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Blaulicht

«Most Wanted»: Europol sucht gefährlichste Sexualverbrecher

Auf der Flucht: Das sind die 19 gefährlichsten Sexualverbrecher Europas

27.10.2020, 08:4801.12.2020, 14:26

Europol hat die Suche nach 19 der gefährlichsten Sexualstraftäter Europas intensiviert. Mit Hilfe der Kampagne «Europe's Most Wanted» (Europas Meistgesuchte) sollen die flüchtigen Verbrecher gefasst werden, teilte die Polizeibehörder der EU mit. Die Gesuchten seien entweder bereits verurteilt oder dringend tatverdächtig.

Sexualverbrechen gehörten zu den schlimmsten Straftaten, erklärt Europol. «Fast alle zwei Minuten wird in der EU ein Sexualverbrechen begangen.» Sexualgewalt könne jeden treffen, aber Frauen und Kinder seien vor allem die Opfer.

Und das sind die «Most Wanted» der Europol:

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Europol Most Wanted Sexualstraftäter
Mohammed Herzi: Gesucht wegen Entführung, Freiheitsberaubung und Geiselnahme, Vergewaltigung und Menschenhandel. Der Tunesier soll eine Frau aus Italien mit falschen Versprechungen nach Malta gelockt und dort mehrmals vergewaltigt und geschlagen haben. Er wollte sie zwingen, für ihn anschaffen zu gehen und sperrte sie für fünf Tage in ein Hotelzimmer ein, ehe sie entkommen konnte.
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Mit der Online-Kampagne bittet die europäische Polizeibehörde die Bürger um Mithilfe. Auf der Website eumostwanted.eu sowie in den sozialen Medien sind vier Wochen lang die Steckbriefe der gefährlichsten Sexualstraftäter aus 19 Ländern zu sehen. Hinweise zu den Gesuchten können anonym online abgegeben werden. Die jeweils zuständigen nationalen Ermittler würden dann direkt informiert.

Die erste «Most Wanted»-Kampagne von Europol war 2016 gelaufen. Gezielt wird dabei online und europaweit nach einer begrenzten Zahl von Flüchtigen gesucht. Seither wurden nach Europol-Informationen 91 Straftäter festgenommen. In 33 Fällen kam der entscheidende Tipp aus der Bevölkerung. (cki/sda/dpa)

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So richtig elegante Verbrecher: Australische Mugshots aus den 1920ern
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So richtig elegante Verbrecher: Australische Mugshots aus den 1920ern
So cool diese Männer auch aussehen, es handelt sich hier nicht um ein Shooting für Männermode, sondern um Verbrecherfotos aus den 1920ern. bild: imgur
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Vergessen können die Hinterbliebenen nicht
Video: srf
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