International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hongkongs Regierungschefin signalisiert Gesprächsbereitschaft



Mehr als eine Million Demonstranten sind in Hongkong erneut auf die Strasse gegangen. US-Präsident Donald Trump hat China davor gewarnt mit Gewalt gegen die Proteste vorzugehen. (Foto: Jerome Favre/EPA)

Bild: EPA

Vor dem Hintergrund anhaltender Massenproteste der Demokratiebewegung in Hongkong hat die chinatreue Regierungschefin Carrie Lam Gesprächsbereitschaft signalisiert. Lam kündigte am Dienstag eine «Plattform zum Dialog an».

Sie und ihre Regierung seien «entschlossen, zuzuhören, was die Leute uns zu sagen haben». Dabei machte die Regierungschefin allerdings kein konkretes Angebot an die Protestbewegung. Es gehe um einen Dialog «mit Menschen aus allen Lebensbereichen».

Am Wochenende waren in der früheren britischen Kronkolonie mit ihren 7.5 Millionen Einwohnern mehr als eine Million Menschen friedlich auf die Strassen gegangen. Die Proteste für Freiheit und Demokratie dauern bereits seit zweieinhalb Monaten.

Hongkongs Regierungschefin Carrie Lam hat am Dienstag eine Dienstag eine

Regierungschefin Carrie Lam. Bild: AP

Hongkong gehört seit dem Abzug der Briten 1997 wieder zu China. Als Sonderverwaltungszone hat es eigentlich noch bis 2047 umfangreiche Sonderrechte garantiert. Viele fürchten nun darum. Forderungen der Demonstranten sind freie Wahlen und eine unabhängige Untersuchung von Polizeigewalt bei früheren Demonstrationen. Aus der Menge wurden aber auch Rufe nach Unabhängigkeit laut.

Lam sagte, dass es eine Untersuchung der seit dem 9. Juni andauernden Proteste und der damit verbundenen Beschwerden gegen die Polizei geben werde. Diese solle jedoch von der Aufsichtsbehörde der Polizei und nicht, wie von Demonstranten gefordert, von einer unabhängigen Stelle durchgeführt werden.

Hongkong: Neuste Bilder der Proteste und vom Generalstreik

Anders als in den Wochen zuvor kam es bei den Protesten am Wochenende nicht zu nennenswerten Ausschreitungen. Die Demonstranten bauten keine Barrikaden. Die Polizei verzichtete auf den Einsatz von Tränengas, was als Zeichen der Entspannung gewertet wurde. In dieser Woche soll es mit kleineren Protesten weitergehen. Für den 31. August riefen die Veranstalter zu einer neuen Grosskundgebung auf. (aeg/sda/dpa)

Bilder des Protestes in Hongkong vom Sonntag, 16. Juni 2019:

Die Megastadt Hongkong kommt nicht zur Ruhe

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 20.08.2019 19:06
    Highlight Highlight Aufgepasst!
    Am "Gesprächsangebot" ist so ziemlich alles falsch, was falsch sein kann!
    "Gespräche" mit solchen skrupellosen Machtmenschen und Marionetten von noch höher gestellten Machtmenschen sind immer Fallen!
    Was könnte die Falle sein?
    Sie wollen die herausfinden, wer die führenden Agitatoren und AktivistInnen der Hongkonger Demokratiebewegung sind. Und dann werden diese verhaftet und als ausländische Agenten und Terroristen weggesperrt.
    So läuft das doch jeweils!
    Ausserdem werden mit dieser Inszenierung den führenden PolitikerInnen im Westen unangenehme Fragen erspart...
  • Whalesharkking 20.08.2019 15:58
    Highlight Highlight Drittes Bild Vertipper "Tränengas ranate"
  • snowleppard 20.08.2019 10:54
    Highlight Highlight Sehr bewundernswert diese Hongkonger !!!

Tausende Studenten blockieren Unis und Schulen in Hongkong

In Hongkong hat es am Montag erneut Massenkundgebungen gegen die Regierung gegeben, die vor allem von Studenten und Schülern getragen wurden. Schwarzgekleidete Demonstranten blockierten zudem im morgendlichen Berufsverkehr die Türen zahlreicher U-Bahnen und hielten sie so von der Weiterfahrt ab.

Dies führte zu erheblichen Verspätungen. Das Hongkonger U-Bahn-Netz wird täglich von Millionen Fahrgästen genutzt.

Der Studentenstreik begann am ersten Tag nach den Hochschulferien. «Ich glaube nicht, …

Artikel lesen
Link zum Artikel