Celine Dion verkündet ihr Bühnen-Comeback
Nach einer langen Pause hat die Sängerin Celine Dion offiziell ihre Rückkehr auf die Bühne angekündigt. In einem emotionalen Videostatement auf Instagram machte sie die Nachricht öffentlich, auf die ihre Fans weltweit gewartet haben.
Unter dem Titel «CELINE DION PARIS 2026» plant sie eine exklusive Konzertreihe in der französischen Hauptstadt. Ab diesem September wird sie insgesamt 10 Shows spielen, die sie selbst als «unvergesslich» beschreibt. Es ist ein bedeutender Moment für die Künstlerin, die sich in den letzten Jahren aufgrund gesundheitlicher Herausforderungen weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte.
Registrieren bis 2. April
Bis zum 2. April können sich Fans auf der offiziellen Website CelineDion.com registrieren, um Zugang zum Vorverkauf zu erhalten. Der offizielle Vorverkauf startet am 7. April. Die Konzertreihe beginnt im September.
2022 hatte Dion die Diagnose öffentlich gemacht und war seitdem nur noch selten auf der Bühne aufgetreten. Ob sie verreisen oder auftreten konnte, hing jeweils von ihrer Tagesform ab. Deshalb hatte die «My Heart Will Go On»-Sängerin alle für 2023 und 2024 geplanten Termine ihrer «Courage World Tour» in Europa abgesagt.
Bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris hatte sie zum ersten Mal seit 2020 wieder öffentlich gesungen. Danach trat sie unter anderem bei einer Show in Saudi-Arabien auf. Beim Eurovision Song Contest in Basel 2025 warteten Fans vergeblich auf einen möglichen Auftritt der Sängerin.
Erkrankung kann mit Therapie gut in den Griff bekommen werden
Das Stiff-Person-Syndrom gilt laut Peter Berlit, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, als nicht heilbar, aber als ganz gut symptomatisch behandelbar. «Es ist möglich, dass man die Symptome so gut behandelt, dass die Personen, die die Erkrankung haben, im Alltag kaum beeinträchtigt sind.» Der Experte erklärt: «Wenn sich Autoantikörper nachweisen lassen, und das ist bei der Mehrzahl aller Patientinnen und Patienten so, kann man eine Therapie etablieren, die sich gegen diese Autoantikörper richtet, und kann damit auch über längere Zeiträume, sprich über einige Monate, eine weitgehende Symptomfreiheit herbeiführen.»
Durch die Autoantikörper werde zu wenig von einem reizhemmenden Überträgerstoff produziert. So könnten die Muskelverkrampfungen entstehen. Man gehe davon aus, dass Autoantikörper beim Stiff-Person-Syndrom wahrscheinlich immer eine Rolle spielen, auch wenn man nicht bei allen Patienten die genauen Antikörper kenne.
(val/sda)
