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Traurige Bilanz: Seit 2014 sind auf der Mittelmeer-Fluchtroute 20'000 Menschen gestorben



Die Zahl der Menschen, die seit 2014 bei der Flucht über das Mittelmeer umgekommen sind, ist auf mehr als 20'000 gestiegen. Das berichtete die Uno-Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Genf. Sie erfasst die Todesopfer seit Beginn der starken Fluchtbewegung 2014.

Im Gesamtjahr 2019 kamen nach IOM-Angaben gut 100'000 Menschen auf allen Routen über das Mittelmeer nach Europa. 1885 Menschen kamen ums Leben. Im Januar und Februar dieses Jahres waren es etwa 14'000 Migranten, mindestens 211 kamen ums Leben.

epa04749834 A handout photo provided by the German Armed Forces (Bundeswehr) on 15 May 2015 of German navy personnel taking care of a rescued woman and her baby aboard the German Navy frigate 'Hessen', at an unspecified location in the Mediterranean Sea on 14 May 2015. The German Navy vessel has saved a group of 102 people in distress at sea, who were sighted in an inflatable boat approximately 120 kilometers north of the Libyan port city of Tripoli. The rescue began at around 1400 hours and lasted around 90 minutes. According to the German armed forces, the refugees are to be handed over to the Italian authorities at the Port of Pozzallo on Sicily. (ATTENTION EDITORS: THE PICTURE MAY NOT BE ALTERED OR CHANGED IN 
ANY WAY)  EPA/SASCHA JONACK/BUNDESWEHR/PAO MITTELMEER/HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Mitarbeiter eines Rettungsschiffes kümmern sich um ein Baby. Bild: EPA/DPA

Die jüngste grössere Tragödie habe sich im Februar vor der Küste Libyens ereignet, so die IOM. Dort sei ein Boot mit mindestens 91 Menschen an Bord havariert. Seitdem seien ein Dutzend weiterer Todesfälle bekannt geworden. So seien erst vergangene Woche drei Leichen an einem Strand in Tunesien angespült worden.

Die Zahl der Todesfälle pro Jahr sei zwar seit 2016 rückläufig, so die IOM. Seit 2017 kämen aber gemessen an den versuchten Überfahrten mehr Menschen um als in den Jahren davor. Die Organisation wirbt dafür, mehr legale Migrationsrouten anzubieten, um Menschen davon abzuhalten, sich auf prekäre Fluchtwege zu machen und damit weniger Menschen bei der Flucht umkommen. (sda/dpa)

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68Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Satan Claws 07.03.2020 17:46
    Highlight Highlight Ihr wollt unsere Humanitäre Tradition mit Füssen treten, nur zu. Nennt euch aber nicht Patrioten. Unsere Vorfahren haben dafür gekämpft, dass den Schwachen geholfen wird. Hätten alle wie diese Volksverräter der SVP gedacht, würden wir noch heute in Knechtschaft leben. Der Nutzen nicht egoistisch zu sein überstrahlt alle Nachteile, wie unser Tell zeigt. Wir sind das Volk, Rassisten, Hetzer und Lügner haben keinen Platz. Passt euch unserer offenen Gesellschaft an oder geht, aber hört endlich auf unsere Ahnen ins Lächerliche zu ziehen. Es ist erbärmlich und geschichtsfremd was ihr da treibt.
  • Kubod 07.03.2020 15:17
    Highlight Highlight Zu überlegen, wieviele sich erst durch die Schlepperdienste von Rakete und Konsorten auf´s Wasser gewagt haben.
    Um dann auch noch als Tote in der Statistik missbtraucht zu werden, als Beweis, wie unmenschlich Europa doch sei.

    Zum Kotzen. Diese ideologisch verblendeten Schlepperhelfer haben Tauesende auf dem Gewissen und schämen sich nicht mal dafür.
    • Satan Claws 07.03.2020 19:06
      Highlight Highlight @Kubod

      An Hunger, Armut und an Kriegen sind aber die Gutmenschen nicht schuld. Die Schiffe im Mittelmeer machen nicht, dass Leute kommen wollen, sondern die Situation in den Ursprungsländern. Habsucht, Gier und Ungerechtigkeit sind schuld, dass soviele unnötig sterben. Auf andere zu zeigen und seine eigene Schuld nicht anzuerkennen ist der Gipfel der Arroganz.
    • Kubod 08.03.2020 00:40
      Highlight Highlight @Satan Claws

      Du gehst den Weg von Rakete noch weiter und machst Dir die Hände noch schmutziger.

      Die Staaten aus denen diese Menschen kommen, sind marode, weil ihre Führer ihre Länder mit Habsucht, Gier und Ungerechtigkeit zugrunde richten.

      Das machen diese herschenden Cliquen selbstständig. Das können die gut.
      Zu sagen, auch das könnt ihr nicht, sondern das macht der pöse Westen mit Euch, zeugt von einer dummen herablassenden, gönnerhaften Einstellung diesen Menschen gegenüber, die aus der Kolonialzeit stammt.
      Die Menschen auch in Afrika sind selbstverantwortlich.
    • Satan Claws 08.03.2020 12:35
      Highlight Highlight @Kubod

      Bestünde die Nachfrage nach Gerechtigkeit, so gäbe es keine schlechten Löhne, so gut wie keine Umweltverschmutzung und keine Kinderarbeit.

      Wir und unser Lebensstil sind daran schuld. Natürlich tragen auch die Regierungen dort zur Sache bei, aber die wirklichen Profiteure sind wir.

      Wie ich sagte:

      "Auf andere zu zeigen und seine eigene Schuld nicht anzuerkennen ist der Gipfel der Arroganz."

    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 06.03.2020 20:56
    Highlight Highlight e-evros TV
    „Das ist anscheinend die Aufgabe der 1000 türkischen Soldaten, die in den letzten Stunden an der Grenze bei Ebro eingetroffen sind: Um Migranten, die in die Türkei zurückkehren wollen, zu verprügeln.
    Play Icon
    • banda69 07.03.2020 16:21
      Highlight Highlight Auf Menschen in Not einprügeln. Ganz im Sinne von SVP und Konsorten.
  • 7000lt. 06.03.2020 19:37
    Highlight Highlight No worries
  • Eskimo 06.03.2020 19:10
    Highlight Highlight Politiker wie Merkel und Sommaruga haben diese Menschen aufs Meer gelockt, indem sie ihnen falsche Hoffnungen gemacht haben.
    • aglio e olio 06.03.2020 21:26
      Highlight Highlight Inwiefern haben diese Politikerinnen den Menschen falsche Hoffnungen gemacht? Könntest du das bitte konkretisieren?
    • Kev66 06.03.2020 23:31
      Highlight Highlight Mit "Wir schaffen das"
    • Eau Rouge 07.03.2020 00:14
      Highlight Highlight Indem vor allem Frau Merkel im Jahr 2015 der ganzen Welt glaubhaft versicherte, dass die Grenzen in Deutschland nicht geschlossen würden und alle (mehr oder weniger) herzlich willkommen seien.

      Ich will damit nicht sagen , dass das falsch war.....

      Das Gleiche trifft aber ebenso auf die Aussage von Eskimo zu!


  • Justine 06.03.2020 19:05
    Highlight Highlight Das ist die wahre Tragödie! Hier sollten wir unsere Millionen investieren
    • Bazzi 07.03.2020 12:52
      Highlight Highlight @Adam Smith
      Oder in Bildung in anderen Ländern. Wäre evtl. nachhaltiger.
  • El Vals del Obrero 06.03.2020 18:12
    Highlight Highlight So sehr ich z.B. einen Trump verabscheue, seine Mauer ist gegenüber dem Mittelmeer eigentlich absolut harmlos.

    Wahrscheinlich beneidet er die Europäer sogar darum.
    • Rabbi Jussuf 06.03.2020 18:48
      Highlight Highlight Kaum. Eine Mauer ist viel effektiver zu bewachen - und mit sehr viel weniger Toten.
  • 044 508 39 39 het sie gseit 06.03.2020 17:56
    Highlight Highlight Würde nicht der GROSSE Teil dieser Migranten, von angeblichen „Rettern“ ans europäischen Festland gebracht, hätten sich dies dies in Windeseile herumgesprochen.

    Es sind doch die Erfolgsmeldungen von den Tausenden, die es nach Europa geschafft haben, welche weitere Migranten anzieht.

    Ich bin überzeugt, hätte man alle Botte aufgefischte, und die Migranten KONSEQUENT zurück and diejenigen Küste gebracht, von wo aus gestartet wurde, wäre die Zahl der Ertrunkenen um ein vielfaches geringer.

    Aber eben, s, geht nicht bloss ums Retten. Gewisse Leute wollen einfach diese illegale Migration.
    • aglio e olio 06.03.2020 21:28
      Highlight Highlight Was ist deiner Meinung nach legale Migration?
    • aglio e olio 07.03.2020 14:12
      Highlight Highlight "aber dann später sagen, sie wolle nicht langfristig in Deutschland leben, weil es ihr zu bevölkert sei"

      Kannst du diese Aussage mit einer Quellenangabe belegen? Danke.
  • Mia Mey 06.03.2020 17:26
    Highlight Highlight Seit sechs Jahren geht das schon so mit dem Weg übers Mittelmeer? Kein Wunder, ich finds immer noch schlimm wenn die Menschen ertrinken, wundere mich aber nicht, dass ich nach dieser Zeit abgestumpft bin. Weil, das sollte auch bei den Flüchtlingen angekommen sein, dass es gefährlich ist und verantwortungslos in diese Boote zu steigen, vor allem mit Kindern.
    • Rabbi Jussuf 06.03.2020 18:32
      Highlight Highlight 6 Jahre?
      Gegen die 20 Jahre!
      Nur, erst nach Gaddafi (2011) wurde es noch schlimmer.

      Man hätte genug Zeit gehabt, etwas Wirkungsvolles zu unternehmen.
    • Who knows 06.03.2020 19:00
      Highlight Highlight Die meisten wissen, wie gross das Risiko ist und kommen trotzdem. Das ist doch der grösste Beweis für die hoffnungslosen Situationen in ihren Heimatländern.
  • Nonne 06.03.2020 16:57
    Highlight Highlight Wenn keine NGO Boote sie auf das Meer locken würden, gäbe es auch keine Toten.
    • Heinzbond 08.03.2020 04:05
      Highlight Highlight Dann würden die Flüchtlinge direkt vor der Küste Afrikas ertrinken undden Rassisten und rechten wäre es dann wohl egal...
  • I_am_Bruno 06.03.2020 16:54
    Highlight Highlight Das ist unglaublich. Und schlussendlich stecken dahinter Menschen / Familien, die ein einigermassen sicheres und menschenwürdiges Leben führen möchten. Ich denke, dass auch ich mit meiner Familie flüchten würde, wenn wir z.B. aus Syrien oder aus einer vergleichbaren Situation kommen.
    • banda69 06.03.2020 20:04
      Highlight Highlight @cedric

      Sie haben natürlich recht, wie immer.

      Es reicht wenn der Westen in das Kriegsgebiet Waffen liefert. Da muss man nicht auch noch unschuldige Kriegsopfer retten.
    • banda69 07.03.2020 07:39
      Highlight Highlight @cedric

      Sie Cédric, Sie unterstellen Menschen, die vor Bomben, Mord, Folter, Hunger und Elend flüchten Pflichtvergessenheit? Im Ernst?

      Aktivieren Sie, Cédric, doch bitte endlich Kopf, Herz und Ihren Verstand.
    • Rabbi Jussuf 07.03.2020 09:55
      Highlight Highlight banda
      Wie oft wird das falsche Bild denn noch kolportiert? Bei den meisten "Flüchtlingen" geht es um wirtschaftliche Vorteile, nicht um eine Flucht aus Kriegsgebieten.
      Z.B. an der Grenze in Griechenland stehen jetzt ganze 4% Syrer, die dazu noch jahrelang in der Türkei lebten. Alle anderen kommen sonstwo her und lebten ebenso jahrelang in der Türkei.
      Es gibt keinen einzigen, der direkt aus einer Kriegsregion käme.
      Selbiges gilt erst recht für die Mittelmeer"flüchtlinge".
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 06.03.2020 16:51
    Highlight Highlight Mann muss die Wirtschaft in Afrika fördern. Das geht mit mehr Freihandel und Ivestitionen. So hat es bereits China geschafft und so ist gerade Indien dabei, es zu schaffen hunderte Millionen aus der Armut zu heben.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 06.03.2020 19:59
      Highlight Highlight Pc
      in Afrika herrscht eine völlig andere Mentalität als in China oder Indien.
    • Bazzi 07.03.2020 12:56
      Highlight Highlight @044
      Ganz genau. Beuten wir den Kontinent Afrika lieber weiter aus. Mit deren Mentalität haben sie nicht anderes verdient 👍
    • PC Principal 07.03.2020 16:13
      Highlight Highlight Naja gewisse Massnahmen beginnen ja schon recht gut zu wirken, mit Mentalität hat das wohl wenig zu tun. Die Zahl der Armen in Afrika nimmt massiv ab Dank Globalisierung und Freihandel ❤️
  • Weiterdenker 06.03.2020 16:44
    Highlight Highlight Wenn man diese Zahlen den Flüchtlingen sagen würde, bevor sie die Reise antreten, würde die Zahl wahrscheinlich stark reduziert werden.

    Es ist leider so, dass die allermeisten Flüchtlinge völlig falsche Vorstellungen von Europa haben. Ihnen wird das Paradies versprochen, das es nicht gibt. Es ist wirklich enorm wichtig, dass wir die Förderung humanitärer Projekte in Flüchtlingsgebieten voranbringen, damit es weniger Fluchtgründe gibt, aber auch die Illusion des Paradieses Europa zunichte machen. Es braucht unbedingt Aufklärung. Und Massnahmen, die auch wirklich etwas bringen.
    • Satan Claws 06.03.2020 17:32
      Highlight Highlight Jede Massnahme die wirklich was bringen würde, bringt uns nur eines, weniger Geld und genau darum wird das was richtig wäre nie gemacht.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 06.03.2020 17:54
      Highlight Highlight So einer wie du kommt wohl nicht auf die Idee, dass die Zustände, woher die Flüchtenden kommen so schlecht sind, dass selbst die Gefahr im Mittelmeer zu sterben eine bessere Option darstellt, als dort zu bleiben. Es ist jedem bewusst, der in ein übervolles und schlecht ausgestattetes Boot einsteigt, was passieren kann, trotzdem tun sie das.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 06.03.2020 17:59
      Highlight Highlight Australien sendend genau zu diesem Grund Infotmations-Teams in die entsprechenden Länder.

      Man müsste sich mal die Empörung hierzulande vorstellen, wenn man so etwas auch bloss Andenken würde.
      🤷🏾‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 06.03.2020 16:14
    Highlight Highlight Die ganze Welt weiss, was gemacht werden müsste, damit das Sterben im Mittelmeer aufhören könnte. Aber keine Regierung bekämpft ernsthaft die ökonomischen Anreize!

    Die organisierte Kriminalität verdient mit diesem Geschäft mehr als im Drogenhandel – und dies mit einem geringeren Risiko und tieferen Strafen.

    So lange diese Strukturen bestehen, gibt es keine Veränderung.

    Weiter müsste der Erwerb und Handel von Booten ganz strikt reguliert und eingeschränkt werden. Eine Bewilligung nur mit Registrierung von natürlichen Personen. Hierbei müsste die EU die nordafrikanischen Staaten unterstützen.
    • mille_plateaux 06.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Wie wär's denn, stattdessen die Ursachen der Migration anzugehen? 🤷🏻
    • Perseus 06.03.2020 16:35
      Highlight Highlight Die Ursache ist wohl unser Wohlstand. Deshalb kommen die Wirtschaftsflüchtlinge übers Mittelmeer zu uns. Wie willst du das denn bekämpfen?
    • Ueli der Knecht 06.03.2020 16:47
      Highlight Highlight "Die ganze Welt weiss, was gemacht werden müsste,..."

      Wieder einmal meint MartinZH, er sei "die ganze Welt".

      Es gäbe den Migrationspakt, der notabene von der Schweiz ausgehandelt wurde, aber jetzt wegen solchen Besserwissern nicht unterschrieben wird.

      Der Migrationspakt hätte zum Zweck, die Migrationsursachen zu erkennen und zu untersuchen, und Massnahmen dagegen zu erarbeiten und zu beschliessen.

      "Aber keine Regierung bekämpft ernsthaft die ökonomischen Anreize!"

      Die ganze Welt weiss, dass Symptombekämpfung nichts bringt, und Übel an den Wurzeln bekämpft werden müssen.
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