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epaselect epa05057097 Protesters clash with riot police during a rally marking the anniversary of the killing of teenager Alexis Grigoropoulos by a Greek police officer, in Athens, Greece, 06 December 2015.  Grigoropoulos, a 15-year-old student, was killed 06 December 2008 in an apparent police shooting according to reports.  EPA/PANTELIS SAITAS

Die Polizei setzte Tränengas ein.
Bild: EPA/ANA-MPA

Autos brennen: Heftige Ausschreitungen in Athen



Bei Gedenkaktionen für einen vor sieben Jahren von einem Polizisten erschossenen Schüler ist es in Athen zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Demonstranten warfen am Sonntagabend in der griechischen Hauptstadt unter anderem Brandbomben auf Polizisten.

Zudem setzten sie Autos und Müllcontainer in Brand. Die Sicherheitskräfte setzten ihrerseits Tränengas ein. Nach Angaben lokaler Medien wurden zehn Menschen festgenommen.

epa05057250 Protesters throw stones against riot police during clashes after a rally on the anniversary of the killing of teenager Alexis Grigoropoulos by a Greek police officer, in Athens, Greece, 06 December 2015. Grigoropoulos, a 15-year-old student, was killed 06 December 2008 in an apparent police shooting according to reports, sparking rioting in the Greek capital.  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Bild: EPA/ANA-MPA

Bei den Demonstrationen wurde an den 15-jährigen Alexis Grigoropoulos erinnert. Er war am 6. Dezember 2008 in Athen von einem Polizisten erschossen worden.

In den folgenden Tagen und Wochen demonstrierten in Griechenland zehntausende Menschen gegen Polizeigewalt, dabei kam es immer wieder zu gewalttätigen Zusammenstössen. Auch bei den jährlichen Gedenkaktionen eskalierte die Situation bereits mehrmals.

Im Vorfeld des diesjährigen Gedenktages hatten die Sicherheitskräfte bereits Ausschreitungen befürchtet, weil ein inzwischen wegen eines Raubes im Gefängnis sitzender Freund von Grigoropoulos die anarchistische Szene aufgerufen hatte, dem Staat und der Mittelklasse des Landes «den Krieg zu erklären». Deshalb waren in Athen 5000 Polizisten im Einsatz, die U-Bahn-Stationen im Zentrum blieben vorsichtshalber geschlossen. (sda/afp)

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