International
Lateinamerika

Hurrikan «Fiona» verursacht grosse Schäden in Puerto Rico

Hurrikan «Fiona» verursacht grosse Schäden in Puerto Rico

19.09.2022, 05:43
Mehr «International»

Der Hurrikan «Fiona» hat in Puerto Rico einen kompletten Stromausfall und massive Schäden verursacht. Heftige Regenfälle hätten Erdrutsche ausgelöst, sagte Gouverneur Pedro Pierluisi an einer Pressekonferenz am Sonntagabend.

A home is submerged in floodwaters caused by Hurricane Fiona in Cayey, Puerto Rico, Sunday, Sept. 18, 2022. According to authorities three people were inside the home and were reported to have been re ...
Ein Haus in Cayey, Puerto, Rico ist komplett von Wasser umgeben. Den Behörden zufolgen hatten die Bewohner gerettet werden können.Bild: keystone

Die Schäden seien in mehreren Regionen katastrophal. Strassen seien durch umgestürzte Bäume und Strommasten blockiert. In der Stadt Utuado stürzte zudem eine Brücke ein. Der Hurrikan war am Nachmittag an der Südwestküste der Karibikinsel mit Windgeschwindigkeiten von 140 Stundenkilometern auf Land getroffen.

Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) warnte, die Niederschlagsmengen würden in Puerto Rico und Teilen der östlichen Dominikanischen Republik zu lebensbedrohlichen Sturzfluten und Überschwemmungen in den Städten sowie zu Schlammlawinen und Erdrutschen in höher gelegenen Gebieten führen.

Wegen des Hurrikans fiel auf der gesamten Insel Puerto Rico der Strom aus. Rund 196'000 Menschen waren nach Behördenangaben wegen des Stromausfalls und der Überschwemmungen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. US-Präsident Joe Biden rief den Notstand für das US-Aussengebiet aus.

Am Montag könnte der Hurrikan laut Wettervorhersagen die Dominikanische Republik erreichen. Das NHC warnte auch dort vor katastrophalen Überschwemmungen. In den nächsten 48 Stunden könnte sich der Hurrikan weiter verstärken. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Schüsse von türkischer Seite: Griechischer Grenzsschützer verletzt
Ein griechischer Grenzschutzbeamter an der Grenze zur Türkei ist von der türkischen Seite der Grenze aus angeschossen worden.

Die Grenzpatrouille sei am Samstag «von Unbekannten auf türkischer Seite beschossen» worden, teilte die griechische Polizei mit.

Zur Story