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Lutz muss draussen bleiben: Teneriffa erklärt Pegida-Gründer zur Persona non grata



FILE - 21 January 2015: Founder and leader of German Anti-Islam movement Lutz Bachmann resigns from his functions. State prosecutors launched yesterday a criminal probe against Bachmann for posing as Hitler on photographs and publishing those of Facebook. DRESDEN, GERMANY-JANUARY 19:  PEGIDA organizer Lutz Bachmann informs the media during a press conference on January 19, 2015 in Dresden, Germany. Pegida is an acronym for 'Patriotische Europaeer Gegen die Islamisierung des Abendlandes,' which translates to 'Patriotic Europeans Against the Islamification of the West,' and has quickly gained a spreading mass appeal by demanding a more restrictive policy on Germany's acceptance of foreign refugees and asylum seekers. Pegida has drawn thousands more participants to its weekly Monday Dresden marches since the first march in October, though so far attempts to hold marches in other cities have only drawn several hundred supporters. (Photo by Matthias Rietschel/Getty Images)

Im September nach Teneriffa gezogen, im Oktober zur Persona non grata erklärt: Pegida-Gründer Lutz Bachmann.  Bild: Getty Images Europe

Der Mitgründer der rechtsextremen deutschen Bewegung Pegida, Lutz Bachmann, ist auf Teneriffa nicht willkommen: Der 43-Jährige, der erst im September auf die Kanareninsel gezogen war, ist vom dortigen Regionalparlament zur «persona non grata» erklärt worden.

«Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus.»

Podemos-Sprecher Fernando Sabaté

Besonders die Linkspartei Podemos hatte sich für einen solchen Schritt eingesetzt. Welche konkreten Folgen die Entscheidung hat, war zunächst unklar.

Die Zeitung «La Opinión de Tenerife» zitierte am Freitagabend Podemos-Sprecher Fernando Sabaté mit den Worten: «Diese Erklärung soll wie eine Impfung wirken, denn diese Person ist wie ein Virus.» Er fügte hinzu: «Bitte: Nie wieder Rassismus und Faschismus!»

Bachmann hatte seinen Lebensmittelpunkt erst kürzlich nach Teneriffa verlegt und kam seither seltener zu den Pegida-Kundgebungen in Dresden. Auf Facebook hatte er gepostet: «Wen interessiert es, wo man arbeitet und seinen Lebensunterhalt verdient, solange man mit Rückgrat hinter der Sache steht?» (wst/sda/dpa)

Pegida: Anhänger und Gegner

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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Jason84
29.10.2016 12:25registriert March 2016
Wie fühlt sich wohl der Ausländer wenn man ihm mitteilt das er nicht erwünscht ist?
Super das er das jetzt selber erfahren darf!
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Lowend
29.10.2016 11:48registriert February 2014
Passt auf, aber der zieht jetzt dann sicher nach St. Gallen, weil es sich bei den Nazis rumspricht, dass man dort als Rechtsextremer in Ruhe gelassen wird und sogar noch gratis Polizeischutz für rassistische und neofaschistische Veranstaltungen bekommt.
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chrisdea
29.10.2016 11:54registriert November 2014
A) Geschieht ihm recht.
B) Dürfen die das? Erscheint mir rechtstaatlich doch ein wenig bedenklich.
C) Geschieht ihm recht.
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