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epa04648590 An undated handout picture made available by the Singapore newspaper 'The Strait Times' on 05 March 2014 of the vandalised SMRT train at Bishan Depot that resulted in the arrest of two Germans, in Singapore. Two German men were sentenced on 05 March 2015 to nine months imprisonment and three strokes of the cane for breaking into a depot and spray-painting a metro train. The men from the eastern German city of Leipzig, aged 22 and 21, pleaded guilty to one count of vandalism and two counts of trespassing each. They cannot be named under privacy guidelines in Germany.  EPA/THE STRAITS TIMES / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE , SINGAPORE OUT

Die Staatsanwaltschaft warf zwei Deutschen vor, im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot eingedrungen und dort diesen Bahnwagen besprüht zu haben. Bild: EPA/THE STRAITS TIMES

Für dieses Graffiti gibt es drei Stockschläge und neun Monate Knast



Zwei Deutsche sind in Singapur wegen Graffiti-Sprayens zu neun Monaten Haft und drei Stockschlägen verurteilt worden. Die beiden hätten ihr Vergehen vorsätzlich begangen und den Tatort vorher ausgespäht, sagte der Richter. Das Strafmass gelte zudem als Abschreckung.

Die Verteidigung der beiden hatte auf fünf Monate Haft und drei Stockschläge plädiert. Die 21 und 22 Jahre alten Männer hatten sich schuldig bekannt. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot eingedrungen und dort einen Bahnwagen besprüht zu haben.

2010 war ein Schweizer wegen des gleichen Vergehens zu fünf Monaten Haft und drei Stockschlägen verurteilt worden. Die Prügelstrafe wird mit einem Rohrstock auf den nackten Hintern ausgeführt. (whr/sda/dpa) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Cever 05.03.2015 16:16
    Highlight Highlight Haha den Sprayern. Da muss ich unbedingt hin und mich mit den polizisten mal unterhalten. Ich bringe ihnen auch Schokolade mit. Super Land.
  • Lowend 05.03.2015 15:36
    Highlight Highlight Ein derart schlechtes Graffitti gehört wirklich bestraft!
  • zombie1969 05.03.2015 15:33
    Highlight Highlight Andere Länder andere Sitten. Singapur ist ein erstklassiger Staat mit hoher Lebensqualität und hat viel zu bieten. Gut so, dass denen kräftig der Hintern versohlt wird und sie danach abgeschoben werden. So bleibt Singapur frei von Dreck und Schmierereien. So sollte man auch in der CH mit unerwünschten anwesenden Kriminellen verfahren. Hart bestrafen und abschieben. Das würde als Nebeneffekt einiges an Transferleistungen einsparen und so die Steuerzahler entlasten und die Lebensqualität würde in der CH auch wieder etwas steigen.
    • Inti 05.03.2015 16:00
      Highlight Highlight Oh ja, führen wir am besten hier in der Schweiz die Prügelstafe wieder ein, auch noch ein bisschen Folter gefällig?
      Am besten ein Rechtssystem wie im Mittelalter, dann hätten wir armen Schweizer endlich wieder mehr Lebensqualität...

      Ihr Konservativen seid diejenigen die unser Schweizer Wertesystem der Demokratie, des Rechtsstaates, der Toleranz permanent gefährden und einen Unrechtstaat aus der Schweiz machen wollt.
    • Paddel 05.03.2015 16:17
      Highlight Highlight Aus meiner sicht ist die Schweiz ein sehr fortschrittliches Land auf hohem Niveau. Warum sollte man sich nun auf das Niveau von Knallköpfen begeben um die eigene Lebensqualität zu steigern?
    • Moe Mentmal 05.03.2015 16:22
      Highlight Highlight Genau! Weg mit der liberalen, freien Gesellschaft, her mit dem autokratischen Überwachungsstaat. Das bisschen Freiheit opfern wir gerne, um Vandalismus und Kleinkriminalität zu bekämpfen.
      Schlimm ist, dass wohl mehr Leute in der Schweiz so denken. Aber Freiheit ein Gut, dass man erst zu schätzen lernt, wenn man es verliert.
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