DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 24
Das Drama des AirAsia-Flugs QZ8501
quelle: epa/epa / wallace woon
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
Vermisste AirAsia-Maschine

Gesichtete Gegenstände gehören nicht zum Airbus – führt eine Ölspur zum Flieger?

29.12.2014, 08:5329.12.2014, 11:49

Von dem in Südostasien vom Radar verschwundenen AirAsia-Flugzeug fehlt weiter jede Spur. Dutzende Flugzeuge, Schiffe und Helikopter aus Indonesien, Malaysia und Singapur waren in der Javasee zwischen Sumatra und Borneo im Einsatz. Wrackteile orteten sie aber keine. 

Nach dem Verschwinden eines AirAsia-Airbus bei Indonesien haben australische Flugzeuge Gegenstände im Meer geortet. Die Hoffnung, eine erste Spur zum vermissten Flieger gefunden zu haben, zerschlug sich jedoch wieder. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP meldet, gehörten die Teile nicht zur AirAsia-Maschine. Die AFP beruft dabei sich auf Aussagen indonesischer Offizieller.

100 Seemeilen vor der Insel Belitung wurde immerhin eine Ölspur entdeckt. Experten untersuchen, ob es sich um Flugbenzin handelt, wie die indonesische Luftwaffe mitteilte. «Wir haben keinerlei Informationen über den Verbleib des Flugzeugs», räumte der Chef der Transportsicherheitsbehörde, Tatang Kurniadi, am Nachmittag (Ortszeit) ein. An Bord von Flug QZ8501 waren 162 Menschen, überwiegend Indonesier.

Eckdaten der Unglücksmaschine

Quelle: Wikipedia

Maschine liegt wohl auf dem Meeresboden

«Wir gehen davon aus, dass die Maschine auf dem Meeresboden liegt», sagte der Chef der Such- und Rettungsbehörde, Bambang Sulistyo. «Wenn das stimmt, wird es schwierig sein, sie zu lokalisieren, weil unsere Ausrüstung dafür nicht ausreicht.» 

Er bezog sich auf Schleppsonden, die unter Wasser Ultraschallsignale auffangen können. Die Datenschreiber in jedem Flugzeug sind mit so genannten Ortungsbaken ausgestattet, die solche Signale aussenden. Singapur bot die Entsendung von zwei solchen Schleppsonden an. Die Experten stünden auf Abruf bereit, teilte die Behörde für Zivilluftfahrt mit. 

«Wir suchen auch an Land»

«Wir suchen auch an Land», sagte der Chef der Zivilluftfahrt-Behörde, Djoko Murjatmojo. «Wir können nicht ausschliessen, dass die Maschine in Westkalimantan (auf Borneo) oder auf Bangka oder Belitung abgestürzt ist.» Das Suchgebiet umfasste fast 13'000 Quadratkilometer

Lokalmedien berichteten von Fischern, die in der Region am Sonntagmorgen einen lauten Knall gehört haben wollen. Solche Berichte zu verifizieren ist nach Angaben der Such- und Rettungsdienste aber extrem schwierig. In Jakarta traf ein Team von Airbus ein, um bei der Untersuchung der Unglücksursache zu helfen. Ohne Ortung der Maschine und der Blackboxen, die Gespräche im Cockpit und Messdaten aufzeichnen, konnten sie aber wenig tun. 

Der Billig-Flieger war auf dem Weg von Surabaya in Indonesien nach Singapur und verschwand vom Radar, kurz nachdem der Pilot eine Gewitterfront gemeldet und um Kursänderung gebeten hatte. Seit dem frühen Sonntagmorgen (kurz nach Mitternacht MEZ) fehlt jeder Kontakt zu der sechs Jahre alten Maschine. 

AirAsia korrigierte erste Angaben zur Erfahrung des Piloten: Kapitän Iriyanto, der wie viele Indonesier nur einen Namen trägt, hatte 6100 Flugstunden nur mit AirAsia absolviert, insgesamt aber 20'537 Flugstunden auf dem Konto. (pma/meg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wie viele Operationen wegen Corona tatsächlich verschoben werden, ist unklar

30'000 Operationen seien bisher während der Pandemie verschoben worden, teilt das BAG mit. Doch dies ist eine Schätzung. Wie viele es tatsächlich sind, weiss niemand.

189 Personen liegen derzeit mit Covid-19 infiziert auf den Intensivstationen (IPS). Zusammen mit den Nicht-Covid-Patienten sind die Stationen derzeit zu 77,2 Prozent ausgelastet. Ist die Auslastung auf den IPS hoch, müssen Spitäler planbare Operationen verschieben. Gemäss Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, ist dies der Fall, wenn die Intensivstationen zu mehr als 30 Prozent von Corona-Patienten belegt sind.

Wie viele Operationen aktuell verschoben …

Artikel lesen
Link zum Artikel