International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa04634410 A participant in a rally of anti-Islamic Pegida (Patriotic Europeans against the Islamization of the West) movement stands on a street with a German flag in Dresden, Germany, 23 February 2015. Pegida has called for a new rally in Dresden for the first time since the split in the movement.  EPA/ARNO BURGI

Ein einsamer Demonstrant in Dresden. Bild: EPA/DPA

Sechs Personen verhaftet

Ausschreitungen nach Pegida-Marsch in Frankfurt 



In mehreren deutschen Städten sind am Montagabend erneut Anhänger islamkritischer Bündnisse und ihre Gegner auf die Strasse gegangen. Zu Ausschreitungen kam es dabei in Frankfurt am Main, wo rund 1000 Gegendemonstranten etwa 60 Pegida-Anhängern gegenüberstanden.

In aufgeheizter Atmosphäre seien die Beamten mit Flaschen, Eiern und Farbbeuteln beworfen worden, berichtete die Polizei. Sechs Gegendemonstranten seien vorläufig festgenommen, zwei Polizisten durch Gegenstände und Faustschläge leicht verletzt worden.

Knapp 5000 Menschen schlossen sich in Dresden dem 16. «Abendspaziergang» der Pegida an. Hauptredner war der frühere Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz von der rechtspopulistischen Partei «Die Freiheit», der den Islam als gewalttätige und intolerante «Ideologie» geisselte. Nicht weit entfernt demonstrierten rund 250 Menschen mit Bands und Musik für ein weltoffenes Dresden.

Demos und Gegendemos in mehreren Städten

In Leipzig hielt sich die Zahl der Legida-Anhänger und ihrer Gegner, die mit Trillerpfeifen und «Nazis raus»-Rufen ihrem Protest Ausdruck verliehen, mit jeweils mehreren Hundert Menschen in etwa die Waage. In Chemnitz gingen etwa 400 Cegida-Anhänger auf die Strasse. Knapp 200 Gegendemonstranten traten für Toleranz und Weltoffenheit ein.

In Magdeburg beteiligten sich gut 300 Menschen an Protesten gegen den dortigen Ableger der islamkritischen Pegida-Bewegung. Magida selbst brachte nach Angaben der Polizei gut 400 Menschen auf die Strasse.

In Kassel verliefen eine Kagida-Demo und die Kundgebung der Gegendemonstranten nach Polizeiangaben friedlich. 60 Kagida-Anhänger standen etwa 180 Gegendemonstranten gegenüber. (feb/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum Deutschland die Schulen schloss – und die Schweiz im Blindflug ist

Die bisherige Wissensgrundlage zu Ansteckungen an Schulen ist dünn. Und so führt eine ähnliche Ausgangslage in Deutschland und der Schweiz zu unterschiedlichen politischen Entscheiden. Eine Auslegeordnung.

Seit Mitte Dezember befindet sich Deutschland im harten Lockdown. Schulen und Kitas sind geschlossen oder nur für Notbetreuungen geöffnet. Am Dienstag beschlossen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten, dass diese Massnahmen bis mindestens am 14. Februar verlängert werden sollen. Für Abschlussklassen gilt eine Ausnahmeregelung. Eltern erhalten zusätzliche Möglichkeiten, für die Betreuung der Kinder bezahlten Urlaub zu nehmen.

Merkel sagte am Dienstag, man habe um den …

Artikel lesen
Link zum Artikel