Charlie Hebdo
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Erdogan versteht keinen Spass: «Charlie Hebdo»-Website in der Türkei gesperrt



Die türkische Regierung hat die Sperrung der Website des französischen Satiremagazins «Charlie Hebdo» durchgesetzt. Auf Antrag der staatlichen Internetbehörde ordnete ein Gericht in Ankara die Sperrung an, wie türkische Medien am Freitag berichteten.

Grund für die Sperre ist eine angebliche Beleidigung religiöser Gefühle durch die Verbreitung der Mohammed-Karikaturen, die «Charlie Hebdo» nach dem islamistischen Terroranschlag im Januar veröffentlicht hatte.

Das Gericht in Ankara hatte vor einigen Tagen bereits die Website des ersten Atheisten-Verbandes der Türkei wegen angeblicher religiöser Hetze sperren lassen. Zudem wird gegen eine türkische Tageszeitung ermittelt, die das «Charlie-Hebdo»-Titelblatt mit dem weinenden Propheten Mohammed veröffentlicht hatte. Kritiker beklagen eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit unter der islamisch-konservativen Regierung in Ankara. (sda/afp)

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Aus der umfangreichsten Befragung unter Moslems aller Zeiten. Sie wurde während sechs Jahren unter 50'000 Muslimen in 35 überwiegend islamischen Ländern durchgeführt und 2008 im Buch «Wer spricht für den Islam? Was eine Milliarde Moslems wirklich denken» veröffentlicht.

Die umfangreichste wissenschaftliche Befragung zu diesem Thema aus dem Jahre 2008 ist immer noch korrekter als das Geplauder von Demagogen aus dem Jahre 2015. 

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