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This undated booking photo provided by the Newport Beach, Calif., Police Department shows Peter Chadwick. Authorities say they believe the millionaire fugitive charged with killing his wife in California spent the past four years in Mexico until intense media coverage led to hundreds of tips and eventually his capture. Newport Beach police Chief Jon Lewis said Tuesday, Aug. 6, 2019, that 55-year-old Chadwick was detained by Mexican authorities Sunday and flown to California on Monday. (Newport Beach Police Department via AP)
Peter Chadwick

Peter Chadwick war seit 2015 untergetaucht. Bild: AP

Mordverdächtiger US-Millionär nach jahrelanger Flucht festgenommen



Ende einer jahrelangen Fahndung: Nach mehr als vier Jahren auf der Flucht ist der US-Millionär Peter Chadwick wegen des mutmasslichen Mordes an seiner Frau in Mexiko festgenommen worden.

Ein Hinweis habe zur Ergreifung des 55-Jährigen nahe Mexiko-Stadt geführt, erklärte die Polizei bei einer Pressekonferenz am Dienstag (Ortszeit).

Orange County District Attorney Todd Spitzer holds up pictures of the home of Peter Chadwick and the dumpster where his wife's body was found during a news conference in Santa Ana, Calif., on Tuesday, Aug 6, 2019.  Authorities say Chadwick, charged with strangling his wife has been captured after being on the run for the past four years. Chadwick was charged with his wife's 2012 murder and released on bail. He skipped a court appearance in 2015.  (Jeff Gritchen/The Orange County Register via AP)

Orange County Bezirksstaatsanwalt Todd Spitzer hält Bilder vom Haus von Peter Chadwick und dem Müllcontainer hoch, wo die Leiche seiner Frau gefunden wurde. Bild: AP

Der britischstämmige Millionär war nach Angaben des Bezirksstaatsanwalts von Orange County einer der meistgesuchten Kriminellen der USA. Auf ihn war eine Belohnung von 100'000 Dollar ausgeschrieben. Chadwick wurde an die USA ausgeliefert.

Chadwicks Frau war 2012 ermordet worden. Der Millionär hatte in Vernehmungen bei der Polizei behauptet, die dreifache Mutter sei von einem Handwerker getötet und er selbst als Geisel genommen worden. Der Mörder habe ihn gezwungen, nach Mexiko zu fahren, um die Leiche zu entsorgen.

Eine Million Dollar Kaution

Die Ermittler glaubten ihm jedoch nicht. So fanden sie Kratzspuren an Chadwicks Hals und getrocknetes Blut unter seinen Fingernägeln. Auch im Haus des Paares in Kalifornien deutete vieles auf ein Verbrechen hin. Chadwick fuhr die Beamten schliesslich zu einem Müllcontainer nahe San Diego, wo er die Leiche versteckt hatte.

Die Polizei geht davon aus, dass der Millionär seine Frau im Streit um die finanziellen Folgen einer Scheidung erwürgte. Gegen eine Kaution in Höhe von einer Million Dollar kam Chadwick, der sein Vermögen mit Immobilien gemacht hat, im Dezember 2012 auf freien Fuss. Seinen britischen und seinen amerikanischen Pass gab er ab.

Falsche Spur gelegt

Doch 2015 türmte er. Zuvor hatte er sich offenbar mit Büchern darüber informiert, wie man seine Identität wechselt und auf der Flucht überlebt. Nach Angaben der Ermittler versuchte Chadwick die Polizei auf eine falsche Fährte zu locken, indem er Hinweise hinterliess, dass er sich nach Kanada abgesetzt haben könnte. Offenbar lebte er jedoch all die Jahre in Mexiko.

Bei Chadwick wurden mehrere gefälschte Ausweise gefunden. Er lebte in einer grossen Wohnung in Puebla, einer bei US-Auswanderern beliebten Stadt nahe Mexiko-Stadt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm nun lebenslange Haft. (sda/afp)

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5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Freebee 07.08.2019 14:16
    Highlight Highlight Wieso kommt ein mutmasslicher Moerder gegen eine Million frei? Heisst das, man kann sich freikaufen? Best legal system in the world
  • Sharkdiver 07.08.2019 12:59
    Highlight Highlight Einer der meist gesuchte US Bürger liest Bücher über das Identität wechseln und so und lebt danach an einem Ort wo es von US Bürger wimmelt. Risiko dass einer das Fandungsbild kennt ist doch gross🤦‍♂️
    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 07.08.2019 15:30
      Highlight Highlight Hört sich vielleicht Rassistisch an, ist nicht Rassistisch gemeint, aber ist leider so zum Grossteil;

      Du sagst es, is auch nicht verwunderlich, US Bürger.
  • Unicron 07.08.2019 12:40
    Highlight Highlight Hat sich also, so alles in allem gesagt, eher nicht gelohnt, ne?
  • Th. Dörnbach 07.08.2019 12:23
    Highlight Highlight Die Bildstrecke zu Europas Meistgesuchten solltet ihr mal updaten.

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