Hauptsache berühmt

Das Beispiel der «menschlichen Barbie» zeigt: Berühmt sein ist etwa so toll wie ein Messer im Rücken

Erklärungsbedarf und -not

Das Beispiel der «menschlichen Barbie» zeigt: Berühmt sein ist etwa so toll wie ein Messer im Rücken

08.11.2014, 11:0808.11.2014, 12:17
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Valeria Lukyanova, die menschliche Barbie
Valeria Lukyanova – ihre Existenz wurde lange angezweifelt. Sie sei ein Photoshop-Hoax.
quelle: actionpress / exclusive pix
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Die «menschliche Barbie», Valeria Lukyanova, wurde nach eigenen Angaben vor ihrer Wohnung in Odessa von zwei unbekannten Männern attackiert und zusammengeschlagen. Ihre Nachbarin habe sie dann gerettet. Der Vorfall ereignete sich in der Halloween-Nacht und beschreibe den Höhepunkt einer zwei Jahre andauernden Belästigung.

Fotos, welche der Daily Mail vorliegen, zeigen die Ukrainerin mit einem Verband um Stirn und Kinn. Böse Zungen behaupten nun, Lukyanova habe die Attacken erfunden, um eine Schönheitsoperation zu «vertuschen» – was die menschliche Barbie wiederum bestreitet. Ausser ihren Brüsten sei alles echt an ihr, betont die 28-Jährige immer wieder.

Ein kleines Gedankenspiel sei hier erlaubt. Die Story hat vier mögliche Varianten:

  • Sie wurde nicht operiert und zusammengeschlagen.
  • Sie wurde operiert und nicht zusammengeschlagen.
  • Sie wurde operiert und zusammengeschlagen.
  • Sie wurde nicht operiert und nicht zusammengeschlagen und der Verband ist ein Attrappe.

Egal, welche der vier Versionen der Wahrheit am nächsten kommt – es sind alles äusserst bedenkliche Kollateralschäden ihres Bekanntheitsgrades. 

(tog)

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