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Italien und Slowakei: Mehrere Tote durch Lawinen in Europa

Italien und Slowakei: Mehrere Tote durch Lawinen in Europa

Bei einem Lawinenunglück in den Alpen sind mindestens zwei Skifahrer ums Leben gekommen. Im italienischen Aostatal konnte die Bergwacht einen 31 Jahre alten Mann nur noch tot aus den Schneemassen bergen.
15.02.2026, 19:4916.02.2026, 03:41

Ein etwa gleichaltriger Mann starb kurz danach. Ein weiterer Skifahrer musste mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus nach Turin gebracht werden. Den Rettungsdiensten zufolge ist der 35-Jährige in kritischem Zustand.

Die Lawine hatte sich am Vormittag gegen 11.00 Uhr oberhalb des Ortes Courmayeur gelöst. Die Skifahrer waren abseits der präparierten Pisten in einem Seitental unterwegs. Die Gegend wird oft für Abfahren im Tiefschnee genutzt. Nach Angaben der Bergwacht kommen alle drei Opfer aus Frankreich. Die Lawinengefahr war zum Zeitpunkt des Unglücks nicht als besonders hoch eingeschätzt worden.

Weitere Lawine im Trentino

In der norditalienischen Region Trentino ging am Sonntag in den Alpen ebenfalls eine Lawine ab. Dort gelang es nach Angaben der Rettungsdienste anderen Skifahrern aus eigener Kraft, eine verschüttete Person aus den Schneemassen zu ziehen. Seit Beginn des Winters hatten sich in den Alpen bereits mehrere tödliche Unglücke beim Abgang von Lawinen ereignet. Dabei kamen auch mehrere Deutsche ums Leben.

Lawinentoter auch in der polnischen Hohen Tatra

Auch im slowakisch-polnischen Grenzgebirge Hohe Tatra gab es am Wochenende erneut ein tödliches Lawinenunglück, wie die Nachrichtenagentur PAP berichtete. 59 Mitglieder des polnischen Bergrettungsdienstes TOPR hatten seit Samstagnachmittag nach einem vermissten Bergsteiger gesucht. Auf Facebook wurden zudem andere Bergtouristen um Hinweise auf den Verbleib des Mannes mit einer farblich auffallenden Ausrüstung gebeten.

Am Sonntag mussten die Bergretter jedoch mitteilen, dass der Vermisste tot unter einer Lawine gefunden worden sei. Der Mann ist bereits der vierte Lawinentote in der Hohen Tatra innerhalb von neun Tagen. Davor waren auf der slowakischen Seite zwei ungarische Touristen und ein Tscheche bei Lawinenabgängen gestorben. (sda/dpa)

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