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Feuer in BASF-Werk in Ludwigshafen ist unter Kontrolle



Nach der Explosion auf einem Werksgelände des Chemieriesen BASF im süddeutschen Ludwigshafen ist der Brand gelöscht. Das Feuer wurde am späten Montagabend unter Kontrolle gebracht, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Zwei Mitarbeiter sind beim Unglück ums Leben gekommen; zwei weitere Menschen werden weiterhin vermisst. Sechs Menschen wurden laut dem Unternehmen schwer verletzt.

epa05589026 A huge cloud of dark smoke billows from a fire at the BASF chemical plant site in Ludwigshafen, Germany, 17 October 2016. One person has been killed and several people injured in an explosion on the BASF chemical company's site in Ludwigshafen. Several people remain missing after the accident, according to the city and company.  EPA/ULI ZIEGENFUSS

Der Brand aus der Luft. Bild: EPA/DPA

Die Werkfeuerwehr der BASF und die Berufsfeuerwehr Ludwigshafen waren am Dienstagmorgen weiter im Einsatz, um Kühl- und Sicherungsmassnahmen an der Unfallstelle vorzunehmen. Messungen ausserhalb des Werksgeländes zeigten laut BASF keine erhöhten Werte gefährlicher Stoffe in der Luft und am Boden.

Das Unglück hatte sich am Montagvormittag bei Arbeiten an einer Trasse für Rohrleitungen im Landeshafen Nord ereignet. Dort werden brennbare Flüssigkeiten und unter hohem Druck verflüssigte Gase umgeschlagen. Nach der Explosion kam es zu Folgebränden. Über dem Areal bildete sich eine hohe schwarze Rauchsäule.

Bereits am Montagvormittag hatte es am BASF-Standort im hessischen Lampertheim eine Verpuffung an einem Filter gegeben. Dabei wurden vier Menschen verletzt, sie mussten in ein Spital eingeliefert werden. Die Anlage, in der Additive für Kunststoffe hergestellt werden, wurde abgestellt. (sda/afp)

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