International
Lateinamerika

Wirbelsturm «Franklin» erreicht Dominikanische Republik

Wirbelsturm «Franklin» erreicht Dominikanische Republik – einige Gebiete evakuiert

23.08.2023, 15:5423.08.2023, 15:54

Der Tropensturm «Franklin» hat in der Dominikanischen Republik Land erreicht. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Kilometern pro Stunde war das Sturmzentrum am Mittwochmorgen (Ortszeit) nahe der südlichen Hafenstadt Barahona, wie das US-Hurrikanzentrum (NHC) berichtete.

People walk through a street flooded by the rains of Tropical Storm Franklin in Santo Domingo, Dominican Republic, Tuesday, Aug. 22, 2023. (AP Photo/Ricardo Hernandez)
Eine überflutete Strasse in der Stadt Santo Domingo. Bild: keystone

«Franklin» brachte demnach der Insel Hispaniola, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, sehr starken Regen.

In der Dominikanischen Republik wurden gefährdete Gebiete evakuiert. Die Regierung teilte mit, rund 23'000 Helfer seien im Einsatz, mehr als 2700 Notunterkünfte stünden bereit.

In Haiti arbeitete die Regierung mit Hilfsorganisationen zusammen, um die Binnenflüchtlinge in Sicherheit zu bringen und zu versorgen, wie Übergangspremierminister Ariel Henry mitteilte.

Wegen heftiger Bandengewalt gibt es nach UN-Angaben etwa 200'000 innerhalb Haitis Vertriebene, davon rund 130 000 in der Hauptstadt Port-au-Prince. Das arme Land ist für Naturkatastrophen und Klimafolgen besonders anfällig, die Abholzung erhöht das Risiko von Erdrutschen.

Nach Angaben des NHC wurde erwartet, dass «Franklin» im Laufe des Mittwochs Richtung Norden über Hispaniola hinweg zieht und das Sturmzentrum bis zur Nacht wieder den Atlantik erreicht. Auch für die Turks- und Caicosinseln galt eine Tropensturmwarnung.

Die Saison tropischer Wirbelstürme dauert im Atlantik von Juni bis November. Ab andauernden Windgeschwindigkeiten von 119 Stundenkilometern ist von einem Hurrikan die Rede. Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
BlackRock-Boss Fink liebäugelt mit WEF-Abschied aus Davos – das hält Trump davon
Der amerikanische Co-Präsident des WEF, Larry Fink, erwägt Alternativen zu Davos. Jetzt zeigen interne Informationen, was sein «Freund» Donald Trump dazu meint.
Sind die Tage des Weltwirtschaftsforums in Davos gezählt? Larry Fink, Co-Präsident des WEF und Chef des Vermögensverwalters BlackRock, hat eine Debatte über mögliche andere Standorte vom Zaun gerissen.
Zur Story