Charlie Hebdo
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Israel

Kommission verbietet Gratisverteilung von «Charlie Hebdo»



Die rechtsorientierte Partei Israel Beitenu von Aussenminister Avigdor Lieberman darf nicht wie geplant Gratisexemplare der französischen Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» verteilen. Das entschied die zentrale israelische Wahlkommission am Mittwoch

Israeli Foreign Minister Avigdor Lieberman attends a news conference after a meeting with his Russian counterpart Sergei Lavrov in Moscow, January 26, 2015. REUTERS/Sergei Karpukhin (RUSSIA - Tags: POLITICS HEADSHOT)

Avigdor Liebermann. Bild: SERGEI KARPUKHIN/REUTERS

Lieberman hatte Ende Januar Jungmitglieder seiner Partei angewiesen, Tausende Druckexemplare zu erwerben und zu verschenken. Zur Begründung sagte er, Israel werde sich nicht Drohungen unterwerfen und die Meinungsfreiheit einschränken.

Auf Antrag arabischer Parteien erliess Richter und Wahlkommissionschef Salim Joubran am Abend ein Dekret, das die Verteilung des Hefts untersagt, wie der Fernsehsender Channel 2 berichtete. Das israelische Wahlgesetz verbiete es den Parteien, Geschenke zu verteilen, hiess es.

Israel wählt am 17. März ein neues Parlament. Die erste «Charlie Hebdo»-Ausgabe nach dem Anschlag auf das Satiremagazin am 7. Januar zeigte einen weinenden Propheten Mohammed auf dem Titel. Teils sehr derbe frühere Mohammed-Karikaturen von «Charlie Hebdo» gelten als Hintergrund des Angriffs auf die Redaktion mit zwölf Toten. (feb/sda/dpa)

Das steht in der neuen «Charlie Hebdo»-Ausgabe

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