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Wieso Chris Herbert im Irak ein Bein verlor und sein Einsatz für Muslime nun viral geht



Chris Herbert trägt eigentlich recht viel mit Humor: 2007 hat der damals 17-jährige Brite im Irak-Krieg sein rechtes Bein verloren – sein Facebook-Profilbild zeigt ihn am Boden liegend, während sich ein aufblasbarer Gummi-Hai an seinem Beinstumpf zu schaffen macht.

Chris Herbert britischer Irak-Veteran

Chris Herbert nimmt seine eigene Verletzung aufs Korn.
Bild: Facebook

Doch irgendwann wird es auch dem Mann aus Portsmouth zu viel: In einem Facebook-Post hat er sich jüngst darob ereifert, dass die Leute von ihm offenbar Rassismus erwarten würden, weil er seine Verletzung einem Muslim zu verdanken habe. Offenbar wollte eine islamophobe Gruppierung den Veteran der britischen Armee als Poster-Boy gewinnen:

Also setzte er sich an den Computer und teilte seinen Ärger mit der Welt – in Form eines Facebook-Posts. Und dieser wurde in der Folge zehntausendfach geteilt:

Ja, er sei von einem Muslim in die Luft gejagt worden, und ja, er habe dabei sein Bein verloren, schreibt Herbert. Doch dann folgt eine eindrückliche Aufzählung:

Auch Harry-Potter-Schöpferin J. K. Rowling fand den Post lesenswert.

All dieser Erfahrungen zum Trotz, hasse er doch auch keine weissen Briten, schrieb Herbert weiter: «Wenn ihr eine ganze Menschengattung hassen wollt wegen der Taten einiger Blödmänner, tut das, aber lasst mich dabei aus dem Spiel.» Peng. (kad)

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