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james bond diät

Bild: Shutterstock/watson/obi

Vegan? Glutenfrei? Low-Carb? Vergiss es! Ich empfehle die James-Bond-Diät!



Der Veganer-Sebstversuch im September war schon hart genug. Wie hart wird es erst, wenn man sich nur noch von Alkohol, Kaviar und rotem Fleisch und Frauen ernähren darf?

Ach, was! Das geht ganz easy! Vielleicht halte ich mich ohnehin bereits seit Jahren unbewusst an eine Art James-Bond-Diät. Ich habe sie nur nicht als solche erkannt!

oliver baroni dry martini geschüttelt nicht gerührt 007 james bond

Unbewusste Bond-Diät, Paris 2014. Bravo, Baroni. Sehr originell. NICHT.
Bild: watson/obi

Martinis, geschüttelt, nicht gerührt. Jajaja. Was 007 trinkt, ist sattsam bekannt. Wodka, Champagner, Tee und – leider auch (Product Placement sei Dank) – Heineken.

Was aber isst James Bond? 

Viel und gut, so die kurze Antwort.

Anders als in den Kinofilmen geht Bond-Autor Ian Fleming in seinen Romanen ausführlich auf James Bonds Menüs ein. Viel Fleisch, viele Proteine werden da konsumiert – wie es sich für einen Herrn gehört, der körperlich aktiv und überdurchschnittlich sportlich ist.

Ebenfalls widerspiegeln die von Fleming beschriebenen Speisen die Zeit, in der die 007-Geschichten geschrieben wurden: Die Fünfzigerjahre in Grossbritannien waren immer noch von der kulinarischen Kargheit der Essensrationierungen der Nachkriegszeit geprägt. Roastbeef oder Rauchlachs erschienen dem Publikum äusserst extravagant.

Heute sind viele von Bonds Lieblingsgerichten längst nicht mehr aussergewöhnlich – wie auch seine Vorliebe nicht, sich im Ausland den örtlichen kulinarischen Traditionen anzupassen. (In Istanbul etwa verzichtet er auf sein übliches englisches Frühstück, um sich an Joghurt, grünen Feigen und türkischem Kaffee gütlich zu tun.)

Machen wir also die Probe aufs Exempel! Eine Woche lang wie James Bond speisen – los gehts!

James-Bond-Diät: Montag

Eier: Gekocht, pochiert oder gerührt; wahlweise mit Speck und/oder Würstchen oder auf Vollkorn-Toast. Nichts isst James Bond öfters als dieses ur-englische Frühstück!

James-Bond-Diät: Dienstag

In «Risico», einer Kurzgeschichte aus der Story-Sammlung «From a View to a Kill» von 1960, begibt sich Bond nach Italien, wo er mit seinem Kontaktmann Signor Kristatos Tagliatelle Verdi isst «with a Genoese sauce which Kristatos said was improbably concocted of basil, garlic and fir cones». Wie bitte? Basilikum, Knoblauch und Tannenzapfen? Offenbar hatte Ian Fleming, obwohl weitgereist und weltgewandt, noch nie von Pesto alla Genovese gehört! Bond zuliebe hoffen wir doch, dass der Autor Tannenzapfen mit Pinienkerne verwechselte!

James-Bond-Diät: Mittwoch

Ja, in «Goldfinger» tut sich James an einem Curry gütlich. Und ein jamaikanisches Red Stripe passt irgendwie besser dazu als der heutige Sponsor Heineken.

James-Bond-Diät: Donnerstag

In der Tat: 007 trinkt eher Bourbon als Scotch, weil es angeblich «gesünder als Scotch» sei.

James-Bond-Diät: Freitag

James-Bond-Diät: Samstag

James-Bond-Diät: Sonntag

Na, wie war's? Ungesund, weil zu wenig Gemüse? Und ist James Bond eigentlich – medizinisch betrachtet – ein Alkoholiker? Die Meinungen gehen auseinander. Ja, die James-Bond-Diät entspricht dem Klischee einer richtigen Männer-Diät: Viel Fleisch. Und das mehrmals am Tag.

Andererseits ist der hohe Protein-Anteil nicht ungesund für einen Mann, der grosse körperliche Strapazen erdulden und zugleich geistig fit bleiben muss. Gegen Letzteres spricht allerdings der Alkoholkonsum – obwohl man hier feststellen muss: Bond trinkt zwar regelmässig, aber selten exzessiv. 

Wie fühlt man sich also, nach einer Woche Bond-Diät? Gut! Jedenfalls gut genug, um vor einer weissen Leinwand vorbeizulaufen und die Pistole zu zücken!

Animiertes GIF GIF abspielen

gif: Giphy

P.S. Geht den neuen Bond schauen! Er ist super.

Und hier noch das etwas differenziertere – aber ebenfalls positive – Simone-Meier-Fazit dazu.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Thomas Bollinger (1) 02.11.2015 23:16
    Highlight Highlight >> Martinis, geschüttelt, nicht gerührt. Jajaja. Was 007 trinkt, ist sattsam bekannt. Wodka, Champagner, Tee und – leider auch (Product Placement sei Dank) – Heineken.

    Und was ist mit dem Bollinger Champagner, wenn man schon Heineken namentlich erwähnt? JB trinkt ja nicht jeden Chlöpfmoscht. ;-)
  • TheMan 02.11.2015 15:04
    Highlight Highlight Und jetzt wäre noch gut zu Wissen wieviel alles gekosted hat. Oder hat Watson dies alles bezahlt? Geschäftsessen?
    • 's all good, man! 02.11.2015 18:13
      Highlight Highlight Dieses Mal hat sich unser lieber Baroni glaubs nicht an all dem im Rahmen eines Selbstversuchs verköstigt. Es dürfte sich nach meinem Verständnis um eine Zusammenstellung möglicher Menüs handeln, die man als Bond während einer Woche so in etwa verschlingen würde. 😊
    • obi 06.11.2015 10:25
      Highlight Highlight Fast alles gekostet. Aber nur fast. :-D
  • evo_enthusiast 02.11.2015 14:02
    Highlight Highlight Damn, also, wenn ich das ganze ein Woche lang machen würde, müsste ich meinen Job aufgeben und ich dürfte kein Aston Martin fahren ;-) Alk-Intus des Grauens ;-)
  • Statler 02.11.2015 13:42
    Highlight Highlight Sieht alles lecker und nahrhaft aus.
    Nur beim RedStripe muss ich protestieren. Ein Bier, dem man «Schaumfestiger» hinzufügt, damit der Schaum der Plörre nicht nach 2 Sekunden zusammenfällt, will ich nicht trinken. Niemals.
    • obi 06.11.2015 10:29
      Highlight Highlight Red Stripe habe ich gewählt, weil es quasi Jamaikas Nationalbier ist und Ian Fleming viele der Bond-Geschichten auf seinem Goldeneye-Anwesen in Jamaika schrieb. Passt halt. Ausserdem muss ich zugeben, dass ich Red Stripe nicht ganz ungern habe (obwohl es einer dieser USA/Karibik/Mexiko-Dinger ist, die doch etwas wässrig schmecken).

Die Romandie hat mich nicht auf die vielen nackten Frauen hier vorbereitet

Seit ich in der Deutschschweiz wohne, habe ich viele füdliblutte Menschen gesehen.

Bravo, liebe User. Ihr seid weniger prüde als die Romands!

Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen West- und Deutschschweizern? :) Schreib es uns in die Kommentare.

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