International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigt in einem Interview die Überarbeitung der Nato-Militärstrategie aus dem Jahre 1967 an. (Archivbild)

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigt in einem Interview die Überarbeitung der Nato-Militärstrategie aus dem Jahre 1967 an. archivBild: AP

Nato-Chef Stoltenberg kündigt neue Militärstrategie an



Erstmals seit Jahrzehnten will das transatlantische Verteidigungsbündnis Nato eine neue Militärstrategie vorlegen. «Unsere Militärexperten haben diese Woche eine neue Militärstrategie für das Bündnis beschlossen.»

Dies sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg der deutschen Zeitung «Welt am Sonntag». Seit 2014 gebe es ein «neues Sicherheitsumfeld» und neue Herausforderungen im Osten und im Süden, begründete der Nato-Chef den Schritt. Zudem setze Russland die «nukleare Drohung» immer stärker gegen den Westen ein.

«Es geht darum, auch künftig voll verteidigungsbereit zu sein und Stabilität herstellen zu können. Das erfordert teilweise neue militärische Konzepte», erklärte Stoltenberg, der ehemalige Ministerpräsident von Norwegen, weiter. Die Stärke der Nato bestehe darin, «dass wir in der Lage sind, uns zu verändern, wenn es nötig ist».

Die aktuelle Militärstrategie der Nato MC 14/3 stammt nach Angaben des Blattes aus dem Jahr 1967. Details zur neuen Strategie nannte Stoltenberg keine. (kün/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die Geschichte der Nato

Das erste Mal, dass die NATO ein Land angriff

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

9
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jogurt 25.05.2019 12:49
    Highlight Highlight Eine neue Militärstrategie wäre bereits zu Zeiten von Bush, Clinton oder Obama reif gewesen. Weshalb diese grossen Nato-Strategen & Europa-Politikerinnen dies erst heuet begreifen ist mir "ein Rätsel".
  • jogurt 25.05.2019 12:43
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Walser 25.05.2019 10:11
    Highlight Highlight Die Geschichte hat uns gelehrt. Wer schutzlos ist, wird irgendwann gefressen oder Sklave von irgendwem. Europa sei geraten selbst aufzurüsten. Es gibt keine Freunde auf Länderebene. Nur Allianzen unter lauter Opportunisten.
  • flyingdutch18 25.05.2019 10:10
    Highlight Highlight Die grösste Gefahr geht derzeit vom Westen aus, vom eigenen Bündnispartner USA (Handelskrieg, Klimakrieg, Kriegsvorbereitung gegen Iran).
    • MARC AUREL 25.05.2019 13:12
      Highlight Highlight Selten so gelacht... du meinst Russland? Krim und Ostukraineschon vergessen? Wohl die grössere Gefahr...
    • Basti Spiesser 25.05.2019 15:27
      Highlight Highlight @Marc wie gehts den auf den Leuten der Krim so? Und wo ist die achso oft beschwörte Übernahme der ganzen Ukraine und der baltischen Staaten?
  • Don Harrison 25.05.2019 09:14
    Highlight Highlight Freude hat man nicht, wenn man das liest. Die Nato ist ein gefährliches Werkzeug vom Westen gegen Russland. Und die Schweiz ist im Sandwich dazwischen.
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 25.05.2019 11:29
      Highlight Highlight Falsch, von den pösen US-Imperalisten, die Europäer werden nur ausgenutzt und gegen das arme, unschuldige Russland aufgestachelt...

      Ironie off.
  • Zeit_Genosse 25.05.2019 09:12
    Highlight Highlight Die Strategie zur stetigen Anpassung an das momentane und in der Zukunft abzeichnende Umfeld müsste eigentlich längst gelten.

Analyse

Einigt das Coronavirus das zerstrittene Europa?

Der deutsch-französische Hilfsfonds ist ein Zeichen, dass die europäische Solidarität mehr ist als ein Schlagwort. Der Nationalstaat kann es nicht mehr alleine richten.

Was ist mit den Deutschen los? Jahrelang haben sie sich als die Geizkragen Europas profiliert, haben den von Schulden gebeutelten Südstaaten eine unsinnige Austeritätspolitik aufgezwungen und fürchteten vor allem einen Begriff wie der Teufel das Weihwasser: Eurobonds.

Und nun das: Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete letzte Woche gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron die Absicht, einen 500-Milliarden-Euro-Hilfsfonds auf die Beine zu stellen. Es handelt sich dabei um …

Artikel lesen
Link zum Artikel