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Henkel, Colgate, Palmolive & Co: Russen sollen sich nicht mehr mit westlichen Produkten waschen



Die russische Konsumentenschutzbehörde will einige Waschmittelmarken ausländischer Hersteller nicht länger in den Regalen der heimischen Supermärkte sehen. Die Behörde begründete ihren Entscheid am Dienstag mit den Gesundheitsvorschriften Russlands.

Duschen shutterstock

Fertig duschen mit Palmolive in Russland. Bild: shutterstock

Mehrere Produkte der Konsumgüterriesen Henkel, Procter & Gamble, Colgate-Palmolive und Clorox entsprächen nicht den russischen Gesundheitsvorschriften, teilte die Behörde mit. Händler seien angewiesen worden, sie aus ihrem Sortiment zu entfernen. Wie viele Produkte genau betroffen sind, blieb unklar.

Wirtschaftssanktionen gegen Russland

Die Europäische Union und die USA haben Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt. Hintergrund ist die Ukraine-Politik der Regierung in Moskau. Russland reagiert mit Gegenmassnahmen und hat unter anderem die Einfuhr bestimmter EU-Agrarprodukte verboten. Präsident Wladimir Putin hatte auch verfügt, dass illegal aus dem Westen eingeführte Lebensmittel vernichtet werden.

Die russische Konsumentenschutzbehörde erklärte, sie teste auch Wasch- und Reinigungsmittel anderer Hersteller. Eine Sprecherin des deutschen Henkel-Konzerns sagte, Henkel sei von der Behörde nicht angeschrieben worden. Alle Henkel-Produkte hätten russische Tests bestanden und verfügten über entsprechende staatliche Sicherheitszertifikate. Russland ist für Henkel der weltweit viertgrösste Markt. Die anderen betroffenen Konzerne waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. (whr/sda/reu)

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