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Kolumbiens Armee setzt Luftangriffe auf FARC-Rebellen aus

Kolumbiens Armee setzt Luftangriffe auf FARC-Rebellen aus

26.07.2015, 06:2626.07.2015, 06:26

Die kolumbianische Armee stellt ihre Luftangriffe auf Stellungen der FARC-Rebellen vorerst ein. Er habe ein Ende der Bombardements angeordnet, sagte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos am Samstag beim Besuch eines Marinestützpunkts in Cartagena. Die Angriffe würden mit sofortiger Wirkung ausgesetzt.

Die kolumbianische Regierung verhandelt seit November 2012 mit den Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) über ein Friedensabkommen. Die Gespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna wurden am Donnerstag wieder aufgenommen. Am Montag hatten die Rebellen eine einseitige Waffenruhe ausgerufen.

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Bereits im März hatte die Armee die Luftangriffe auf Lager der Rebellen ausgesetzt. Als FARC-Kämpfer im April elf Soldaten töteten, ordnete Santos jedoch eine Wiederaufnahme der Luftangriffe auf mutmassliche Stellungen der Rebellen an. Diese weiteten ihrerseits die Angriffe auf Sicherheitskräfte aus. Am 12. Juli vereinbarten beide Seiten aber, Schritte zur Deeskalation zu unternehmen, und eine neue Herangehensweise bei den Gesprächen in Havanna zu erproben.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens kämpfen seit einem halben Jahrhundert gegen den Staat und Grossgrundbesitzer. In dem längsten Konflikt Lateinamerikas wurden bei Kämpfen zwischen linken Guerilleros, rechten Paramilitärs, Drogenkartellen und den staatlichen Sicherheitskräften etwa 220'000 Menschen getötet und mehr als sechs Millionen weitere aus ihren Häusern vertrieben. (sda/afp)

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