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Fall Amanda Knox: Italienisches Gericht verschiebt Urteil auf Freitag



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Amanda Knox: «Der Engel mit den Eisaugen»
quelle: epa/epa file / pietro crocchioni
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Das italienische Kassationsgericht wird erst am Freitag das Urteil im Fall Amanda Knox sprechen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Das oberste Gericht in Italien hatte am Mittwoch mit den entscheidenden Beratungen im Fall Amanda Knox begonnen. Der Kassationsgerichtshof in Rom muss entscheiden, ob die Verurteilung von Knox und Raffaele Sollecito zu langen Haftstrafen wegen Mordes Bestand hat.

Die 27-jährige US-Amerikanerin und ihr Ex-Freundes Sollecito waren letztes Jahr zu 28 Jahren und sechs Monaten beziehungsweise zu 25 Jahren Haft verurteilt worden. Ihnen wird der Mord an einer britischen Austauschstudentin vorgeworfen. 

Beide legten Berufung ein und beteuerten ihre Unschuld. Möglich ist, dass die Richter die Verurteilung bestätigen oder den spektakulären Fall wieder an ein anderes Gericht zurückverweisen. Als unwahrscheinlich gilt, dass sie direkt einen Freispruch anordnen. 

Während Knox bei der Entscheidung nicht anwesend sein wird, kam der Italiener Sollecito am Mittwoch ins Gericht – umringt von Journalisten. Seit einem Freispruch aus dem Jahr 2011 ist Knox in ihrer Heimat USA.

Die Britin Meredith Kercher war Anfang November 2007 in der italienischen Stadt Perugia ermordet worden. Als Einziger wurde in diesem Fall bisher der Ivorer Rudy Guede rechtskräftig verurteilt. Er sitzt wegen Beihilfe zum Mord 16 Jahre Haft ab. (aeg/sda/dpa)

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