Der Song zum Tag
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der Song: Zum Geburtstag von Ike Turner

«Gettin' Nasty» von Ike Turner – was denn sonst?

Gelöschter Benutzer

Spätestens seit dem Biopic «What’s Love Got To Do With It» glaubt man zu wissen: Ike Turner war ein gewalttätiger, tanzpulversüchtiger Motherfucker. Und ja: Als er 1991 zusammen mit Ex-Frau Tina Turner in die Rock’n’Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, sass er gerade eine Gefängnisstrafe wegen Kokainbesitz und -handel ab. 

Das von Hip-Hop-Acts wie Jurassic 5, Main Source oder Common gesampelte Instrumental «Gettin’ Nasty» mag vom Titel her also durchaus passen zum heute vor 83 Jahren in Clarksdale, Mississippi, Geborenen.

Ike Turner – «Gettin' Nasty»

abspielen

video: youtube/trademark1874

Ironischerweise hatte Turner in seinen ersten 30 Lebensjahren keinerlei Drogen angerührt. Dafür watete er schon im Teenageralter als Pianist, Radio-DJ, Sessionmusiker, Gitarrist und Bandleader knietief in Rhythm & Blues. Sein Song «Rocket 88» von 1951 (sic!) gilt als eine der allerersten Rock’n’Roll-Nummern ever. In den Sechzigern und Siebzigern wurde er als Bandleader der Ike & Tina Turner Revue und mit Hits und Adaptionen wie «A Fool In Love», «I Idolize You», «River Deep, Mountain High», «Proud Mary» oder «Nutbush City Limits» zum Weltstar. 

Zu einem Weltstar im Schatten von Tina. Für B.B. King war er «the best bandleader I’ve ever seen», und auch Little Richard wusste Turners Einfluss auf Rock’n’Roll durchaus einzuordnen: «Vor all den anderen Leuten machte Ike Turner sein Ding. Er ist der Erfinder.» Turner starb am 12. Dezember 2007. 

«Der Song zum Tag»

Autor und Musiker Jürg Odermatt präsentiert Ihnen regelmässig den Song zum Tag. Also lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu, entdecken Sie Neues und entdecken Sie vor allem Altes wieder!



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der Song zum Tag

«Wenn der Wiener an Schas lost» (also furzt) von Helmut Qualtinger – was denn sonst?

In der «Der Name der Rose»-Verfilmung spielte der am 8. Oktober 1928 geborene Helmut Qualtinger einen Mönch. Dieser gesteht angesichts der Drohung, gefoltert zu werden, vom Teufel besessen zu sein. Etwas Unheimliches, eine Art von Besessenheit ging von Qualtinger zeitlebens aus.

Der massige Mann mit den treuherzig blickenden Augen erfand als Kabarettist, Schriftsteller, Schauspieler und Rezitator Charaktere, die das Gemütliche mit dem Brutalen vereinen. In seinem berühmten Ein-Personen-Stück …

Artikel lesen
Link zum Artikel