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In this May 22, 2015 photo, customers and staff stand in the entrance to an Apple store in New York's Grand Central Terminal. Apple Inc. reports quarterly financial results on Tuesday, July 21, 2015. (AP Photo/Mark Lennihan)

Bild: Mark Lennihan/AP/KEYSTONE

Historischer Verlust bei Microsoft – Gewinnsprung bei Apple

Die iPhone-Verkäufe haben Apple im vergangenen Quartal einen Schub beschert. Eine tragende Säule war erneut das Geschäft in China. Microsoft hingegen verzeichnet das schlechteste Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte. 



Die weiterhin starken iPhone-Verkäufe haben Apple im vergangenen Quartal einen Sprung bei Umsatz und Gewinn gebracht. Der Erlös stieg im Jahresvergleich um ein Drittel auf 49.6 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um 38 Prozent auf 10.7 Milliarden Dollar zu.

Der Konzern verkaufte in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal 47.5 Millionen iPhones, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Das waren 35 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Allerdings hatten Analysten zum Teil mit einem noch höheren Absatz gerechnet, der Durchschnitt der Prognosen lag bei rund 49 Millionen Geräten. Die Aktie gab in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um gut acht Prozent nach. Bei Umsatz und Ergebnis übertraf Apple dagegen die Erwartungen.

Starkes Wachstum in China

epa04718459 An Apple Store staff (R) puts up a sign showing the Apple Watch release in Beijing, China, 24 April 2015. Apple's latest wish-list gadget, the Apple Watch, was released globally trough online sales on 24 April.  EPA/ROLEX DELA PENA

Mehr als ein Viertel der gesamten Apple-Erlöse kommen aus China. Bild: ROLEX DELA PENA/EPA/KEYSTONE

Eine tragende Säule war erneut das Geschäft in China, wo die Umsätze im Jahresvergleich mehr als verdoppelt wurden. Mit 13.2 Milliarden Dollar kam mehr als ein Viertel der gesamten Apple-Erlöse aus China.

Keine konkreten Angaben machte Apple zum Start seiner Computer-Uhr Apple Watch, die im April auf den Markt gekommen war. Konzernchef Tim Cook sprach lediglich von einem «grossartigen Start» für die Apple Watch.

Die Umsätze mit der Uhr werden in der Rubrik «Anderes» zusammen mit den iPod-Playern und der Fernseh-Box Apple TV verbucht. Die Erlöse lagen bei 2.6 Milliarden Dollar. Das war ein Plus von 49 Prozent im Jahresvergleich und von 56 Prozent gemessen am Vorquartal. Wie sich die Umsätze auf die einzelnen Geräte verteilen, ist nicht bekannt.

Customers look at Apple Watches inside the Apple store on 5th Avenue in the Manhattan borough of New York City, July 21, 2015. U.S. stocks opened lower on Tuesday as the dollar remained at a three-month high and ahead of a host of earnings from technology giants including Apple, Microsoft and Yahoo. REUTERS/Mike Segar

Apple Watch. Bild: MIKE SEGAR/REUTERS

Apple Watch startet besser als iPad

Apple-Finanzchef Luca Maestri sagte der New York Times immerhin, in den ersten neun Wochen seien mehr Geräte verkauft worden als vom iPhone oder dem iPad-Tablet im gleichen Zeitraum nach dem Start. Bekannt ist, dass Apple in dieser Zeit 2010 rund drei Millionen iPads loswurde. Das gibt immerhin etwas Orientierung.

Bei den Mac-Computern gelang Apple in dem weiterhin schwachen PC-Gesamtmarkt ein Absatzplus von neun Prozent auf 4,8 Millionen verkaufte Geräte. Insgesamt wurden weltweit laut Marktforschern dagegen rund ein Zehntel weniger Personal Computer verkauft.

Der Absatz des iPad schwächelt hingegen weiter. Mit 10,9 Millionen Geräten wurden 18 Prozent weniger verkauft als vor einem Jahr. 

Microsoft: Hohe Verluste wegen Nokia-Debakel

Hohe Sonderlasten haben Microsoft den grössten Quartalsverlust seiner Unternehmensgeschichte eingebrockt. Von April bis Juni fiel unter dem Strich ein Minus von 3.2 Milliarden Dollar an. Schuld ist der Abschreiber wegen der Übernahme des Handy-Geschäfts von Nokia. 

Im Vorjahreszeitraum hatte Microsoft noch einen Gewinn von 4.6 Milliarden Dollar erzielt. Abschreibungen und Umbaukosten im Zusammenhang mit der im Frühling 2014 übernommenen Handy-Sparte rissen nun tiefe Löcher in die Bilanz. Der Konzern schreibt 7.6 Milliarden Dollar ab. Inklusive anderer Sonderaufwendungen wurde das Quartalsergebnis sogar mit 8.4 Milliarden Dollar belastet, wie Microsoft am Dienstag mitteilte. 

A Nokia mobile phone lies on a tablet computer showing logos of Microsoft in this file illustration picture taken in Frankfurt, Germany, November 18, 2013. When U.S. software giant Microsoft bought Nokia's mobile phone business in 2014, the inhabitants of Salo, a town of 54,000 in Southern Finland, believed a sunnier chapter would begin in the phone maker's history. But hopes were crushed after Microsoft announced it would close its product development unit, meaning all 1,100 employees in Salo risk losing their jobs.   Picture taken November 18, 2013. REUTERS/Kai Pfaffenbach/Files

Der Nokia-Deal war für Microsoft ein Debakel. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Tausende Jobs werden gestrichen

Vor etwa zwei Wochen erst hatte Microsoft einräumen müssen, dass der insgesamt fast 9.5 Milliarden Dollar teure Zukauf sich zu einem grossen Debakel entwickelt hat. Mit Nokia-Smartphones wollte der Konzern Apple und Samsung angreifen. Doch die Geräte blieben ein Ladenhüter.  

Neben der Riesenabschreibung kündigte der Konzern damals an, 7800 Mitarbeitern die Jobs zu streichen. Vor einem Jahr hatte der US-Konzern bereits 18'000 Arbeitsplätze gestrichen. Das war der grösste Stellenabbau seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1975. 

Starker Dollar belastet Umsatz

Auch beim Umsatz musste Microsoft zuletzt Abstriche machen. Die Erlöse sanken um gut fünf Prozent auf 22.2 Milliarden Dollar. Der PC-Absatz schwächelte weiter, die boomenden Cloud-Dienste und steigende Verkäufe der Spielkonsole Xbox konnten den Abwärtstrend nur teilweise abfangen. Zudem enttäuschte das Geschäft mit Windows-Betriebssystemen und entsprechenden Lizenzen. 

Die Ergebnisse litten wie bereits im Vorquartal auch unter dem starken Dollar, der die Auslandeinnahmen nach Umrechnung in die US-Währung verringert. Ohne den ungünstigen Einfluss des Wechselkurses hätte das Umsatzminus nur bei zwei Prozent gelegen. Vorstandschef Satya Nadella hofft nun auf den Start von Windows 10, der neue Möglichkeiten für Microsoft schaffen soll. (sda/dpa)

(dwi/sda/dpa)

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