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Nach Geheimdienstinformationen

Syrien baut Atomanlage



epa04544118 A handout photo made available by Syria's Arab News Agency (SANA) of   Syrian President Bashar Assad inspecting at midnight 31 December 2014 his soldiers, officers and Popular Defense Forces on the frontlines in Joubar neighborhood in the countryside of Damascus, Syria. According to media reports, Assad lauded his soldiers’ performance in “protecting safe people and their properties in Damascus city and its surrounding.”  EPA/SANA  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Präsident Assad (M.) hat den Traum von der Atombombe offenbar noch längst nicht aufgegeben.   Bild: SANA/EPA/KEYSTONE

Die syrische Regierung baut einem Bericht des «Spiegel» zufolge eine geheime unterirdische Atomanlage. Diese sei zur Entwicklung von Kernwaffen geeignet und entstehe nahe dem Ort Kusair in einer unzugänglichen Bergregion, berichtete das Magazin am Freitag vorab.

«Der Spiegel» berief sich auf Dokumente, Satellitenaufnahmen und abgehörte Gespräche, die ihm aus Geheimdienstkreisen zugänglich gemacht worden seien. Westliche Experten vermuten dem Bericht zufolge, dass es sich bei dem Projekt mit dem Codenamen «Zamzam» um einen Reaktor oder eine Anreicherungsanlage handeln könnte.

An dem Bau seien Experten aus dem Iran und Nordkorea beteiligt. Bewacht werde die Anlage von der libanesischen Hisbollah-Miliz. Die syrische Regierung habe 8000 Brennstäbe aus einem früheren Atomprojekt in die neue Anlage überführen lassen, hiess es weiter. Israel hatte 2007 den «Al-Kibar»-Atomkomplex in der syrischen Wüste bei einem Luftangriff zerstört. (dhr/sda/reu)

Die Anlage soll sich nahe dem Ort Kusair (Al Qusayr) im syrisch-libanesischen Grenzgebiet befinden. 

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