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«Literalvideos» sind das lustigste, was das Internet momentan zu bieten hat

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«Literal Videos» sind das Lustigste, was das Internet momentan zu bieten hat

11.05.2017, 08:5511.05.2017, 09:48
nico Franzoni

«Literal Videos» sind in Deutschland der letzte Schrei. Das Prinzip ist simpel. Die Song-Lyrics werden kurzerhand umgetextet und zwar auf das was im Video gerade passiert.  Luksan Wunder hat diese Methode aufs Äusserste perfektioniert und interpretiert Deutschlands populärste Hip-Hop-Videos neu. Sowohl der Rap, sowie die Nachahmung der Stimme stehen dem Original in nichts nach. Selbst den Interpreten scheinen die humoristischen Interpretationen zu gefallen – Auf jeden Fall werden sie tausendfach geteilt. 

Bonez MC & Raf Camora «Palmen aus Plastik»

Und so tönt das Original

CRO «Easy»

Praktisch identisch ;)

Marteria «Kids»

Die Version von Marteria

Jan Böhmermann «POL1Z1STENS0HN »

Böhmermanns Clip ist auch nicht ganz ernst gemeint

Die Idee kommt jedoch nicht aus Deutschland. Das erste «Literal Video» wurde von einem Amerikaner bereits 2008 zum «A-ha» Song «Take on Me» veröffentlicht.

Wenn alte Gemälde Realität werden

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Die Künstlerin Inge Prader hat Gustav Klimts Werke anlässlich des Life-Balls mit echten Menschen nachgestellt. Q: Life Ball/© Inge Prader
quelle: inge prader
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SVP will PH-Abschaffung – und dafür eine Lehrer-Lehre: die Sonntagsnews
Am Zürcher Universitätsspital sind nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano weitere zehn potenziell problematische Fälle zu Interessenbindungen identifiziert worden. Das und mehr findet sich in den Sonntagsnews.
Das Zürcher Universitätsspital (USZ) hat laut der «NZZ am Sonntag» nach der Affäre um Herzchirurg Francesco Maisano rund zehn weitere kritische Fälle identifiziert. Der vom USZ eingesetzte Compliance-Ausschuss habe seit Juni 2025 potenziell problematische Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen geprüft. In mehreren Fällen seien Verstösse gegen die Compliance-Richtlinien festgestellt und Sanktionen ausgesprochen worden. Details dazu nenne das Spital aus Vertraulichkeitsgründen nicht. Die neuen Fälle zeigten, dass die Verstrickung von Medizin und Medtech-Industrie über den Fall Maisano hinausreiche. Der Zürcher Handchirurg Daniel Herren sprach von einem «heiklen Spannungsfeld» zwischen Innovation, Patientensicherheit und wirtschaftlichen Interessen. Das USZ und das Genfer Universitätsspital (HUG) planten inzwischen Transparenzregister für Beteiligungen und Nebentätigkeiten ihrer Ärzte. Andere Spitäler verfügten bereits über solche Register.
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