International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kolumbiens Armee setzt Luftangriffe auf FARC-Rebellen aus



Die kolumbianische Armee stellt ihre Luftangriffe auf Stellungen der FARC-Rebellen vorerst ein. Er habe ein Ende der Bombardements angeordnet, sagte Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos am Samstag beim Besuch eines Marinestützpunkts in Cartagena. Die Angriffe würden mit sofortiger Wirkung ausgesetzt.

Die kolumbianische Regierung verhandelt seit November 2012 mit den Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) über ein Friedensabkommen. Die Gespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna wurden am Donnerstag wieder aufgenommen. Am Montag hatten die Rebellen eine einseitige Waffenruhe ausgerufen.

Bereits im März hatte die Armee die Luftangriffe auf Lager der Rebellen ausgesetzt. Als FARC-Kämpfer im April elf Soldaten töteten, ordnete Santos jedoch eine Wiederaufnahme der Luftangriffe auf mutmassliche Stellungen der Rebellen an. Diese weiteten ihrerseits die Angriffe auf Sicherheitskräfte aus. Am 12. Juli vereinbarten beide Seiten aber, Schritte zur Deeskalation zu unternehmen, und eine neue Herangehensweise bei den Gesprächen in Havanna zu erproben.

Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens kämpfen seit einem halben Jahrhundert gegen den Staat und Grossgrundbesitzer. In dem längsten Konflikt Lateinamerikas wurden bei Kämpfen zwischen linken Guerilleros, rechten Paramilitärs, Drogenkartellen und den staatlichen Sicherheitskräften etwa 220'000 Menschen getötet und mehr als sechs Millionen weitere aus ihren Häusern vertrieben. (sda/afp)

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Komplett auf sich alleine gestellt – diese 6 Schweizer versuchen, nach Hause zu kommen

Geschlossene Flughäfen, Ausgangssperren, Informationschaos: Tausende Schweizer stecken zurzeit im Ausland fest. Das EDA überlässt sie momentan noch mehrheitlich sich selbst. watson hat mit sechs betroffenen Schweizern gesprochen, darunter auch mit unserem Nachtredaktor in Thailand.

«Schweizerinnen und Schweizer, die in die Schweiz zurückkehren wollen, müssen sich nun beeilen.» Mit diesen dramatischen Worten forderte Bundesrat Ignazio Cassis am Dienstag in einer Videobotschaft alle Schweizer im Ausland dazu auf, nach Hause zu kommen. Ansonsten laufen sie Gefahr, im Ausland blockiert zu bleiben.

Diese Gefahr wurde bereits für viele zur Realität. Genaue Zahlen, wie viele Schweizer zurzeit im Ausland sind, gibt es nicht. Auf der Plattform Itineris des Aussendepartements (EDA) …

Artikel lesen
Link zum Artikel