International
Natur

Mindestens 130 Tote nach Zyklon auf Sri Lanka

Mindestens 130 Tote nach Zyklon auf Sri Lanka

29.11.2025, 15:5029.11.2025, 15:50
epaselect epa12556562 Sri Lankan flood victims wade through a flooded road during heavy rainfall in a suburb of Colombo, Sri Lanka, 29 November 2025. Many parts of the island have been inundated due t ...
Der Sturm hatte heftige Regenfälle ausgelöst, die zu Überschwemmungen führten.Bild: keystone

Ein Zyklon hat Sri Lanka schwer verwüstet. Mindestens 130 Menschen sind durch Wirbelsturm «Ditwah» ums Leben gekommen, mehr als 170 Personen werden vermisst, wie das Katastrophenschutzzentrum am Samstag mitteilte. Der Sturm hatte in Teilen des Inselstaats heftige Regenfälle ausgelöst, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führten.

Rettungs- und Suchteams setzten ihre Suche nach Vermissten in den von Erdrutschen betroffenen Gebieten fort. Besonders betroffen waren die zentral gelegenen Bezirke Kandy und Badulla. Zahlreiche Zugstrecken, Strassen sowie Strom- und Telekommunikationsleitungen wurden beschädigt, was den Alltag vieler Menschen erheblich beeinträchtigt.

Auch der Luftverkehr bleibt nicht verschont: Flüge von und nach Sri Lanka mussten eingeschränkt werden, einige Maschinen wurden nach Indien umgeleitet.

Seit drei Tagen erlebt der Inselstaat anhaltenden Starkregen. Der Wirbelsturm zog am Samstagmorgen weiter in Richtung Südindien. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Papst besucht Türkei und Libanon: Was er damit erreichen will
Während die Lage im Nahen Osten angespannt bleibt, setzt der Pontifex auf Versöhnung
Erst vor wenigen Tagen bombardierten israelische Kampfflugzeuge im Süden Beiruts ein Wohnhaus. Fünf Menschen, darunter der neue Generalstabschef der Hisbollah, Haytham Ali Tabatabai, wurden dabei getötet. Der Hardliner sei der wichtigste Verbündete der Iraner im Libanon gewesen, sagte ein Militärsprecher in Tel Aviv. Der erste israelische Angriff auf Beirut seit einem halben Jahr hat die Stimmung im Libanon weiter gedrückt.
Zur Story