International
Grossbritannien

Grossbritannien: Schlagzeuger von Blut will ins Parlament

Schlagzeuger von Blur will für Labour ins britische Parlament

07.03.2024, 15:1407.03.2024, 15:15
Blur performs at Wembley Stadium in London on Saturday July 8, 2023. (Ian West/PA via AP)
Blur bei einem Konzert im Wembley Stadion in London vergangenen Sommer. Der Schlagzeuger will nun in die Politik.Bild: keystone

Der Schlagzeuger der britischen Band Blur, Dave Rowntree, will für die Oppositionspartei Labour bei der nächsten Wahl ins Parlament einziehen.

«Ich bin absolut begeistert, dass ich ausgesucht wurde als @uklabour Kandidat für Mid Sussex!», schrieb er am Mittwochabend bei Instagram und auf X (früher Twitter). «Jetzt beginnt die Arbeit.»

Die Briten müssen spätestens im Januar 2025 ein neues Parlament wählen, ein genaues Datum steht bisher nicht fest. Der von Rowntree genannte Wahlkreis liegt derzeit in der Hand der Konservativen Partei, die mit Premierminister Rishi Sunak auch die Regierung stellt.

Die Britpopband Blur hatte im vergangenen Jahr erstmals seit mehreren Jahren neue Musik veröffentlicht. Das Album «The Ballad Of Darren» erschien im Sommer. Rowntree, der bereits früher fürs Unterhaus kandidiert hatte, veröffentlichte im vergangenen Jahr auch ein Soloalbum mit dem Titel «Radio Songs». (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Warum Genf und die G7-Gegner sich wegen einer Brücke in die Haare geraten
Die Genfer Behörden haben entschieden: Die Demo gegen den G7-Gipfel darf nicht über die Mont-Blanc-Brücke ziehen. Besonders eine Begründung sorgt bei den Organisatoren für Kopfschütteln: Die Brücke sei statisch zu fragil. Der Kanton spricht von einer «Scheindebatte». watson hat bei einem Experten nachgefragt.
Zwar haben die Genfer Behörden die Anti-G7-Demonstration vom 14. Juni bewilligt, doch über die Route wird heftig gestritten. Der Genfer Staatsrat hat entschieden, dass der Demonstrationszug ausschliesslich am rechten Seeufer stattfinden darf. Die Organisatoren wollten hingegen auch durch die linke Seeseite ziehen. Die von ihnen gewünschte «U-Route» entlang des Genfersees wurde abgelehnt – genauso wie die Überquerung der Mont-Blanc-Brücke.
Zur Story