Wohnung des Fahrers wird durchsucht + Kein Hinweis auf Terror + 3 Tote, viele Verletzte
Was wir bislang wissen:
- Ein Kleinlaster ist in der Altstadt von Münster in eine Menschengruppe gefahren
- Die Polizei korrigierte die Zahl der Verletzten auf rund 20, 6 davon schwer.
- Zwei Menschen kamen bei dem Zwischenfall ums Leben. Unter den drei Toten ist auch der Fahrer. Zunächst war von insgesamt 4 Toten die Rede.
- Der Fahrer des Kleinlasters hat sich gemäss Polizeiangaben vor Ort erschossen.
- Gemäss Medienberichten gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Beim mutmasslichen Täter soll es sich um einen Deutschen handeln, der psychisch auffällig gewesen sein soll.
Auto rast in Menschenmenge: Tote und Verletzte in Münster
Spekulationen um mögliches Motiv
Sondereinheit vor der Wohnung des mutmasslichen Täters
Was wir über den mutmasslichen Täter wissen
– 48 Jahre alt gewesen sein (Quellen: FAZ, Spiegel, ein Rechercheverbund aus Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR)
– psychisch labil sein (Quellen: dpa, sueddeutsche.de)
– Deutscher sein (Quellen: dpa, ZDF, sueddeutsche.de, Reuters)
– vor kurzem einen Selbstmordversuch unternommen haben (Quelle: ZDF)
– keinen terroristischen Hintergrund haben (Quelle: SZ/NDR/WDR)
– Der Kleintransporter soll auf den mutmasslichen Täter zugelassen sein. (Quelle: ZDF)
– Die Wohnung des Mannes soll nach Sprengstoff durchsucht werden. (Quelle: sueddeutsche.de, Spiegel)
Details zum Täter und Tathergang
Immer mehr Details deuten darauf hin, dass es sich um eine Einzeltat handelt. Bei dem Mann am Steuer des Kleintransporters handelt es sich um einen psychisch labilen Einzeltäter. Er wurde am 1. Mai 1969 in Olsberg im Sauerland geboren und wohnte nahe dem Tatort in Münster.
Polizei durchsucht noch immer das Fahrzeug
Grossandrang nach Blutspende-Aufruf
Danke für eure überwältigende Unterstützung - wir haben bereits einen solchen Andrang, dass wir den Aufruf aussetzen können. Danke an alle, die jetzt da sind, und an die, die unseren Aufruf geteilt haben. #Blutspende #Muenster
— Uniklinik Münster (@UK_Muenster) April 7, 2018
Blick auf den Tatort
#Münster ramming incident LATEST:
— RT (@RT_com) April 7, 2018
- Several dead
- Around 30 injured
- Nature of the incident remains 'unclear'
- Driver committed suicide
- Authorities not looking for any further suspects
- Danger is likely to be over https://t.co/Q3jQHZZNum pic.twitter.com/fo6puh6QVJ
Kein terroristischer Hintergrund
Die Uniklinik Münster ruft zum Blutspenden auf
+++Wichtige Information +++
— Uniklinik Münster (@UK_Muenster) April 7, 2018
Aufgrund des Großeinsatzes in Münster ist unsere Blutspende (Domagkstraße 11) ab 19 Uhr geöffnet.
Für weitere Informationen verweisen wir auf die Kollegen der @Polizei_nrw_ms
Die Polizei ruft immer noch zu Zurückhaltung auf
#Kiepenkerl #Münster Bitte den Bereich der Innenstadt meiden. Wir sind für Euch vor Ort und informieren Euch sobald wir weitere gesicherte Informationen haben. Bitte beteiligt Euch nicht an Spekulationen und verbreitet keine Videos und Bilder über Twitter und Facebook.
— Polizei NRW MS (@Polizei_nrw_ms) April 7, 2018
Verdächtiger Gegenstand im Van
Bundesinnenministeriums bestätigt vier Tote
Die Situation in der Altstadt von Münster
GERMAN VEHICLE ATTACK
— NewsAlertHQ (@NewsAlertHQ) April 7, 2018
- Downtown #Münster
- Van plowed into people
- 3 deaths, 50 injured
- Driver committed suicide
- Motive still unknown
- People told to avoid the area
- Active investigation ongoing
- People told to not speculate on information pic.twitter.com/YZYedSxBz2
Keine Hinweise auf weitere Täter
Polizei kämpft gegen Spekulationen
#Kiepenkerl #Münster Bitte keine Gerüchte über Twitter und Facebook. Wir sind vor Ort. Bitte verlasst den Bereich der Innenstadt und geht nach Hause. Wir informieren Euch hier.
— Polizei NRW MS (@Polizei_nrw_ms) April 7, 2018
Helikopter kreisen über der Altstadt
Die Polizei geht von mindestens 50 Verletzten aus
#BREAKING NEWS: Here are images from the scene after a van plows into pedestrians in #Muenster, Germany. We can confirm there have been multiple casualties pic.twitter.com/bgd8sn2MFM
— NewsAlertHQ (@NewsAlertHQ) April 7, 2018
Polizei warnt Bevölkerung
#Kiepenkerl: Weiterhin ist die Lage unübersichtlich . Bitte meidet den Bereich der Innenstadt. Wir sind für Euch vor Ort. Bitte keine Spekulationen. Mehr Infos gibt es hier.
— Polizei NRW MS (@Polizei_nrw_ms) April 7, 2018
Polizei: Fahrer hat sich getötet
Grosse Polizeipräsenz in Münsters Altstadt: Laut den «Westfälischen Nachrichten» ist ein Auto in der deutschen Stadt in eine Menschenmenge gefahren. Gegenüber der Zeitung bestätigte die Polizei, dass in der Münsterander Altstadt ein Auto in eine Gruppe sitzender Menschen gefahren sei.
Die Behörden gehen derzeit offenbar davon aus, dass es sich um einen Anschlag handelt. Nach Informationen des Spiegel soll sich der Täter erschossen haben.
Eine Polizeisprecherin sagte gegenüber Welt, dass sich der Fahrer des Kleintransporters vor Ort erschossen habe. Die Polizeisprecherin beruft sich dabei auf Aussagen von Augenzeugen.
Gemäss Spiegel gibt es mehrere Tote und Verletzte. Die «Rheinische Post» berichtet unter Berufung auf Polizeikreise von drei Toten und bis zu 30 Verletzten. Offiziell sind die Zahlen bislang noch nicht bestätigt.
Die Polizei bestätigte über Twitter mittlerweile die Meldung:
#Kiepenkerl Es gibt Tote und Verletzte. Bitte den Bereich meiden. Mehr Infomationen gibt es hier. Wir sind vor Ort
— Polizei NRW MS (@Polizei_nrw_ms) April 7, 2018
Karte:
Schreckliche Szene #Münster pic.twitter.com/x4Spo4ydM4
— Karina Moessbauer (@K_Moessbauer) April 7, 2018
BREAKING: Heavy police presence after a possible Van crash in #Muenster pic.twitter.com/GCRf9gUyHY
— Daniel Kollenberg (@thedaniel3009) April 7, 2018
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