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Warum du auf Fotos NIE mehr so posieren solltest

21.01.17, 12:56 21.01.17, 16:43


Wir haben vermutlich alle schon einmal so posiert: Locker lässig die Finger zum V-Zeichen gekreuzt und in die Kamera gelächelt. Früher warteten wir dann auf die entwickelten Fotos und klebten unsere Bilder ins Album. Heute «kleben» wir es eher grad auf Instagram und Facebook und schicken es einmal um die Welt.

So weit, so unspektakulär. Jetzt warnt allerdings ein Team des japanischen Nationalen Instituts für Informatik (NII) vor ebensolchen Bildern. Genauer: Die Forscher warnen davor, die Finger vor der Linse zu präsentieren. Dank hochauflösender Kameras und der schnellen Verbreitung der Fotos über die Social-Media-Kanäle liessen sich heute relativ problemlos Fingerabdrücke der porträtierten Personen rekonstruieren.

Bei guter Ausleuchtung und gibt das drei schöne Fingerabdrücke zum Klauen. Bild: Shutterstock

«Man muss nur beiläufig ein Peace-Zeichen vor der Kamera machen und schon könnten die Fingerabdrücke für jedermann zugänglich sein», sagte Isao Echizen vom NII gegenüber der «Sankei Shimbun». Wenn die Finger genügend fokussiert und ausgeleuchtet sind, reiche dies bereits, um die Daten daraus zu nehmen. Um die sensiblen Daten zu entnehmen, benötige man nicht einmal eine allzu fortschrittliche Technologie. Zum Problem wird dies, weil immer mehr Technologien wie etwa das Smartphone den Fingerabdruck als Entschlüsselungs-Ausweis haben.

Die japanischen Forscher konnten die Fingerabdrücke aus einem Bild entnehmen, auf dem die Person drei Meter entfernt war. Auch der Chaos Computer Club hat Ende 2014 gezeigt, wie einfach das geht. Damals hatten die Hacker die Fingerabdrücke der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen konstruiert.

Übrigens: die erste belegte Dokumentation des V-Zeichens stammt von 1901. Damals verwendeten es englische Arbeiter, um deutlich zu machen, dass sie nicht gefilmt werden möchten ... (meg)

Mit diesen Bildern ist alles in Ordnung. Es ist deine dreckige Fantasie ... du Schweinchen!

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • elivi 21.01.2017 15:36
    Highlight Ausgerechnet japaner XD ...
    28 9 Melden
  • Altweibersommer 21.01.2017 15:13
    Highlight De facto heisst das, dass der Fingrabdruck als Identifikationsmerkmal überholt ist.
    61 2 Melden
    • niklausb 21.01.2017 15:23
      Highlight Aber der iris scan in dem fall auch oder soll ich jetzt auf den Fotos immer dunkle sonnenbrillen tragen? Ich warte ja schon lange auf den spucktest bzw. Den ohrenschmaltzverifikator
      56 1 Melden
    • Madison Pierce 21.01.2017 16:23
      Highlight Der Fingerabdruck war noch nie ein besonders sicheres Merkmal zur Authentifizierung, da leicht kopierbar. Bei einem Smartphone ist meist schon auf dem Bildschirm oder dem Gehäuse ein passender Abdruck vorhanden... Es geht da mehr um Komfort. Besser Fingerabdruck als einfaches Passwort, aber besser gutes Passwort als Fingerabdruck.

      Zutrittssysteme für erhöhte Anforderungen an die Sicherheit setzen schon länger auf andere Systeme wie zum Beispiel Handvenenscanner.
      23 1 Melden
    • Pointer 21.01.2017 18:31
      Highlight Ich habe nie verstanden, warum man ein so unsicheres Identifikationsmerkmal für biometrische Pässe verwendet, da wäre ein Handvenenscan viel besser.
      7 0 Melden
    • Homes8 21.01.2017 22:02
      Highlight Am besten nur noch mit Baumwoll-Händsche rumlaufen. War früher auch schon mal Mode. Hier noch weitere Gründe dafür.

      3 0 Melden
    • Alex_Steiner 22.01.2017 12:15
      Highlight Fingerabdrücke sind nicht mal einmalig.
      0 0 Melden
  • niklausb 21.01.2017 14:10
    Highlight Zeit für die Aluhüte......
    41 20 Melden
    • Imfall 21.01.2017 16:11
      Highlight man sollte auch keine sachen mehr anfassen, da man sonst fingerabrücke hinterlässt! für mich es bizzeli paranoid
      31 6 Melden

Grosses büsi, kleines gefäss

Ich hock jetzt hier rein

Katzen steigen gern in Sachen hinein, in die sie eigentlich nicht hineingehören und schon gar nicht hineinpassen. Sie tun es trotzdem – und fühlen sich augenscheinlich ziemlich wohl dabei. 

(rof, via BoredPanda)

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