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file - In this April 1, 2016 file photo, the French flag above the skyline of the French capital with the Eiffel Tower, The Invalides Dome and roof tops are seen from the colonnade of the Pantheon Dome in Paris. The Eiffel Tower, normally open every day of every year, is closed Tuesday Dec.13, 2016 because of a strike over salaries and working conditions. (AP Photo/Francois Mori)

Vor den Wahlen im nächsten Jahr herrscht in Frankreich gemäss Regierung ein «erhöhtes Anschlagsrisiko». Bild: Francois Mori/AP/KEYSTONE

Anti-Terror-Kampf: Frankreich verlängert zum fünften Mal den Ausnahmezustand 



Zum fünften Mal wird der Ausnahmezustand in Frankreich wegen der Terrorbedrohung verlängert. Die Nationalversammlung in Paris stimmte in der Nacht zu Mittwoch einer Verlängerung bis zum 15. Juli zu.

Als Begründung gab die Regierung, die um die Verlängerung gebeten hatte, das «erhöhte Anschlagsrisiko» vor den Wahlen in Frankreich im nächsten Jahr an. Mehrere Abgeordnete forderten einen Ausstieg aus dem Dauer-Ausnahmezustand.

Mit 288 gegen 32 Stimmen und bei fünf Enthaltungen fand die Verlängerung des Ausnahmezustandes allerdings eine sehr breite Mehrheit. Am Donnerstag muss noch der Senat zustimmen. Der Ausnahmezustand soll somit während der Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr und der Parlamentswahl im Juni in Kraft bleiben.

Der Ausnahmezustand sieht weitgehende Befugnisse für die Behörden im Anti-Terror-Kampf vor. Er ermöglicht unter anderem Wohnungsdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss auch in der Nacht, Hausarrest für mutmassliche Dschihadisten, Demonstrationsverbote und Ausgangssperren.

Staatschef François Hollande hatte den Ausnahmezustand nach den Pariser Anschlägen vom 13. November 2015 mit 130 Toten verhängt. Er wurde seitdem schon vier Mal verlängert, das letzte Mal nach dem Attentat von Nizza mit 86 Toten im Juli. (sda/afp)

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