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EU knallhart
Bild: KEYSTONE

Schweiz im nächsten Studienjahr definitiv bei «Erasmus +» nicht dabei

26.02.2014, 16:3526.02.2014, 17:57

Die Schweiz nimmt im Studienjahr 2014/15 definitiv nicht am Studentenaustauschprogramm "Erasmus+" teil. Das sagte der EU-Arbeitskommissar Làszló Andor am Mittwoch bei einer Debatte vor dem EU-Parlament über die Konsequenzen der Schweizer Zuwanderungsinitiative.

Die Schweiz habe nach der Aussetzung der Verhandlungen mit Brüssel die Termine für die Verleihung der Stipendien verpasst. Das bedeute, dass sie nicht wie die EU-Mitgliedstaaten, sondern nur noch wie ein Drittstaat behandelt werde, sagte Andor.

Weil es beim Forschungsprogramm "Horizon 2020" kein gültiges internationales Abkommen gebe, werde die Schweiz 2014 auch hier nicht mehr als "assoziiertes Land", sondern nur noch als Drittland teilnehmen. Schweizer Projektvorschläge würde entsprechend behandelt. Die Schweiz habe angedeutet, dass sie ihre internen Beratungen über die Ausweitung des Freizügigkeitsabkommens mit Kroatien bis Anfang April abschliessen werde. "Wir müssen das schnell wissen", sagte Andor. "Business as usual" sei keine Option. 

In der Schweiz bleiben die (meist negativen) Reaktionen nicht aus:

Die EU spielt mit dieser Massnahme einer ihrer Trümpfe gegen die Schweiz aus. Wo die EU sonst noch die besseren Karten hat, lesen Sie hier.

(aeg/sda)

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