International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Cyber-Kriminalität: Im Internet wurden die persönlichen Daten der Gesamtbevölkerung Ecuadors veröffentlicht. (Symbolbild)

Die Daten von fast der gesamten Bevölkerung von Ecuador wurden im Netz veröffentlicht. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE

Daten fast der gesamten Bevölkerung Ecuadors im Netz veröffentlicht



Im Zuge eines Datenlecks sind die persönlichen Daten fast der gesamten Bevölkerung Ecuadors im Internet veröffentlicht worden. Ecuadors Innenministerin María Paula Romo sprach am Montag (Ortszeit) von einer «sehr heiklen» Angelegenheit.

Betroffen waren nach Angaben von Sicherheitsexperten geschätzt 17 Millionen Menschen, darunter fast sieben Millionen Minderjährige. Auch die Daten des ecuadorianischen Präsidenten und des Wikileaks-Gründer Julian Assange wurden veröffentlicht, wie die Website ZDNet weiter berichtete.

Assange hatte vor seiner Festnahme im April in Grossbritannien sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft in London gelebt. Im Zuge seines politischen Asyls erhielt er einen ecuadorianischen Pass.

epa07622698 (FILE) - Wikileaks co-founder Julian Assange, in a prison van, as he leaves Southwark Crown Court in London, Britain, 01 May 2019 (reissued 03 June 2019). Reports on 03 June 2019 state Uppsala District Court in Uppsala, Sweden, 03 June 2019 denied a request of  detention of Julian Assange in absentia on rape allegations. Assange was arrested at Ecuadorean embassy in March 2019.  EPA/NEIL HALL

Der Wikileaks-Gründer Julian Assange. Bild: EPA/EPA

Die Daten stammten den Angaben zufolge von einem ungesicherten Server eines ecuadorianischen Marketing- und Analyseunternehmens. Das Sicherheitsunternehmen vpnMentor hatte die Sicherheitslücke auf dem von der Firma Novaestrat betriebenen Server aufgedeckt.

Veröffentlicht wurden demnach Namen, Geburtsdaten und -orte, Bildungsniveau, Telefonnummern und Ausweisnummern der Betroffenen. Romo zufolge lässt die Regierung untersuchen, wer für das Datenleck verantwortlich ist. (mim/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Sieben Jahre in der Botschaft: Der Fall Julian Assange

Julian Assange in der Botschaft Ecuadors festgenommen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wast*on (*e my life on wats) 17.09.2019 10:17
    Highlight Highlight Aber dass nur eine Marketing-Firma diese Daten hätte wäre okay?
  • El Vals del Obrero 17.09.2019 08:55
    Highlight Highlight Da stellt sich aber auch die Frage, wie die Daten von fast allen Bewohnern zuvor überhaupt auf dem Server eines privaten Marketing- und Analyseunternehmens gelangten.

    Eigentlich ist das das eigentliche Datenleck, das untersucht werden sollte. Der Hack war nur noch eine Folge davon.
  • Bits_and_More 17.09.2019 08:16
    Highlight Highlight Das ist wohl der Vater von Julian Assange, John Shipton, auf dem Foto.
  • Out of Order 17.09.2019 07:01
    Highlight Highlight Der hat ordentlich Haare gelassen und der Bart scheint auch weg. 🤷‍♂️
    Benutzer Bild
  • TomC 17.09.2019 06:33
    Highlight Highlight Das ist aber nicht Julian Assange auf dem Foto...
  • Joe 'Barack America' Biden 17.09.2019 05:52
    • Die_andere_Perspektive 17.09.2019 07:07
      Highlight Highlight Sagte der Amerikaner... Ja ist klar...
    • Hercanic 17.09.2019 08:43
      Highlight Highlight Nur dumm haben diese Datensätze nichts mit Überwachungskameras oder überhaupt die von dir erwähnten Überwachungssysteme zu tun,

      sondern mit ganz "normalen" Daten von Standesämtern, Einwohnerämtern und ähnlichem, die eine gemeinsame Datenbank führten.
      Auch deine Wohngemeinde hat diese Daten von dir in einer Datenbank gespeichert.

      Einer der "Fehler" in diesem Fall war, eine zentrale Datenbank zu führen und deshalb die ganze Bevölkerung anstatt nur ein kleiner Teil betroffen ist.

      Zentrale Datenbanken werden übrigens auch in der Schweiz immer wieder gefordert. z.B für Pädos oder Krankenkasse
    • Joe 'Barack America' Biden 17.09.2019 18:28
      Highlight Highlight @Die_andere_Perspektive: Du solltest Menschen nicht basierend auf ihrer Nationalität in einen Topf werfen, wie Rassisten es tun.

Volkswagen zahlte in den USA 9,5 Milliarden Dollar an Schadenersatz

Volkswagen hat vom Dieselskandal betroffenen Kunden in den USA seit dem Jahr 2016 insgesamt rund 9.5 Milliarden Dollar an Schadenersatz gezahlt. Dies teilte die Aufsichtsbehörde FTC am Montag (Ortszeit) mit.

Die Angaben kommen im Abschlussbericht der Behörde zu dem Skandal um die Manipulation von Abgaswerten vor. Die Behörde bezeichnete dies als das «grösste Erstattungsprogramm für Verbraucher in der Geschichte der Vereinigten Staaten».

Die Schadenersatzzahlungen wurden im Rahmen eines Vergleichs …

Artikel lesen
Link zum Artikel