International
Justiz

Für dieses Graffiti gibt es drei Stockschläge und neun Monate Knast

Die Staatsanwaltschaft warf zwei Deutschen vor, im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot eingedrungen und dort diesen Bahnwagen besprüht zu haben.
Die Staatsanwaltschaft warf zwei Deutschen vor, im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot eingedrungen und dort diesen Bahnwagen besprüht zu haben.Bild: EPA/THE STRAITS TIMES

Für dieses Graffiti gibt es drei Stockschläge und neun Monate Knast

05.03.2015, 14:3305.03.2015, 14:42
Mehr «International»

Zwei Deutsche sind in Singapur wegen Graffiti-Sprayens zu neun Monaten Haft und drei Stockschlägen verurteilt worden. Die beiden hätten ihr Vergehen vorsätzlich begangen und den Tatort vorher ausgespäht, sagte der Richter. Das Strafmass gelte zudem als Abschreckung.

Die Verteidigung der beiden hatte auf fünf Monate Haft und drei Stockschläge plädiert. Die 21 und 22 Jahre alten Männer hatten sich schuldig bekannt. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen vor, im November vergangenen Jahres in ein U-Bahn-Depot eingedrungen und dort einen Bahnwagen besprüht zu haben.

2010 war ein Schweizer wegen des gleichen Vergehens zu fünf Monaten Haft und drei Stockschlägen verurteilt worden. Die Prügelstrafe wird mit einem Rohrstock auf den nackten Hintern ausgeführt. (whr/sda/dpa) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
    Trump will «US-Siege» bei Weltkriegen feiern + Zoll-Blockade im Senat scheitert knapp
    Unter Präsident Trump bleibt kaum ein Stein auf dem anderen. Hier findest du die aktuellen Entwicklungen rund um seine zweite Amtszeit.
    Zur Story