Digital
Anonymous

Demo in Zürich gegen den Überwachungsstaat

Für das Grundrecht auf Privatsphäre: Ein Teilnehmer am «Million Mask March 2014 Zürich»
Für das Grundrecht auf Privatsphäre: Ein Teilnehmer am «Million Mask March 2014 Zürich»Bild: watson/lhr
Anti-BÜPF

Demo in Zürich gegen den Überwachungsstaat

08.11.2014, 18:5708.11.2014, 19:07

An der Zürcher Bahnhofstrasse haben am frühen Samstagabend rund 30 Aktivisten gegen die Überwachung des Internets und für die Privatsphäre demonstriert. Die Kundgebung stand unter dem Motto «Million Mask March 2014 Zürich». Der «Million Mask March» ist eine Aktion der Hackergruppe Anonymous. 

Die Aktivisten wenden sich gegen die Revision des Bundesgesetzes zur Überwachung von Post- und Fernmeldeverkehrs (BÜPF), das vor kurzem bereits vom Ständerat abgesegnet worden ist und kritisieren dass der Staat Telefon- und Internetdaten von Bürgern pauschal überwachen dürfen soll. Sie befürchten die Aushöhlung des «Grundrechts auf Privatsphäre» und den staatlichen Missbrauch von persönlichen Daten. (dhr)

Mehr zum Thema

Das personifizierte Büpf ist laut Schild «schuldig des Eingriffs in die Privatsphäre».
Das personifizierte Büpf ist laut Schild «schuldig des Eingriffs in die Privatsphäre».Bild: watson/lhr
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Darum wird dich «Life is Strange: Reunion» (vielleicht) berühren
Die beliebten Videospielfiguren Max und Chloe sind endlich wiedervereint und versuchen gemeinsam ein grosses Unglück zu verhindern. Mit viel Pathos wird die komplizierte Geschichte von zwei liebgewonnenen Spielfiguren zu einem Ende gebracht.
Das allererste «Life is Strange» hinterliess 2015 seine Spuren in der Videospiellandschaft: Die emotionale Geschichte zwischen Max und Chloe ging tief und zeigte uns wieder mal, wie sehr Videospiele berühren können. Auch wenn wir spieletechnisch kaum gefordert wurden, hat uns dieses Abenteuer oft kalt erwischt. Durch diverse Entscheidungen nahm die Geschichte eine andere Wendung und bei manchen Weggabelungen wollten wir gar nicht erst weiterspielen.
Zur Story