missverstehen. Ich bin nun mal fröhlich, outgoing und herzlich. Wenn ich mich darüber nerven würde, wäre die einzige Konsequenz, dass ich meine ureigene Art gegenüber Männern abstellen müsste. Ich dürfte ab heute keinem Mann mehr in die Augen schauen und keinem mehr zulächeln. Ich dürfte keinem mehr über Facebook zum Geburtstag gratulieren und kein Profilbild, das mir gefällt, mit einem Like beschenken. Ich müsste also 80% meiner Interaktion mit Männern abstellen. Es gibt Frauen, die diesen Weg gewählt haben und Männern, die nicht wirklich als potenziellen Kindsvater oder mindestens Geschlechtsverkehrspartner durchgehen, aus dem Weg gehen.

Ich aber könnte das nicht. Denn so sehr ich den Austausch mit Frauen liebe, so will ich doch den mit Männern nicht missen. Ich will Männern zulächeln und zum Geburtstag gratulieren. Ich will mit ihnen kommunizieren und ihnen in die Augen schauen können. Auch wenn ich mit keinem von ihnen ins Bett und mich von keinem schwängern lassen will. Ich will den Austausch, die Konfrontation. Ich lasse mich deswegen nicht kastrieren! Und ich bin darum bereit, den Preis der männlichen Missinterpretation dafür zu zahlen. Was ich aber nicht mache, ist die Männer zeukeln, mit Ihnen spielen und sie am langen Arm verhungern lassen. Das tun viele Frauen und ich finde das schrecklich. Ich reagiere lieber darauf, indem ich eben nicht darauf reagiere und der Angelegenheit den Wind aus den Segeln nehme.

Und das dürfen Sie sich hinter die Ohren schreiben. Wenn eine Frau nicht reagiert, dann hat sie nicht einen Funken Interesse an Ihnen. Dann bringt es nichts, wenn Sie nochmals und nochmals schreiben. Keine Reaktion ist ein «Nein» und kein «vielleicht». Weil es diesbezüglich zwischen Männern und Frauen immer wieder Missverständnisse gibt, haben einige Universitäten in Kalifornien die neue Regelung eingeführt, dass Frauen ausdrücklich «JA» sagen müssen, bevor man mit ihnen schlafen darf. Dies ist ein furchtbar ungelenker und verzweifelter Versuch, dem Unterschied der weiblichen und männlichen Instinkte und Programmierungen gerecht zu werden. Es würde eigentlich reichen, dass sich beide Geschlechter der Aufgaben und Funktionen des anderen bewusst sind und die damit einhergehenden Auswirkungen also genau diese sehen und akzeptieren.

Ich hoffe sehr, dass meine Gedankengänge und Ausführungen zu diesem Verständnis beitragen können, und grüsse sie ganz herzlich und ohne jegliche weitere Absichten.

Ihre Kafi und die Kafi vieler anderer auch.

Fragen an Frau Freitag? ​ 

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Kafi Freitag (39) beantwortet auf ihrem Blog www.FragFrauFreitag.ch Alltagsfragen ihrer Leserschaft. Daneben ist sie Mitbegründerin einer neuen Plattform für Frauen: Tribute.ch.

Im analogen Leben führt sie eine Praxis für prozessorientiertes Coaching (www.FreitagCoaching.ch) und fotografiert leidenschaftlich gern. Sie ist verheiratet und Mutter eines zehnjährigen Sohnes.

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Bild: Kafi Freitag

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 27.03.2015 17:12
    Highlight Highlight Wenn man mal davon ausgeht was die Ursprungsfrage war, dann muss ich allen hier ein Kompliment ohne weiteren Tiefgang meinerseits aussprechen und ohne Absicht mehr aussagen zu wollen.
  • Safster 27.03.2015 13:54
    Highlight Highlight Hach, Kafi, Sie sind doch nicht nur offen und herzlich, sondern auch furchtbar attraktiv! Und Sie müssen darauf nicht mal reagieren! Obwohl das irgendwie krass gegen meine evolutionäre Aufgabe verstösst, Sie dermassen offen zu komplimentieren, ohne mich mit Ihnen fortpflanzen zu wollen (obschon dies natürlich als versteckte Avance mit genau dieser Absicht gedeutet werden kann, zugegeben; es ist wohl das wallende rote Haar).
  • Stratosurfer 27.03.2015 00:12
    Highlight Highlight Absolut ins Schwarze getroffen. Ich hatte bei der Lektüre ein Grinsen bis zu den Ohren. Zudem sehr pointiert geschrieben - Respekt.
  • Herrmeyer 26.03.2015 08:04
    Highlight Highlight Liebe Frau Freitag, ich stimme Ihnen zu, was die Instinkte anbelangt, und auch sonst haben Sie trefflich analysiert – allein, das gilt umgekehrt genauso. Auch Frauen interpretieren jedes kleinste Detail und Nichtdetail eines Menschen, an dem sie interessiert sind, zu ihren Gunsten. Es ist menschlich. Nicht männlich.
  • stadtzuercher 25.03.2015 08:44
    Highlight Highlight Oje. Ich glaube in Zukunft sollten doch besser wir Männer schauen, dass die Gesellschaft nicht verblödet.
  • dave1771 24.03.2015 11:00
    Highlight Highlight Liebe Kafi,
    schreibst du eigentlich mit Absicht so, das eine rege Diskussion entsteht, oder ist dies wirklich deine Ansicht/Meinung. Ich vermute mal, dass dies nicht wirklich deine Meinung ist und du durch kleine Provokationen uns Leser zum Denken auffordern möchtest um uns eine eigene Meinung zu bilden? Ich hoffe mal ich habe Recht, ansonsten wäre ich ein wenig enttäuscht!
    Ps. Gibt es eigentlich auch SVP-Mitglieder bei Watson?
    • Jovan 24.03.2015 14:25
      Highlight Highlight SVP-Mitglieder sind bei Watson die schwarzen Schafe.Danke.
    • Bruno Wüthrich 24.03.2015 17:41
      Highlight Highlight Eine heikle Frage. Einerseits deuten die Texte genau darauf hin. Andererseits ist dieser Blog auch ein Ratgeber, und es wäre fragwürdig, wenn Frau Freitag dergestalt mit den Beratungswilligen spielen würde.
      Doch was solls! Denn ich lese den Blog nicht, weil ich beraten werden will, sondern zum Zweck der eigenen Unterhaltung und aus Neugier. Es macht doch Spass, sowohl die Fragen als auch die Antworten aus eigener Sicht zu analysieren und zu kommentieren. Die oft umfangreichen Gedanken zum Thema auf 600 Zeichen zusammen fassen zu müssen, ist zudem eine interessante Herausforderung.
  • mjg 24.03.2015 10:47
    Highlight Highlight Liebe Kaffi
    Danke.
    Beste Grüsse
    <3
  • Habicht 24.03.2015 08:18
    Highlight Highlight Liebe Kafi
    Zu einem grossen Teil stimme ich ihnen zu was den Artikel betrifft aber wie kommen sie auf die Aussage, dass Zitat: "Die des Mannes ist es, sein Erbgut möglichst breit zu streuen". dies tief in uns verankert ist?
    Gibt es nicht auch genug Beispiele im Tierreich, die zeigen, dass Qualität mehr zählt als Quantität?
    Ahja bin männlich 26 und suche mir meine Geschlechtspartnerinnen durchaus aus ;), ganz nach dem Motto Qualität statt Quantität.

  • Bruno Wüthrich 23.03.2015 16:33
    Highlight Highlight Wer sagt denn, dass wir Männer immer in alles etwas hinein interpretieren, was Frau sagt oder nicht sagt? Genau wie Frauen haben auch Männer ihre ungefähren Vorstellungen von der für sie idealen Variante des andern Geschlechts. Dazu haben wir Männer idealerweise gelernt, in verschiedenen Bereichen nicht immer gleich aufzugeben, wenn uns Gegenwind entgegen schlägt. Nur eine Frau kann daraus folgern, dass Männer in jede Antwort etwas Falsches hinein interpretieren. Sicher gibt es einen namhaften Prozentsatz solcher Männer. Aber längst keinen so grossen, dass man deswegen verallgemeinern darf.
  • Alnothur 23.03.2015 15:05
    Highlight Highlight "Männer kümmern sich darum, dass die Menschheit nicht ausstirbt. Frauen darum, dass die Menschheit nicht verblödet. "

    BWAHAHAHAHAHAHAH, guter Witz! Und der IS engagiert sich für den Weltfrieden!
  • Dubio 23.03.2015 13:16
    Highlight Highlight Ich gehe mit Kafis Ansicht einig, soweit man ihre Beschreibung als Archetyp von Mann und Frau versteht. Das einzige, was ich mich bei dieser Beschreibung frage, ist folgendes: Wie weit kann, darf und muss sich ein Mann oder eine Frau vom Archetyp entfernen, um noch als Mann oder Frau wahrgenommen zu werden? Ein bisschen liegt wohl immer drin bzw. ist sogar geboten (siehe das andernorts verlangte Gebot des "Modern-Seins"). Nur wenige Menschen sind immer so, wie es Kafi beschreibt. Aber wieviel "Abweichung" ist möglich und wieviel ist nötig?
    • kafi 23.03.2015 13:51
      Highlight Highlight Spannende Frage, danke Dubio!
  • Flurina Laflamme 23.03.2015 13:14
    Highlight Highlight Schreibt mir ein unbekannter Mann "Hey, gsehsch super us!" oder ähnliches, gehe ich davon aus, dass er einzig an meinem Äusseren (und somit Sex) interessiert ist. Ansonsten hätte er sich doch die Mühe gemacht, ein richtiges Gespräch zu beginnen.
    Also überlege ich mir auch nur, ob ich an genau dem was er von mir zu wollen scheint (= nur Sex) interessiert bin, reduziere ihn dadurch ebenfalls auf sein Äusseres und habe innerhalb von 2 Sekunden die Entscheidung gefällt, ob ich ihm antworte.
    Ist oberflächlich, aber weshalb sollte man auf eine oberflächliche "Anmache" nicht auch so reagieren dürfen?
    • Jovan 23.03.2015 15:53
      Highlight Highlight Aussehen ist das Grundstück für eine Kommunikation. Leider.
    • J. Schwandi 23.03.2015 17:16
      Highlight Highlight Einziges Problem, aus der Sicht des Mannes ist einfach, dass er gar kein anderes ehrliches Kompliment machen kann, wenn er die Frau kaum kennt.
    • Flurina Laflamme 23.03.2015 18:49
      Highlight Highlight Klar, ich finde auch nichts verwerflich daran, dass man jemanden anspricht, weil man sie/ihn physisch attraktiv findet. Aber es muss nicht jedes Gespräch mit einem Kompliment starten. Selbst wenn man die Person auf Facebook entdeckt hat, wird dies aufgrund gemeinsamer Interessen oder Freunde geschehen sein.
      Und will man nur ein ehrliches Kompliment machen, ist die Reaktion eigentlich egal. Man macht das Kompliment ja nicht des Dankes wegen. ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • just sayin' 23.03.2015 11:48
    Highlight Highlight "Männer kümmern sich darum, dass die Menschheit nicht ausstirbt. Frauen darum, dass die Menschheit nicht verblödet."

    hmmm... dann haben, meiner meinung nach, "die frauen" ihren job nicht so ganz erfüllt ;-)

    aber der artikel ist halt auch ein wenig vereinfacht und pauschalisiert.

    kafi ist ja nicht offiziell verantwortlich für die gebrauchsanweisung des anderen geschlechts. sie schreibt ihre ganz persönliche meinung. wir können darüber nachdenken, teile davon supi/scheisse finden und dann unsere ganz eigene meinung basteln.

    cool! gell?
  • 's all good, man! 23.03.2015 10:35
    Highlight Highlight Grande Kafi! Wieder mal ein herausragender Text und eine vermeintlich einfache Frage treffend analysiert. Und ich glaube, es stimmt, was sie schreibt. Das sage ich als Mann, der auch immer mal das Problem hat, dass er in Reaktionen oder eben Nichtreaktionen von Frauen viel zu viel hineininterpretiert. Habe mir inzwischen aber auch angewöhnt mir zu sagen: keine Antwort ist auch eine Antwort. Und zwar eine deutliche. Ist einfach so... Denn ist eine Frau wirklich interessiert, wirst du es normalerweise sehr schnell merken. :-)
    • kafi 23.03.2015 10:41
      Highlight Highlight Danke Saul!
    • 's all good, man! 23.03.2015 18:23
      Highlight Highlight Ich sehe in dem Text keinen Hinderungsgrund, warum man die Diskussion über das Verhältnis der Geschlechter nicht diskutieren können soll. Ich verstehe die Einleitung von Kafi so, dass sie trotz den oftmals empörten Reaktionen bei dieser Frage hier gleichwohl die "Stereotypen" hervorkramen muss, um ihre Antwort geben zu können. Es ist ja eine biologische/ psychologische Analyse, die einerseits den Kern trifft und andererseits wissenschaftlich so ja auch korrekt ist. Aller Aufgeklärtheit und modernen Haltungen von uns zum Trotz verhalten sich Männlein u. Weiblein in best. Situationen nunmal so.
  • Inti 23.03.2015 10:32
    Highlight Highlight Liebe Kafi
    Ich kann als junge Frau nur staunen über ihre Ausführungen...
    Meine 85-jährige Grossmutter denkt moderner als Sie.
    "deshalb kümmert sich auch die Frau um die Verhütung und nicht der Mann."
    Wer eine solche Aussage macht, hat vielleicht einfach die falschen Männer.
    Ich weiss ja nicht wie alt Sie sind, aber stellen Sie sich vor: in meiner Generation gibt es langjährige Beziehungen, die auch die Männer glücklich machen (aber die müssen doch dringend ihr Erbgut verstreuen??), Frauen, die gerne mit vielen verschiedenen Männern Sex haben (jesses! die müssen doch den einen Ernährer suchen!) und, halten Sie sich fest: sogar Männer, welche sich um Verhütung kümmern... ;)
    • everSin 23.03.2015 15:00
      Highlight Highlight Ja Inti stimme dir völlig zu... in Kafis Welt ist alles "eben ein bizelli eifacher" ...

      Kafis Art und Weise zu argumentieren ist in etwa dasselbe wie wenn man die Frage "Warum gibt es Verkehrsunfälle?" mit "Weil physikalische Gesetzte schuld sind" beantwortet.

      Man kann nur hoffen, dass die Quote dieses lächerlichen Blogs minimal bleibt.

    • Lückendynamik 23.03.2015 21:51
      Highlight Highlight Das Leben ist einfach...! Wir machen es nur kompliziert.

      Schauen sie sich unter folgendem Artikel den Film über die Blöfferei des Paradiesvogel an (ganz am Schluss): http://wat.is/S_7:MBAA60WD5_RC

      Der eine versucht es mit einem Kompliment über Facebook und der andere - eben der Paradiesvogel - putzt und tanzt. Das Ziel ist das gleiche: er balzt, sie wählt.

      Auch das Paradiesvogel-Weibchen hat mit anderen Sex und das Paradiesvogel-Männchen möchte sicher auch eine "funktionierende" Beziehung. Die Ziele bleiben aber trotzdem unterschiedlich: Fortpflanzung bei den Männchen, gute Gene bei den Weibchen.

      Was ist daran schlimm?

      Benutzer Bild

FragFrauFreitag

Liebe Kafi, wie denken Sie darüber, wenn Mütter ihre Babys in der Öffentlichkeit stillen? Lieber Gruss. Anna, 28

Liebe Anna Ihre Frage impliziert, dass es da was zu denken gäbe. Nun denn. Wenn ich irgendetwas darüber denke, dann ungefähr das Gleiche, wie wenn ich jemanden ein Sandwich essen, oder zur Toilette gehen sehe; nämlich dass da wohl ein Grundbedürfnis gestillt (welch schönes Wortspiel!) werden muss. Aber eigentlich denke ich eher darüber nach, was Sie wohl beim Anblick einer stillenden Frau denken, liebe Anna. Das Gleiche, wie wenn Sie eine halbnackte Frau auf einer Autotuning-Anzeige sehen …

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