Digital
Digital kompakt

Schweizer PC-Version des «South Park»-Games wird in den Strudel der deutschen Zensur hineingerissen

Wegen Hakenkreuzen

Schweizer PC-Version des «South Park»-Games wird in den Strudel der deutschen Zensur hineingerissen

10.03.2014, 08:2810.03.2014, 15:50
PC-Spieler in der Schweiz müssen sich noch etwas gedulden.
PC-Spieler in der Schweiz müssen sich noch etwas gedulden.Bild: AP/Ubisoft

Aufgrund einer Verwechslung wurde in Deutschland und Österreich die unzensierte US-Version von «South Park: der Stab der Wahrheit» an verschiedene Händler ausgeliefert. Ubisoft hat nun eine Rückrufaktion eingeläutet, da das Spiel verfassungswidrige Symbole (Hakenkreuze etc.) enthält und diese erst entfernt werden müssen. 

Von dieser Aktion wird nun auch die Schweiz in Mitleidenschaft gerissen. So teilt der Versandhändler WoG auf seiner Facebook-Seite mit, dass die PC-Version des Games auch bei uns zurückgezogen wird. Wer bereits eine Version besitzt, kann diese nicht online bei Steam aktivieren.

Entwickler Ubisoft hat den Vorfall auf Rückfrage bestätigt und wird betroffene Exemplare kostenlos zurücknehmen. Eine neue Version folgt ende März. PS3- und Xbox-360-Besitzer sind von der Problematik ausgenommen.

Weiterlesen zum Thema «South Park» 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Alle wollen strengere Regeln für Social Media und KI – ausser die SVP
Die vom Bundesrat vorgeschlagene Regulierung von Social-Media-Plattformen und Suchmaschinen stösst in der Vernehmlassung auf breite Kritik. Fast allen Akteuren geht der Vorschlag zu wenig weit.
Das geplante Bundesgesetz über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen findet in der Vernehmlassung grossen Widerhall. Die Absicht des Bundesrates ist es, damit «mehr Transparenz und Sicherheit im digitalen Raum» zu schaffen. Den meisten Vernehmlassungsbeteiligten geht es jedoch zu wenig weit.
Zur Story