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32 Verletzte durch zwei Sprengsätze auf Philippinen



Bei einem Anschlag mit zwei Sprengsätzen sind auf den Philippinen 32 Zuschauer eines Freiluft-Boxkampfs verletzt worden. Die selbstgebauten Bomben wurden am Mittwochabend (Ortszeit) per Handy gezündet, wie die Armee am Donnerstag mitteilte.

Sie gingen kurz nacheinander auf einem öffentlichen Platz in dem Ort Hilongos hoch, als dort ein Boxkampf als Teil eines Stadtfestes ausgetragen wurde. Die Hälfte der Verletzten konnte den Angaben zufolge das Spital wieder verlassen, die übrigen 16 waren schwerer verletzt.

Es war zunächst unklar, wer für den Anschlag verantwortlich war. Die Polizei ermittle, ob es sich um einen Racheakt für die Festnahme einer Frau bei einer Drogenrazzia in Hilongos im Oktober handle, sagte eine Armeesprecherin.

Der Präsident des Inselstaates, Rodrigo Duterte, geht seit seinem Amtsantritt Ende Juni brutal gegen Drogenhändler und -nutzer vor. Die Polizei tötete nach eigenen Angaben bis zum 12. Dezember mehr als 2100 Menschen. Bei mehr als 3000 sogenannten aussergerichtlichen Tötungen werde zudem ein Zusammenhang zum Drogenkrieg geprüft. Kritiker werfen Duterte Verbindungen zu Todesschwadronen vor.

Im Süden des mehrheitlich katholischen südostasiatischen Landes gibt es muslimische Extremisten, die auch Anschläge mit selbstgebauten Sprengsätzen verüben. Die ostphilippinische Provinz Leyte, wo Hilongos liegt, blieb davon bislang allerdings verschont.

(sda/dpa)

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